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Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg · 1938-07-01 · 7 (1.7.1938) · p. Seite 65

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für die israelitischen Gemeinden in Württemberg
Volume
15 (1938)
Issue
7 (1.7.1938)
Date
1938-07-01
Page
Seite 65 (sequence 7)
Language
German
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XV. Nr. 7 Jüdisches Qemeindeblatt für die Israelitischen Gemeinden in Württemberg 1. 7. 38 65 Gottesdienstzeiten Hauptsynagoge Hospitalstraße. 1. Juli Freitagabend 1830 Uhr. 2, Juli Sabbath (Predigt Dr. Auerbach) 9.00, Jugendgottesdienst 15.00, 2125 Uhr. 3. Juli 8.00, 1830 Uhr. 4.-7. Juli 7.00, 18.30 Uhr. 8. Juli 7.00, Freitagabend 18.30 Uhr. 9. Juli Sabbath 9.00. Jugendgottesdienst 15.00, 2121 Uhr. 10. Juli 8.00, 18.30 Uhr. 11.—14. Juli 7.00, 1820 Uhr. 15. Juli 7.00, Freitagabend 18.30 Uhr. 16. Juli Sabbath (Predigt Dr. Auerbach) 9.00, Jugendgottesdienst 15.00, 21.15 Uhr. 17. Juli (Schiwoh osor betamus) 8.00, 1820, Fastenende 21.14 Uhr. Synagoge Bad Cannstatt: KönigstraUe. Freitagabend, Sabbath morgen, Sabbathausgang — wie Stuttgart. Samstagnachmittag -- Minchagottesdienst 15.00 Uhr. Israel. Religionsgesellschaft, Garteastr. 30. 1. Juli Freitagabend 19.30 Uhr. 2. Juli Schabbos 8.00, 16.00, 2125 Uhr. 3. Juli 7.15, 19.30 Uhr. 4.—8. Juli 6.45, 19.30 Uhr, 8 Juli Freitagabend 19.30 Uhr. 9. Juli Schabbos, 8.00, 16.00. 2125 Uhr.'10. Juli 7.15. 1920 Uhr. 11.—15. Juli 6.45, 1920 Uhr. 15. Juri Freitagabend 19.30 Uhr. 16. Juli Schabbos 8.00, 16.00, 21.15 Uhr. 17. Juli Schiwoh osor b'tamus 7.00. 19.30, Fastenende 21.11 Uhr. Synagoge Heilbronn a. N. 1. Juli Freitagabend 18.30 Uhr. 2. Juli Sabbath 8.30, 15.15, 21.10 Uhr. 3. Juli 7.45 Uhr. An den Wochentagen: 6.45, 18.00 Uhr. 8. Juli Freitagabend 18.30 Uhr. 9. Juli Sabbath 8.30. 15.15, 21.05 Uhr. 10. Juli 7.45 Uhr. An den Wochentagen: 6.45. 18.00 Uhr. 15. Juli Freitagabend 18.30 Uhr. 16. Juli Sabbath 8.30, 15.15, 21.05 Uhr. 17. Juli 7.45 Uhr. In der Anthologie „Das ist unser W e g" schildern junge Juden ihre Umschichtung und Hachscharah in eindrucksvollen Berichten, die Rudolf Melitr zusammengestellt und Ernst Isaacson durch Zeichnungen ergänzt hat. Diese Berichte offenbaren in pakkender Weise den Lebenswillen der jungen jüdischen Generation. Eine hervorragende Neuerscheinung ist das Buch „Jüdinnen" von Dr. Bertha Badt- Strauß. in dem eine Reihe bekannter jüdischer Frauengestalten mit sehr gutem Blick für die Besonderheiten jüdischen Frauentums geschildert wird. Dieses Buch ist keine „Geschichte" der „Jüdin" — es zeigt vielmehr, wie stark gerade Frauen auf jüdisches Sein wirkten. Wir erwähnen noch den Roman „Neue Stadt bei Tel Aviv" von Alice Landsberg, ein sehr unterhaltsames, literarisch aber unbedeutendes Werk. Immerhin sei vermerkt, daß sich die Autorin mit spürbarem Ernst mit einem der wichtigsten Probleme Palästinas — der gemeinschaftswidrigen Bodenspekulation — auseinandersetzt. Auch Ihre Familien - Anzeige in das, Qemeindeblatt. Gebrüder Frankfurter Göppingen Buntweberei / Färberei / Bleicherei und Ausrüstung Inlttts, Matratzendrelle, Korsettstoff« Neues vom judischen Sport Stuttgart. Wer trotz des Dauerregens seine Schritte zum Vorentscheidungsspiel um die „Schild"-Meisterschaft ins Feuerbacher Tal lenkte, wurde in doppelter Hinsicht enttäuscht. Die hochgeschraubten Erwartungen, die man an zwei Mannschaften stellen muß, die sich bis zur Vorschlußrunde durchgesetzt haben, wurden bei weitem nicht erfüllt. Gewiß beeinflußte das miserable Wetter und die schlechten Bodenverhältnisse die Kampfhandlungen außerordentlich; aber in spielkultureller Beziehung müssen Spitzenmannschaften doch höherstehende Leistungen zeigen, als es bei dieser Begegnung der Fall war. Hinzu kam noch, daß sich die Leipziger leider sehr .-undiszipliniert benahmen und sich dadurch alle Sympathien verscherzten. Zugegeben, daß sie bei ihren Aktionen teilweise stark vom Pech verfolgt waren; aber das ist noch lange kein Grund, so die Haltung zu verlieren, wie dies bei der Leipziger Elf der Fall war. Schade, daß da nicht ein energischer Schiedsrichter wie Wolff (Darmstadt) zur Stelle war. Fortuna war auf Seiten von Stuttgart! Anfangs zeigte der Leipziger Schlußmann Schwächen in der Abwehr, die prompt vom Stuttgarter Innensturm zu drei Toren ausgenutzt wurden. Im übrigen ließ jedoch trotz dieser drei Erfolge der Sturm allerlei Wünsche offen. In der zweiten Halbzeit wachten die Gäste auf und übernahmen strichweise das Kommando! Zusehends wurden die Leipziger besser, und sah es oft vor Vollweilers Tor brenzlich aus. Doch nur e i n Treffer war die Ausbeute dieser Feldüberlegenheit. Auf der anderen Seite zeigte der linke Läufer Scher durch einen wohlberechneten Schuß seinem Sturm, wie man Erfolge erzielt. Jetzt erst, nach dem 4: 1-Stand, gaben sich die Leipziger geschlagen, nachdem sie vorher dem Schiedsrichter schwer zugesetzt hatten. — Im Handballvorspiel zeigte sich die Stuttgarter „Hakoah"-Mannschaft fördert die Jüdischen Vereine! Xouis Xöwentfkat Stuttgart, Wirwenstraßt 12. Telefon 71606 Halbleinen Reinleinen Maccodamaste Tisch» und Küchenwäsche Woll* und Daunendecken AnfrHigang v.-n BtttwitAt bttondwn für Amrmmimr. —— UnvtrbipdHA* Betuche suA ju««urfi. - Nathan Strauss Hüttenwerk ,_Ulm a.D._ Eisen Metalle Metallschmelzwerk von der besten Seite und fertigte die Hand- Iraller von „Schild" Stuttgart überzeugend mit 7:4 Toren ab. Lebu. Stuttgart. Die Leichtathletischen Vereinsmeisterschaften vom J.S.V. „Schild" hatten auch dieses Jahr wieder eine Beteiligung von über 100 Aktiven aufzuweisen. Besonders stark war die Jugend vertreten. Durch den während der Wettkämpfe niedergehenden starken Regen wurden die Leistungen stark beeinträchtigt. Vereinsmeister über 100 Meter und 200 Meter wurde Hans Guttmann, der in 11,8 Sekunden und 26 Sekunden in beiden Sprinterstrecken als überlegener Sieger durchs Ziel ging. Die Siegerliste wird in nächster Nummer veröffentlicht. Diese lokale Veranstaltung bildete die Generalprobe für die Württembergisch-Badischen „Schild"- Meisterschaften, die am 10. Juli auf dem Gemeindesportplatz im „Feuerbacher Tal" stattfinden. Bei dieser leichtathletischen Großveranstaltung werden die besten jüdischen Leichtathleten aus ganz Süddeutschland am Start sein. L. B. Stuttgart. Bis diese Zeilen erscheinen, hat es sich entschieden, ob sich „Schild" Stuttgart am 26. Juni in Köln zum dritten Mal die ..Schild"-Meisterschaft im Fußball-Endkampf gegen Bochum geholt hat. Nach Beendigung der „Schild"-Meisterschaftsspiele findet dann als erste Begegnung am 3. Juli auf dem Gern :ndesportpIatz der. Rückkampf der 1. Fußballmannschaft von „Hakoah" Stuttgart gegen „Schild" Stuttgart statt. Derartige Lokaltreffen haben immer ihre besonderen Reize, und wird auch der diesmalige Kampf seine Zugkraft nicht verfehlen. Die Frage nach dem Sieger am nächsten Sonntag bleibt völlig offen. L. B. Stuttgart Der Oberrat der Israel. Religionsgemeinschaft Württembergs veranstaltet wieder für sämtliche jüdische Schulen in Württemberg am 6. Juli auf dem Gemeinde- ADOLF HIRSCHHEIMER SPERRHOLZ Stuttgart-N Wolfrimrtr. 50 Telefon 28429 Bltt» vrge»»en Sic nicht I Ihren Einkauf von Zlfjarraa und Zloaratte* Im Zigtrrenhaus Wallerstein STUTTGART, KasarnenstraBe Nummer 14 Verkauf von nur oratklaaalgan Fabrikaten Stslner A Friedmann Kommandrtoeeellachaft Ulm a. d. Donau Gegründet 1858 Futterstoff* — Bleichwaren eigener AusrOstung ÄR2TE TAFEL Bad Nauheim Dr. med S.Weinberg |KleineAnz6igwi.d,6emeimleblatt| iftrfliiip/e TANNE Wüsche (Trikotagen Kaufhausges. m. b. H. Stuttgart, Tübing«rstr. 6

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