Der jüdische Arbeitsmarkt
- Journal
- Der jüdische Arbeitsmarkt
- Volume
- 1 (1920)
- Issue
- Sonderausgabe = August 1920
- Date
- 1920-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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«ch.,»«,schl. V««.. »^sttz '»»««,, »am.l^»n».»„ch«, Uech.ÄMH» ««^».. W«u», .» «l»II»»st«,l».V»,lMM,,>,:M». i—. StrImvkochöK».z.- stk " Lh,,«j»» gtz»»t,r»o», M»««» «kg»o»,pk. 7. vnia»: W. D»»«««h, sOHWdcktzWtzWA^^ 1920, W»fmf zur Geü«-«ag vo« Haa-ferttgkeits« u»d H<mswirischast«kmfr« für jüdisch« Jugend und Erwachsene. All» Auzeicheu spreche» dafür, baß wie »m Ve» DÄui« «lure uenen Zeit stehe«, IN her dir Lage der prudukttpo» Arbeiter immer bester, die der Leusreut» u»d Intellektuelle« immer «ugünstiger sich gestellten »ird. Scheu heut« find sehr »ft Arbeiter best»» gestellt, al» viele Doktarru und Profeffarea. Zumifrllo» »erden die Arbeiterargauisatiouen sich i« zwei ftthMchr» «iotgärt.naulamu Gärten «str^.^ Studie«,wecke unter Anleilu», v»n Kechlente« Brwirtfch«f1u», Übernahmen. Dagegen konnte hstrÜ^M beabsichtigte Gründung einer jüdische» Lrbrfar» für . Kleingarteubau und Handfertigkeiten bisher «ich' nicht zür Ausführung «elnnge«. Wir habe« «n» nun ««Ischlesten, mit dem. , immer «ehr auSbreite« «ad selche »ein«,ungen g.nn d«S k,mme«dea Schuljahre» Handfrrtigkrit». kch«kte«. u«ter denen die «risten» in der produktiven und Han»wirtsch,ft»kursr für die jüdisch« J-stnch sch»ffr», ««trr denen die Episten» in der »reduktiven Arbeit gesicherter erscheinen »ird al» in de« fege. Nannten freien Berufe«. I« Erkeuutui» dieser Sachlage sowie der Tatfach«, daß sich die antisemitische Hehr »um großen Teil «uf dir verhältuiiSmäßi, geringe Beteiligung der Jude» a» de« technisch-produktiven Berufen stützt, hat der Daniel-Bund seinerzeit die Gründung jüdischer Heimgürt«« und Lehrfarme für Klringartrnbau und Hmrdfertigkeiten angeregt. I« de« diesbezüglichen Aufrufen »urde darauf hinzewiesen, daß die von verschiede«»« jüdische« Wohlfahrtseinrichtungen, Be. »»fgberatnngSstellen «. dergl. angeftrebte Zuführung der Jugend zu produktiven Berufe« bisher hauptsächlich daran scheiterte, daß e« in jüdische« Kreisen an »arbildlichen auf die Heranwachsende Jugend erseherisch wirkende« praduktivr» Leistungen mangelt; dast dt» rrwachsenr« Juden «ehr al» bisher Hand selbst ««lege« n«d eine« Teil ihrer berufSfreien Zeit nützliche« «a»»elle« Arbeiten widme« müßten, da. mit bei der J«ge»d Lust und Liebe zu nützlicher Phifischer Betätigung geweckt würde. Die v»m Daniel-Bund »u diesem Zwecke vorige». Jahr eingesetzte Werbetätigkeit führte dazu, daß eine A»,ahl jüdischer Familien in München in einer städtische« Mietgärtenanlage Gartenparzellen pachtete» n«d sie mit bestem Erfolg selbst bewirtschafte«. Diese« Familie« folgte« jüdische Jugrndvereinr, die und Erwachsene beiderlei Geschlecht» i» «üucho« einzurichte«. Da» Zuftandekommr« diese» v^stf» nehmen» «»ird wesentlich dadurch erleichtert, daß «»» de« von den Lo^a vor de« Kriege eingerichtet»«, durch diese« aber beeinträchtigten Handfertigkeit», kursen eine Anzahl von Werkzeuge» und M«, ' tertalien vorhanden find, dir un« zur verfüg««»! gestellt werdrn. Für die evrnt. Eiurichtu«» vv« , Rähkorsru hat un» der jüdische Fraue«b«ad dir leihweise Urbetlassun, einiger Rähmaschinr» i« Au», ficht gestellt. Dabei kiinnr» wir für die Kurse Ave» züglich« i« de« einschlägigen Fächern bewährte Lehrkräfte heranziehen. Auch dir Veranstaltung »,« Wanderkursen durch Kiadergärt«eria«e» «. a. i« jüdische« Familie« ist i« AuSficht genommen. Ei« genauer Lehrplan wird erst »ach Feststellung der verschiedenen Wünsche der KurStrilnohmrr a«»ge. arbeitet werde« könne«. Jedenfall» wird auf die ««mittelbare praktisch^ Verwendbarkeit der in de« Kursen erzeugte« Gegenstände da» Hauptgewtcht gelegt werden. Die GrschäftSleitung der Handfertig. kei«»kurse hat Herr Hauptlehrrr Heinrich Frei, der frühere Leiter der HandfertigkritSkursr, übernomme«. Wir ersuchen Sir daher, da» unte«stehe«de Foemular auSzufüllr« und an Herrn Hauptlehrer Frei einzusenden. Gleichzeitig bitten wir um materielle Unterstützung ««sere» Unternehmen». Die Dorstandsthast des Daniel-Dun-eS. Borsitzender: Hosrat Dr. med. Adolf Theilhaber. München, den Herrn Heinrich Frei, Hauptlehrer a. D., München, -erzog Maxslr, 8 (Tolrfo, 8S17S). Ich habe Interesse für die vom Daniel-Bund unternommene Gründung jüdischer Handfertigkeit«, und -ourwlrtschastsknrs« und würde event. selbst an den Kursen teilnehmrn Außerdem kämen evrnt. für diese Kurse folgende Besondere Wünsche und Angabe der freien Zeit: Personen au» «einer Familie in Betracht: Sühn« im Alter von Jahren Tächter im Alter Jahren sonstige Familienmitglieder (Nichtzutreffende, durchstrrtchen) . Ich -eich«« zugunsten der Handfertigkeit^ und Hauswirtschaftokurse «inen Betrag sPostschechkouto: vemiei-Bund. Mimchen. Rr. LI 488. Kassenoerw.: De. Sigb-Feuchtwauger, von Mk... ocheu, Teles.SbSSY .....Sahitz