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Jüdisches Volksblatt · 1854-01-01 · 4 (1854) · p. Seite 16

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Journal
Jüdisches Volksblatt
Volume
2 (1854-1855)
Issue
4 (1854)
Date
1854-01-01
Page
Seite 16 (sequence 4)
Language
German
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Oin mttyme WeizrqD neckend bekannt Lünge jetzt ist^ sagen; läuft, Anwes« Müller Anekdoten. ^M^tgetbeilt vou B. W. ta L. 1. Müller zu Hekmarsbausen in Kurheffe», feeij dem erwachs« ne israelitische Mädchen, zum Mahlen des zu den ins der 3» sten Or Lernen . Vsiegt. Mensch, Festes) digke1t>, Vorsteher warum MatzoS. sich eiogefunven harten, fragte eiben, das als ein muntere- und witziges war:;,>rag'. Blümchen, wo und warum mag der ude n ch immer umherlaufen?" — , ..Wo er enrgc« nete daS Mädchen rasch, „kan^r iE nickt weiß ich. daß er noch"h«mer umherrlicheu Müller aufzusuchen?" Alle 'en lachen ob dieser treffenden Antwort, und.der chwieg »rtroffen. 2. er Sch«sbuoth-Nackk, die herkömmlich an den meien in g'meinschastlicker Andacht —mir! Beten und v»S nur en t •«£ 1 Nd genv: doch -me <Fin cher in eine Bost nehmen. Platze, genannt^ ZnstruAi nach un Männch komme« — ,;sA> . kein Ur sagt da« beamte * Kleinen dm sich in biner di sänger darauffo zelnen Ende a sragtf: gen und „Das zu viel Trennung fehlt.) der Bor ,1« t ch zu werden ein junger lnd fragte, entschuld!- o wacher . -2.) ■ ■ in si rivatversammlungen zuzebrachr. war ein der andächtigen Mitglieder, der erf vor wenigen Stunden (vor Beginn reS wn sein r Geschäftsreise heimgekehrl. voater.Müdem Schlafe überwältigt, eingeschlum nert. Der diese« Andachtsverekns weckte ibn er-schl.fc? Der Geweckte antwortete ::C' ':x („Wchlas ich auch, n Her;." Hohelied Sal. Kap.- 5. 3. 3. ziemlich zrvßzewachünci Verwaltungrbesrmie, weline Gelleinre seines Kreises gekommen war, um macht wn den sämmilichen Mikglievern auf^u-. und r l diesem Zwecke an einem öffentlichen ie foger inntr „Linde" (anderwärts auch „Anger" vor eil em Tische saß und das in Repe stehende Nt'von den einzelnen Gemeindeglieder« der Reibe erichreib n ließ, sagte zu einem kleinetz jüdischen n, vaS zur Unterzeichnung auch an de« Tisch ge» war: „ Bi< finv auch nicht jede Rächt gewachsen!", cid alsentgegnete das Männchen, „daß ich kraut : in; denn „„Unkraut wächst über Nacht."" Sprück vörk.". Der großgewachsene Verwalt ungswar tr«fflich abgerertigt. und man lächelte dem- Beifall u. 4. - umherzi hender armer jüdischer. VorsHtger batte esuer Kei reinve bei dem Dorst.eker und idem Rab- Erlaukniß au.'gewirkt. am Sabbath/alö 'Vorder Evnagoge autzurrereu, um'sim kann am tzenden Sonntag ein Honorar dalfür von den einemernde >lirkern 6nzusammcln. Hls e^ zu diesem zum Rabbiner kam und selbstgefällig kiesen .Nun, S frr Rabbiner! wie bat Jbneiimem.Sin- Borbrt, n gefallen?" antworretpTder Geistliche: Hingen n ar gut. aber bein» Porbeten haben. Sie versetzt!" -/>. h. gegen die Derbmdung und rer 1 Börtfr und Sätze nach wem Sinne ge- - „Darm können Sie, Herr Rabbiners" versetzte änger, „erkennen, daß ich ein armer Mann bin. denn ein Armer versetzt (d. h. verpfändet) Alles." 5. Auf einer Reise, eine Kopulation in einem ziemlich entfernten Orte in Polen zu vollziehen; war ein Rabbiner mir seinem Sohne, der ibn begleitete, bei einem jüdische« Oekonomen eingekehrt, um sich ein wenig auSzrzruhen, und zur Kühlung (denn es war im heißen Mittag) etwas Sauermilch einzunehmen. Der HauSwirth freuete sich eine» solchen hohen GasteS und trug zur Dewirthung desselben das Verlangte auf; sodann ries er seinen zwölfjährigen Sobn: „Seckele! komm', laß Dich bei dem 27 ^verbören (eraminiren)." Der Junge kam mit einer rr*2 rsr«. 'Tafel herbei, legte sie auf den Tisch und fing an yztp “px 0, rra y7;ß, bo" u. s. w. zu buchstabiren. „Nicht wabr^ mein Seckele kann viel?" sagte der Vater zu dem Rabbiner, und dieser entgegnetr: „Möchte mich Gott so,beglücken, daß mein Sobn auch so viel könne?" Als die Reisenden die Pächlerei verlassen hatten, sagte der Sobn veS Rabbiners etwas unwillig zu seinem Vater: ..Warum hast Du mir statt eines Segens einen Fluch enbeilt, indem Du gewünscht, ich möchte auch so viel können, als das Kind deS Pächters, da dasselbe doch nur im r*2 rix buchstabiren kann." — „Mein Sohn!" erwiderte beruhigend der Bdter. „sieb! vaS Kind deS Pächters kann mehr als sein Vater, da derselbe noch nicht einmal das N'2 rix kann. Bist Du nun nicht damit zufrieden. wenn Du mebr könnest als ich, Dein .Vater?" xrrs xrr- -!772 xrr-x ES spricht ein Weib mit Tir gar vielerlei, 'Und dennoch rrcbt die Spindel sie dabei. (Megillab.) Der Sinn ist: Während sie mit Dir spricht, sind ihre Gedanken eit aut einen andern Gegenstand gerichtet. Das- -selbe sagt auch folgendes Sprüchworl: xr*X “2 V*TX' 7'Z'S Tie Gans gebt stets den Kopf gebückt, Doch weil umber ihr Auge blickt. (Megillah.) r-:-! 77-2 r~zr ~ . rrzn rvo rr:p nn Wenn Du Weisheit Dir verschafft, ... Was besitzest Du dann nicht? Doch, was bast Du dann errafft, i Mcnn'S an Weisheit Dir gebricht? } Allgemeine Zeitung deS JndenkhurnS. No. 4t. Leite«de Artikel: Die Stellung deS JudeulbnmS. — Unsere Stellung in der jütisch-orientalischen Frage. — Schelliag. — Ter Wiedereintritt der Inte» in Exanieß.— Zeitungsnachrichten : Palästina. Magdeburg. Deutschland: Frankfurt a. M. Preußen: Magdeburg, Berlin. Berlin, Leipzig. — Correspondenz: München. Lobesschrecken und neneS Leben. Zu beztebe, durch jedes Postamt und jede Buchhandlung. Jährlich 3 Thaler. vierteljährig */4 Thaler. Für diese Rümmer'unter der Derautwortiichkeit deS LerlegerS: J»liu8 A. Baumgartner. ' Berlreu 4*au««ärtner'< Bu<t^ndIu»A ,v rsir,i-. — Dr»ck »on Nlexan der SSiek« in

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