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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-08-01 · 9 (1.8.1934) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
XI (1934-1935)
Issue
9 (1.8.1934)
Date
1934-08-01
Page
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WViie verstand cs Maier Stein, den Synapojrenthor auf fein heutiges künstlerisches Niveau zu bringen, wasf besonders deshalb hervorgehoben zu werden verdient, weil die aktiven Sänger nur aus freiwilligen Mitgliedern b> -leben. Der hochverdiente und überall wen L'eMliiii/ie Jubilar wurde diirih eine Abordnung de- Mai. Celli I in. « (■ herix -niiders geehrt. Das \orsteheramt. dem I s.jrf.j;, <I-I1>S, ang. il>in, -ow ie die Gesamten!, ■ . li.c in einem -«honen (.ON« -dienst die i!rr ..-ifopfernden Iriligkeit «Ie- Jldlilars seit ,, (,.r. u ju-iiiflh'-n durfte, wi-cn -i«ll «lein «cr- . I Mann, zu größtem Dank \erpfliihtet. Xliigc . , ,.,„1, lange M rgi'.nnt -ein. in fri-«her Tatkraft -\; i:»n -,'h ,, zu fuhren' l.iMipliciin. IiI -1 I >1 M i I ■•Vt iiu rinftr i U" .-ul > I ii li j,„ /, i ii - -niUen Alter ««>n sh Jahren starb ■■ n \ (.ii g g e ii Ii > i m geb. (tberin.' in w«uteu kreisen der Be rau heim. «li. «lurdi ilire all- «baft bei kranken eine oußeri V« ert-.hät/img' genoß. Ilelignui-Iehrer > ,1 I. -«bilderte in der (.rabredc die I reue . me die \ er-torbene in I i«u> geübt hat. in.l niilitjiidi-ihe-Krennd« waren in groller jem I eiihenbegünuni- und bekundeten ihr, dier «i'duhcn. be-«beidenen ihn ii .d <..■ '.in. ii'-gertcxhter s<>- w, il. : \nu rika und konnten ii >!.o.i,gi Mutter nur hemich- - i r a ii - wurde« anlaUliih > gefundenen 5(1. Geburtstages .en-tand her/lich-ter Ehrungen. \\ ert-ihätrung. die un-ere Geiihrige He« iilkerung dem treffl.ehrer , nlgeg. nbriiigen. I nter iren audi die S«hnlkin«Irr. die inen K«-igen und ein Angebinde r dankte beim Sabbath-Morgenineinde für ihre innige Anteilall,b weiterhin in Freud und teilen. Via IV Juli hielt der Svnilikude- C.-\. J II I i II - XX e i t. in der Synagoge einen V ortrag über die Bedeutung de- ( enin der Gegenwart. An v ielun Beispielen /rigfr der: Redner, wie der (\-\. trotz der veränder- O Lg i/eitiiiitstaii.le. «1er I mgrtippierungen und NeufVihljingen im jiidi-d.en X« rein-Ieben «*ine sehr wichtigei \iifgihe innerhalb der deutschrn Judenheit zu erfühlen hat. I)r. S. II a \ ii m sprach als X ersitzender «I«• r!< irt-gfiipp« den, üelereuleu den wohlverdienten |).«dk im-K,um ii «h-r f!drer»<hnft aus und ermahnte du reilljt!» r, \' ■ rit /ll i 1 riir/iut* > V. jil. 1 ok ■Ikinjh'i . '!» ll.lll flM , ihn i i i«h i'„'t «> er, eil Tällicinc. < >[.. r!. : "(•in ,mi 2. I'.L mn oll, II N •I«. :i > UM B< «>. ii : ni.’iailc ,ia.l li«h< ii M« ii'* ' ' . den C.r.t- ■i «> ihr,“ ii I : r i. «ll erfr Htt : ■ : Jubil -i.tt . 11 ■ r G< Il.illll - l'l „,I.,ht<- 1, i. . /H ihr zu I «Immen, -i .itgärl. Dr t-i j uhii« en , i ,i i i-riuti- -prob Fr-yhienent-n. di« ->» m.lwendige Solidariiät anfzu «Irludien in»I «lern < .-X. eine treue. opfern, Xnii.mglithkiul zu bewahren, fn der Ausm . -,h iles (i .merk unerkannte lif groll. Be. l!el.-( iberlehrer Dr. XX nettene itnng de- ( -X. für da- «leut- J.i.l. «lurii. trat aber au.h für die l nter-lützung i<uiisijiu— ein. de—en grolle Aufgabe auch derjenige i mus-e. der prinzipiell fur die Krhaltung des leutsdiiii Jiidentuinauf ileui-iliem Boden eültrete. Tiibinsein. Xui I". Juli beging un-er Gemeindeinitgliejl > ,«7l o in <i Spiro an- Reutlingen in «oller Rief igk. it .»einen TV < .ebnrtstag. Der Jubilar, der si«b in .ulen Kreisen ,1,1 Bevölkerung w«-gen seine- «brenhafteil ( harakt.-r- und b. -dieideneii XX e-enhoher Xdmmig .(rfreui. hat -ich um die Gemeinde besonder» dadturih «l'tdu nt gemaibt. «lall er -eit langen Jahren an Wen lieh« II 1' i'-riag.-n da- Flirenamt des Ifilfs- «..rbeti r-i «. r-a ht. Da- X ..r-t« heramt hat Salomo spij-'o herjluh« Gliiikw ün-dic und be-onderen Dank fiir' 11i>• <!<lr t.emeiude g. l. i-ti t. n treffli.hen Dienste zur(i Xu-.jru.k gebradit. Amh wir entbieten dem jubilar n^«ere In -teil XXiin-die' — 76 — Ulm. Am 17. Juli wurde unter zahlreicher Beteiligung aus allen Kreisen der Bevölkerung Salomon Hilb. das älteste 'Mitglied unserer Gemeinde, im Alter von 86 Jahren zu Grube getragen. Das große Trancrgeleite war ein überzeugender Beweis für die allgemeine XX'ertschätzung. «lerpn sich der A erstorbene erfreuen durfte. In seiner Grabrede entwarf Oberlehrer Adler das Lebensbild des Entschlafenen. Salomon Ililh wurde in llaigerloch als Sohn des dortigen Rabbiners Meier llilb geboren, kam vor f»s Jahren nach Ulm lind gründete dort mit seinem vor langer /eit verstorbenen Bruder die F irma Hilb & Co., die sich zu einem angesehenen Unternehmen entwickelt hat. Zeitlebens hing er mit rührender Liebe an seiner alten Heimat Haigcrloch. Dort verbrachte er meistens die hohen Feiertage, wie überhaupt sein frommes Elternhaus Riditschiiur seiner kaufmänni- -chen XX irksamkeit und seines Privatlebens war. Mit frommer Ergebenheit trug so der alte X ater auch den frühen Tod seiner ältesten Sohne. Mit Salomon llilb i-l ein Mann dahingeschietlen. dessen gerechte Denkungsart. tiefes Gottvertraiicn und stilles XXoliltun ihm für alle Zeit ein ehrendes Andenken sichern. — Im Namen der Angestellten der Firma llilb & Go. rief Prokurist Hang dem verehrten Seniorchef herzliche XX orte nach. l.'lm. Am «I. Juli durfte Frau Fanny Sch 1 es i n - ger geb. Rodelmeyer ihren HO. Geburtstag feiern. In geistiger und körperlicher Frische nimmt die würdige Jubilarin noch an allen Geschehnissen regen Anteil. Möge ihr im Kreise ihrer Kinder auch weiterhin ein gesegneter Lebensaltern! beschieden sein! Heues vom jüdischen Spott. Stuttgart. Die Mitglieder der hiesigen Sportgruppe des ..Reithsbunds jüdischer Frontsoldaten" Franz Ball in, Leo kirchheimer und Herbert Linz beteiligten sich an den kürzlich stattgefundenen XX’ürttembergischen leichtathletischen Meisterschaften im lOOm-Lauf. Leider mußten Kirchheipier und Linz schon bei den Verläufen ausscheiden und nur Franz Ballin gelang es. mit 11.5 Sekunden sich für den Zwischenlauf zu qualifizierendDbwohl er hier sein erstes Resultat noch um eine Zehntelseknnde verbesserte, gelang es ihm nicht, die Zeiten seiner hervorragenden Mitläufer zu unterbieten. Immerhin verdient die von Ballin erreichte Zeit Anerkennung. Laupheim. Gretel Bergmann. Mitglied der R.j-.F.-Sportgrnppe Laupheim. die bereits in den Jahren 1951 und 1952 die Süddeutsche Meisterschaft im llrxhsprting innehatte und jetzt studienhalber in England weilt, errang am 50. Juni in Herne Hill bei London die Britische Meisterschaft im Hochsprung für Damen mit 1.55 Meter. Die Meisterin war von dem Sportklub ihrer Schule, dem sie bereits mehrere Siege verschafft hatte», auf gestellt worden. In den Zeitungen ..Daily .Mail". ..Daily Express". ..Daily Sketsch“ und News Chronicle" erschienen anläßlich dieses bemerkenswertes Erfolges Bilder Gretel Bergmanns, während die ..Times" und der ..Observer“ ihr anerkennende Artikel widmeten. In der XX'ochenschau wurden die von Gretel Bergmann während der Wettkampfe gemachten Filmaufnahmen gezeigt. Frl. Bergmann war die einzige Bewerberin vom europäischen Kontinent gewesen. £itezacisdies. „Der Sabbath ein Wedcraf.“ Rede gehalten am Pessach 5694 von Dr. Jakob Horowitz. Rabbiner der Israel. Gemeinde Frankfurt a. M. Wir möchten wünschen, daß diese Predigt in weitesten Kreisen Verbreitung findet. Ausgehend von der neuesten behördlichen Verfügung, daß jüdische Kinder am Sabbath Befreiung vom Schulunterricht erhalten können, legt Rabbiner Dr. Horowitz in seiner Schrift überzeugend die Bedeutung des Sabbaths dar. Ihn den Kindern vorenthalten, käme einer Versündigung gleich. Der Sabbath. würdig begangen, ist der größte Friedens- und Segensspender. Schon die Ausführungen des Verfassers werden den Leser ergreifen; wie viel tiefer noch wird die Wirkung sein, wenn aus der Ergriffenheit heraus die Tat folgt: wahre Sabbath-Heiligung. mo. Die Wirtsdiaftszeitschrift „Palästina-Nachrichten**. Die im Verlage Ernst Köstenbaum, Berlin-Zehlendorf. Onkel Tom-Straße 125, zweimal monatlich erscheinende Wirtschaftszcitschrift „Palästina-Nachrichten“ erfüllt die Aufgabe, ihren Leserkreis in objektiver und wahrheitsgetreuer Form über die Wirtschaftsentwicklung Palästinas und der angrenzenden Länder zu unterrichten. Ein Stab langjährig iin Lande an süssiger Mitarbeiter und ein Vertriebsbüro in Haifa stelle n ihr zur Verfügung. — Die vorliegenden Ausgaben der P. N. enthalten w irtschaftliche und soziale Abhandlungen über die verschiedensten Gebiete und eine Fülle ausgezeichneten statistischen Materials sowie neueste authentische Meldungen wirtschaftlicher Art. Ihr Inhalt ist interessant und ungemein lehrreich und wird besonders gekennzeichnet durch seine strenge Sachlichkeit und Tendenzlosigkeit. — Die P. N. stellen eine beachtenswerte Neuerscheinung im jüdischen geistigen Leben dar: der Bezugspreis betrügt nur 1.20 R.X1. für ein Vierteljahr. 2.40 RM. für ein halbes Jahr und 4.80 RM. für das Jahr bei freier Zustellung. BeOagenhinweis. Uns-rer heutigen Ge »am tau/läge Hegt ein Prospekt des Schuhhauses Josef in Cannstatt bet FAMILIENNACHRICHTEN Stuttgart. 4. 8. 54. 19. 7. 54. 24. 7. 54. 10. 7. 54 , Barmizwah: Heinz. Sohn des Max Kuhn u. s. Ehefrau Hilda geh. Pick. Stitzenburgstr. 17. Sterbefälle: Frau Sara Bernheim geb. Lcvi. Dan neckerstr. 27, gest. in Berlin, 80 Jahre alt. Frau Mathilde Guggenheim. Salzmami- - weg 16. 49 Jahre alt. Berichtigung; Albert (anstatt Emil) Meyer aus Oberdorf. Laupheim. Sterbefall: 8. 7. 54. Frau Fanny Guggenheim. 86 Jahre alte Oberdorf-Bopfingen. Silberne Hochzeit: 17. 8. 54. David Ileimunn u. s. Ehefrau Berta geb. ' Rosenfelder. 6 0. Geburtstag: 14. 8. 54. Rosa Mendel geb. Gumperz. Reutlingen. 7 5. Geburtstag: 15. 7. 54. Salomo Spiro. Ulm. Verlobung: Juli 1954. Else XX eil mit Sigo Baum. Neu-Ulm. 8 0. Geburtstag: 51. 7. 54. Frau Fanny Schlesinger geh. Redelmeyer. Sterbefälle: Salomon Hilb. 86 Jahre alt. 25. 7. 54. Frau Marie Gump geb. Herzfelder, 61 Jahre alt. Wangen (Allgäu). Geburt: 9. 7. 54. Hedwig Rina. Tochter des Werner Johann Lehmann u. s. Ehefrau Elsa geb. Dahlberg. Zaberfeld. Barmizwah: II. s. 54. Willi. Sohn des verst. Gustav Herbst u. 8. Ehefrau. 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