Der jüdische Arbeitsmarkt
- Journal
- Der jüdische Arbeitsmarkt
- Volume
- 1 (1920)
- Issue
- 2. Beiblatt der "Mitteilungen des Daniel-Bundes" (6.1920)
- Date
- 1920-06-01
- Page
- Seite 8 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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ck. «. H V. fS-lkirichstetn) GesthäfMsteü»:)yechpLr^ R« « Ge«ossrafcha vornehmn»r»r d tte» «ad klel^ rmuhrloft« . . auf.-«» Laude gegründet. Dieeingesetzt«Werbetättg- Keit de» Bodenkulturvetetn» fücblt Ödjoffttns jüdischer ÄWaHt&thmflfli, ferner dir Bemühungen der Waisenn der jüdischen Gemeinde und de» Herrn . Klrichftrin in Berlin führten dazu, datz einr Auzohl Clr »W* Sbtc begeisterter Männer je 13000 Marksür i« Gründung obiger Genossenschaft zur Derfüguag stellte. VGS jüö.Lanöjugendheim, H«l^e (Matt), Krel» Teltow, ö/4 Stunde» von Berlin, Giirlitzer Pahchhef, entfernt, wurde oo» odrnerwähnier Siede- Ämossrnschast im März ISIS aas SO Morgen Terrain gearündei und hat zum Zweck die Srztehung ärmerer Kinder und Waisen im Alter von 10—17 Jahren zur landw. und handwerkliche» Arbeit, damit sie als Siedler und Handwerker rin selbständige, Fortkommen finden. Die Gesellschaft hat bereits gemeinfam mit dem Bodenkulturoerein 6 jüd. Landwirte und 5 Gärtnerinnen auf einem Gestlnde in einer Arbeitsgemeinschaft angesiedelt. Mitglied der Gesellschaft kann jeder unoescholtene Jude werden, der ifö Jahre alt ist und Mk. 6000 rinzahit. Dadurch erhält man Sitz und Stimme in der Genossenschaft und wird Mitbesitzer des Grund und Bodens, den da» Landjugeadheim und die Ansiedler tu Arbeit haben. Geldbeträge nimmt eutaegen: obig» Geschäftsstelle sowie dt« Zentrale für jüdische Wohifahrtsetarlchlungrn. Dr. Segall, Berlin, Schrllingstratz« 4. Lin illustr. Prospekt des Jugendheime» ist vom' Direktor Gordon, Halde (Mark), unentgeltlich zu beziehen. Amxrhrag der Gefchäsiesiell« dev Vaniel-Bnude«. Dir in Nr. 1 d Bl. erlchlrnene irrtümliche Notiz über die Gärtneretschule Halbe sei durch obig« Schtlderung richttHgeftellt. Mir «mm» unseren Lesern auf« »»ärmst« «chfehie«,stch der jüd. SiedeMagogesettschasi et« Mitglieder auMphiteh« im» da«vo« chr gegründet« jüd. Lendjogendhetm d«ech Spende« p«d «upfehMuge« in «eit«»«« Greqe» tnnitchsi »u untirstützen. Gte-elungsgrsellschast,Qegel Lehuda" Zn oft erscheinenden Anzeigen und längeren Aussätze« verkünde« »Dedrl Iehuda" gemeinsam mit der Daiästtna-Bauaoselllchast m. d. H.< baß firn, a in der Log« sind, Aussicht für gute und sichere Anlage grober Laoltfllieii ln Palästina^»« bieten. Betrachten wir die Aanüddiaunaen dieser Gfsellschaste« des näherem Lichte, sa ergibt sich für mm di« vollr sagial denkender Mensch unterstütze« fällte. Zu «einer Zeit ha Millionen armer ungiückiicher, von Pogrdtnrn gehetzten Ostjuden tbrt Auge« «euch dem Laad« ihrer Väter richten, um dort Zofinchtstätt« für ihr «aktch Leben zu finde«, hasten hier Paiäftina-BaugelrllschaftmApdscha» nachreichen Leuten, bk Zlchfch1S«t«8 Woh^utrn vorbrreiten wollen^, «» sich MtzchedenerZett «ist alle« Komfort dereuroschä ÄlmV«1to« t« Vglchttiu» Aiedechulassen ndgl. »zip dieser und ähnlicher pnvatkapi- .... Desevfthafte, ist: um .> . -»«a. - ggL M ««« AememWieo«« nim««, «• Zuustir sttd. WÜiBiemier, umsichtig uud s gisch Srotz u»d stark, der a» Samstag nichtsucht Stellung et»-Berwait«t. Stütz« de» Lesttl dal. aus eine« jüd. oder chrisst. Gote- Absp Aitzky, Helmftadt, Tengermühle 2.— Züt.lm «rtzett», 33 L alt. fahrt seit IV* 3ahtt die Mt S» Morn«« »temlich selbständig. sucht ähnliche s««! I. Niesenburgrt/ Dannsdotf d. Müncheberg' Äam BedmstUturveretn, tLtzersoitrndnrU, DerechUItzssr.« «Ha jüdischer Asisteuzarzt, etwa 80 Fuhr, alt, Behandlung von Magen-Darm- und Kinderkränkheti besonders firm, von sympaihlscher Persönlichkeit, > jüdischem Echristtom möglichst vertrant, findet, besonder» angenehm«. veNrauensvollr Stellung einem älteren Arzt in.Rer» Dvrk, mit der Aussig dir ausgedehnte Praji» später ganz zu übemeho «nsiedtung in Süddeutfchtand wünscht ein 88 , jüd. Landwirt, der mit einem vermögende» Mäd<l vom Lande verlobt ist. aber bet Lebzeiten der Eltei nur eine bescheidene Mitgift zu erwarten haj. Vom jüd. Arbeitsamt, Berlin 7l 24, Moudtjsupl. S« werbengziucht. ü) Stelle« für LehrlMg«: je 2' Zahntechniker.Goloschmteden, Schlosser und 1 drbSchv macher.-b) Stellen für Arbiter: je 3 ~ ' Kauflrut«, verhfen. Handluims«.^..,... Hausdiener. Wäschezuschv scheue, Cbaffeur und Stenotypist. Leicht« auf dem Land« sucht ein nrrvruleU>ender27jähr. Full . Kann für Unterhalt 50 Mark ennstbeisteuern. Lg Smoszewsky, Berlin, Metznstr, SS. Vom jüd. Krauenbynd München, Lenbtvetzrstr. 4. Zun« Kriegerewitw« mit 1 Buben und «Mädchens und 10 I. übrratmmt selbständige Fühmng e. ftr«, rituellen Haushalt». Nos« Hanauer, p. A- 3, Koh Schwrinfurt —Aester« jüd. Frau, im rit tzaushalt tzlü bewandert, sucht Aushilfsstrllung. Fr. Lamm, Häv? str. 6/1. — Zunge jüd. Leheeriu mlt olänzend 3sug»iss erteilt Unterricht in Franz., Engl-, Latem »nd M«s Siellenvermltttung dee Oaniet-Bnnbee in Lehrstelle« in jüd. Lerfstätie« suchen: A. Mdtlk« St. Baulstr. 10, ist «5 I. alt. hat Talent zitm Zete! möchte auch kauftnänische Biidang gentesra. D,Bg Baoderstr. 38, 14 I. ast, eignet sich für gew- Arb« SfnfNWtn auflrut«, verh- Kassierer, (Kautionssähtg) Bürvgtzh 1. Handlunasarhilsrn. Mrchaoikrr. I« 1 Buh« Hausdiener. Wäschezufthartder. Bankbeamter, Neto AW2. Ä in jüd. Äckfstüist« mtt dem l Gewttzheit, Latz keln ethisch- Willen ein Fach zu erlrmen suche«? I. Bost«, Unternehmungen Dachau.chr.SS—S.B«rk°witz,ÄZ. Neichenbachs Frei« kann besetzt ei.Geschäft«' Z.N Lehrstelle bet «jwem sst». i ,t wKden. I. Tobsasch, Numpfordstt. 38. Oie Misch, «rdeilerMlvrgefteste Vni^ura. I Mai fanden im ganzen 236 Aomeldungew jüdisch Arbeiter, vo» de««« nur 107 uitstrgedracht werdri, konnte Die Ullterstvtzungssnmmr für dt« ArVeiMlose« betru. rund 10000 Mk. «osür.dt« Gemeinden nur 1?k0Mj beitrugen. Dt« Errichtung weiterer Fürsorgestrüen jo Aussicht genommen- . V