Jüdisches Volksblatt
- Journal
- Jüdisches Volksblatt
- Volume
- 6 (1859)
- Issue
- 19 (1859)
- Article
- Beilage zu Nr. 19
- Date
- 1859-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Beilage zu No. 19. des „Jüdischen Volksblattes". Jastitut zor Fördtruog der israelitischen Litnatnr. Emla-ms; mi fünften Jahre (I. Mai 1^59 biS l. Mai 1869).?. k. V- *ier Jahre sind mit der Hülfe GottcS an unferm Institute vorüber gegangen, und wir halten uns überzeugt, daß die verehrlichen Abonnenten von den Leistungen des Institutes befriedig« find. Für den verhältnißmäßig geringen Betrag von zwei Thalern erhalten sie Jahr für Jahr eine bedeutende Zahl zum Theil umfänglicher Schriften, die, wenn auch nicht-von gleichem Werthe, doch niemala|of)ne Bedeutung, Belehrung und Anregung sind, und bei deren Auswahl daS Bestreben leitet, nach allen! Seiten hin und. für alle Claffen der Abonnenten Elwaö heranzubringen. Außerdem wird Don uns iminerforl die Herausgabe von Schriften fubventionirk, welche unfern Abonnenten zu sehr ennäßigten Preisen geliefert werden. Sicher ist eS, daß durch dieses rege Schaffen auf dem Gebiete der jüdischen Literatur überhaupt ein« stärkere Bewegung, ein mannigfaltigeres Leben geweckt wird. ' - Die beste Würdigung deö Institutes ist durch die, von J<hr zu Jahr njachsende Zahl der Theilnehmer an den Tag gelegt. Und so geben wir unö der Hoffnung hin,, daß auch dieses fünfte Jahr uns sowohl die früheren Abonnenten wieder, alS auch eine Anzahl neuer bringen-werd^. Unsere Zeit bedarf eS in einem hohen Grade, daß die Literatur dem Leben zu Hülfe komme, um in der starken Strömung deffelben das Höhere und Heilige nicht verloren gehen zu lassen. Sie bedarf vor Allem der Klarheit und Durcharbeitung, um kräftig zu erhalten und fortzubilden, was die Jahrtausende und die vergangenen Geschlechter unS übergeben haben. Die Bedingungen bleiben dieselben. Der jährliche AbonnementSpreiS ist zwei Thaler. Niemand^ verpflichtet sich auf länger als ein Jahr. Alle Anmeldungen werden an den mstuntcrzeichneten Rabbiner Dr. Philippfon in Magdeburg gerichtet, die Gelder an Hern» Carl Friedebfrg in Magdeburg. Herrn Di*. Jellinek wurde eS feit seinem Abgang nach Wien unmöglich, für daS Institut als Einer der Leiter in kräftiger Weife, wie bisher, lhälig zu sein. An seine Stelle ist der Prediger der israelitischen Gemeinde in Leipzig, De. Goldschmidt, getreten, i j " DaS fünfte Jahr wird außer anderen tüchtigen, auch brllrtristifcheu Werken wieder einen Band von vr. Gräh' „Gefchichtt der Juden" und den ersten Theil von Di*. Phtl^ppson's „Ausführliche ' * 1