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Jüdisches Volksblatt · 1863-01-01 · 51 (1863) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
10 (1863)
Issue
51 (1863)
Article
Beilage zu Nr. 51
Date
1863-01-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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-P 4<i <4 D l 43 I 1. Mos. 3. 18-24. 4, 1—15. 18. Und Dorn und Distel soll er dir sprießen lassen, und du sollst verzehren das Kraut des Feldes. 19. Im Schweiße deines An- Sesichtes sollst du Brod verzehren, is du zurückkehrest zum Erdreiche; denn von dem wardst du genommen. denn Staub bist du und zu Staube wirst du zurückkchren. 20. Da nannte der Mensch den Namen seines Weibes Eva. denn sie ward die Mittler aller Lebenden. 21. Und der Ewige Gott machte dein Menschen und seinem Weibe Röcke von Fell, und bekleidete sie. 22. Und der Ewige Gott sprach: Siehe, der Mensch ist worden wie Einer von nns, erkennend Gutes und Böses; imb nun, daß er nur nicht ausstrccke seine Hand, und nehme auch vom Baume des Lebens und esse und lebe ewiglich. 23. Da schickte ihn der Ewige Gott weg aus bcm Garten Eden, zu bearbeiten das Erdreich, von dem er genommen worden. 24. Also vertrieb er den Menschen, und ließ lagern an der Morgenseitc des Gartens Eden die Eherubim und die Flamme des sich umwälzenden Schwertes, zu verwahren den Weg zum Baume des Lebens. Das 4. Kapitel. Und der Mensch erkannte Eva. sein Weib und sic ward schwanger und gebar den Kain, denn sie sprach: Gewonnen habe ich einen Mann mit der Hülfe des Ewigen. 2. Und abermals gebar sie seinen Bruder den Abel (Hebel); da ward Abel ein Schafhirt, aber Kain ward ein Landbebauer. 3. Es geschah nach einiger Zeit, da brachte Kain von der Frucht des Bodens dem Ewigen ein Opfer dar. 4. Und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Heerde und von ihrem Fette dar; und der Ewige wandte sich zu. Abrjl und seinem Opfer. 5. Aber zu Kain und keinem . Opfer wandte er sich nicht; dfisverdroßKainsehrundseinAntlitzperfiel. 6. Und der Ewige spräch zu Kaiu: Warum verdrießt eH dich, und warum verfällt dein Antlitz? 7. Nickt so?') wenn dp dich gm aufiührest, so kannst dtj (d'cin Angesicht) erheben, wenn dk> dich aber nicht gut aufführcst. jfo lagert vor der Thüre die Sünde, nach dir ist ihr Begehren, Nt aber kannst über sie herrschen. [ 8. Und Kain sprach nyt seinem Bruder Abel; als Nt aber auf-dem Felde waren, erhpb sich Kain gegen seinen Brudep Abel, und erschlug'ihn.; 9. Da sprach der Ew ge zu Kain: Wo ist dein BrudenAbel? Er sprach: Ich weiß es ni^t, bin ich dennderHütermcincs Bruders? ' 10. Da sMch Er: Was hast du gethan? Die Stimme von deines Bruders Blute schreiet zu mir auf von dem Erdboden. 11. Und nun, versiucht scist du von dem Erdboden, der seinen Mund aufgcthan. aufzunehmcn das Blut deines Bnrders von deiner Hand. 12. Wenn du bearbeitest den Boden, so soll er fürdct nicht seine Kraft dir hcraeben, unstätt und siüchtig sollst du sein auf Erden. 13. Und Kain sprach zum Ewigen: Zu groß ist meine Strafe, »nt. sie zu ertragen. 14. Siehe, du treibst mich heute von diesen: Boden hinweg, imd vor deinem Angesicht werde ich »erborgen sein; wenn ich nun unstatt und ssüchtigseinwrrde auf Erden, «wirj> Jeder, der mich findet, tmcfemttbringen. T 15. Da sprach zu ihm der Ewige: Deshalb, wer Kain umbringt — •) N. A. Wenn du dich besserst — 0 r u lli p r n b t

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