Der jüdische Arbeitsmarkt
- Journal
- Der jüdische Arbeitsmarkt
- Volume
- 1 (1920)
- Issue
- Sonderausgabe = August 1920
- Date
- 1920-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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!l M ckhtM Eramm«, d«t Jodenckm» L. B) der,Urdttt»maikt<dtr.B«rbrrituag nrodnktioer «ltchärBetttttgung «ttrr der jüdischen Jugeud uud Füedenma gürr Befirrduage«, die eckeUmschichckng HS Bswst der 3«b« zui» Ziel« bade«. Hierin erdlickt ' der Bund da» nürdsamste Mittel sowohl für di« phystsche uud moralisch« Gesundung der Judenhrit al, auch für dt« HestnNg ihre» Ansehen» nntrr de» Äcker» und SchwächMg de, Anttsemitckmu». Soweit e» durch Beröffruttteound in einer Zttttnm möglich ist, soll dir Sründana jüdischer Lrhrfarme, Werkstütten, Schrebergarten. Hckwsettigdttckkurs« u dal. durch den .Jüdischen Ardritswardt tunlichst gefördert «erden jnben. Diese» ist nicht nur ein Erstreben»werte» Ziel an stch. sondern auch ein wirksame« Mittel gegen die'in England eingesetzte, durch das »Jewish Ioumal os Eommrrreoerdreitrte Bewegung, um die Ostsude« für ein« größer« Ausdehnung ve» englischen Welthandel» zu aewtnarn. Der ,Jüd. Ardeiwmaret" will »»nächst tin deutschen Sprachgebiet und später durch eine sibirische Beilage auch in den jüdischen Massrnfiedrluugen auf dir Heranziehung der ostiübischen Jugend für manuellprodndlioe Berufe und Berimndrrnng de, Zudranae« der Juden zu den kaufmännischen und tntellektnellen Berufen hinwirken. vchafstmg ein« Organ« für jüdisch«» Steile» Nachweis. Die Frage der Berufrumschichtuag "der Juden ist im Wesentlichen eine Frage der Beschaffung " " ".und dauernder Brschästi- >> die stch ernstlich den pro- -«ill. Hierzu denütiat man eck spezielle» Organ eiarrsett« für die regelmäßige Be. kaantmachuug jüdischer und nichtjühischer Betriebe, wo ardett»willige Juden dauernd oder oorüdrrgchrad Beschäfttgung finden könnten, andersrst» für die Zusammenlassung und Uatrrstütznng der Tätigkeit der jüdischen Ardeickämtrr, Sewerdebesörderung,verein« «tr. Der , Iüd. Arbeit, markt" soll daher »orneWltch der jüdischen Sielleavermittlung dienen. Dir gedrängte Form, in der di« Anzeigen im .Arbeickmarktr" erscheinen, gestattet den iüdischrn Wohlfahrckeinrichtungen und Beretntn, da» Blatt u»r öffentlichen.Benützung' de» Publikums tu ihren Lokalen auozusteuen. alphabetische Anatdlckng der Astmckeu. der Adiedrrhackngen^yTitet mckck« artiger Fuseratr und durch Benütze »ungeu wird lm „Arbeickmarkt" ««Me». verZnhalt «in« Anzeige witdergegehen, Me ck Zrickugra den olelfache» Rau« beansprucht chl recht teuer zu stehen kmamt. «Sties^/^^er ,.4lrbe!ckmatt>t^mridtt' schrrierlschr i« JnseratrittrU. Auch dir gr erscheinen ck Form ooN Tettdenchlrn u »lrherisch anldl« Geschmackäilduutz der^ schäfckwelt. Abs jede Weise, selbst durch tffeAnürcklUU» der Anzetaeu, sucht der „Jüdische Ardetstnstardf' Ms»' ethischen Lltzkluß aus dir Leser muPtüd«. Anzeigen, die den ethischen Tendenzen de, Damei-Bunde» «loersprechen, finden im „Arbrickmarkt" dein« Ausuahm«. fchrist und später w»«äglichst zu «ckwn Lagdlatt. In de« Maß«, al, di« produküoe» Beruf« unter den Juden fick anGdrrtteu werden, wird auch da» Bedürfnis für da» Der« Erschauen de» „3üd. Ardeickmardte»" herantrrte». Bel der Merordrnttichea Wichtigkeit d«r Rrproduktioftüi d« Ädenheit uud bei« völligen Maugel «ine» -eeignttp, LUgan, zur Verbreitung dieser ZL«U kö«»«n »ie «ckf weSestarhendr Unterstützung unsere» Untrraeh. .mqck ck jüdischen und nichMtlchen Kreis«» räch«»». Auch tcht'schrn ist sür di» jüdisch« Stellenvermittlung da» »»»attlch« Erscheinen de« Blatt«» unzureichend. Wir muste« dahs, sobald dir Berhäickiffr e, gestatten, späteste« oder ad Sauuar 1S81. d«, „Aestttdmarstt-»mal «icheutlich tzmmwgede». Da, Blatt «okck jeden ersten und drttttnDmuwwcka de» Munal» zum Verstmd t«-«.«««ck, „Iüd. Ardeickmarkt" kuftet sür da» kauleud« Hackjahr IS« Mk. S (rcklchlteßUch Pott» bet B»ra«s«»dN»g de. Betrage« ans das Poftschrckkonck Danjecknnd, München 21468). J^er Abonnent haiA»sg«ch«>f 2 hackgespaltenr Zellen, dl» währeick d«k AdSnneumnck» dauer, ck einer Rümmer oder »mf pvei RnMMirn urteilt, im „Arbrtckmarkt" erscheinen können. 3eb« wettere Leite k-sM pw Rummrp Mk- . sür StrllensUchttck« Mk. 1^0. , 2nsolgr^^ckÄttckgd^eÄsch§BA>h82!^ Danirl-Bunde» ck der ggM, Wett ist vck, BedLrsNs, für die Herausgabe ecke» Blakte» fühlbar geworden, »« Jude, nnd Rtchtckben aller Ander stch st» de» «eg» ihnen beherrschten Sprachen in jüdisch«, Angelegenheiten im Sinne de» Daniel-Bnnde» üutzem könnten. . Wir eisten materiell«» «« mehr dein» kr und RlchtM»»« Mir Länder nicht nur zu« Zweck« der gemeinsamen Arbeit für dir wirtschaftliche Wiederaufrichckug der unzähligen ruinierten jüdischen Ertstrszen, sondern nichtmckdet auch in Fragen der tthtschen Erneuerung bes Iudensttm». Wir werden ab nächsten Oktober, anstelle der dckhsr herallsgeaedene» „Mtttttcknaru de» Vnntrt.Buob«»", ck autographlschen Blättern „Dantewund-Rorrespoghäßtz* tn solgeUdrn 8 Sprachen hrrausgrbeu: 5>r«tsch, I«' Hebräisch. Englisch.-rauzvstsch, Rnsfisch. Arabisch Esperanto. Dies« Blätter werden ua. den Ab»u»> de» „2vd. Ardetckmarkje»- uneutgeltllch zokommeg. pwieermäRmm,«, sür bl»--^ »nnbas. Dt« bckher teilnngen de» „Daniela. Esperantist", die. b «st. Abonnenten de» ^stid. . pottosret geliefett. Di« hervorragend« s»»t<m religiöse Bedeutung de» DanKlcköUNdeg, ck erwähnt« Zeitschrift ck den geworb«» hat. wurde gau ketten, darunter Fürst«, I»