Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- XI (1934-1935)
- Issue
- 4 (16.5.1934)
- Date
- 1934-05-16
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- [Seite] (sequence 6)
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tRcmanuö DerSchuhder vornehmen Wett Alleinverkauf der Marke „ROMANUS I das edelste Erzeugnis der Schuh-Industrie, fiir [ umen und Herren zu zeitgemäßen Preisen Wir empfehlen unser (jroß sortiertes Lager in Damen-, Herrenun4 Kinderschuhen für Straße und Haus in allen Preislagen Für jaden Sport: Turn-, Tennis-, Fußball-, Bade-, Wanderschube etc. Schuhhaus Wolf nur nodi Königstraße 25 Ecke Sdiulstraße ka**' fiir \ > >ii C'.-n Jah n,; ■ I - -dl >1,' >,- Hm i-.it um Bcrcit-dtafi «ml 1 «-r-ständni« clic-, v in III11=:. Iran Bc-rta B a ih bc-richtetc il» ■ I ii'inittclalitcilun:; |md von den gcx'lli- \ ( .iiien. die der Frnerirverein im letzten uhtet hat liir die h.iihste /eit i-t eine . - i,:e fahrt ii'-ch Hf‘rrl|ngrn. -.owic Be-j,h-!. : lluii'hultuiig'-schult'. de- \lter-heimuml -ftrl iicg'lnimgeplant. Ma\ (> - t e r b r r jr 1,1,le (,niiV und Glück w tin-ihe de- 1-r. Miitie i :n- und -pr.:i!i -eine 1 r* nde über die Fin- _ i-, ■ i t - -l \ e; - ■.:■!] II^ I-. <; - k i r I! <> I II - Id bcjiickw nn-ihte im Xbin-ii ihr I-r Beliun iml. den l-r tel. 1 raml:.crein-l reiienburul wuti’-'hie , ^e", n'rei<hii \rbeit ih der Genie Mit I >.e.ke-u arten all die Anue-eniien i Ire --.:i ■ \ -1—.i">nril11::i. M. 11. 7lachcichten aus dec Qemeutde SiuttgaU. ''tuttaiirt.!), t e - t M 1 / II I : i \ in [( - ■ •: \ .. i .■ \ it >: t ■!. i i de-- \ n d l ti - -; i rein r II r W ii r t t c in I> e r g - IiiL. Mil^liedei \ er-auimliint; ■ie h b £';r n dir W ■ Tibiirir-tralh- ■ :i■!■ -. ji dit-.inu di Dr. I u d w i g ve-lailite u i! U'itriiher/itreti Worten :• - i .-lege i.iiib neu \ erein-iidi: \ er-torbenen![■ n in ■ I ■ ■ -ti '■ n 1. \ >i -itzer ■ :■ -ii. i - - a ■ I - r a e I . 'leid''-■■in Me ihn verlier \ erein ein überaus!.•■ . - ' I 1- Cli tg .! ,1.1lell!'i»a--eii de- '''Ult '.ii ir - Stetein väterlicher I leimd " . i i- : N^r. i uf |-r. ' I. ees-en Andenken ’i‘- ■ I": I Mi,(de '■ Ul den \ um e-ettden -lein .; ' . I), nr wnrili' drei \er~torbener In-..--' n - \-s ieli ' nd gelacht. ln -■ -;ri■ T > r ■ . :rung »bericht teilte di r \nr-itzende ii.it. : i<!- \!t. r-h"itu mit 43 In-a—en!oll be-etzt i-'. t- . i :..iL"e|. 12 Neuaufnahmen. Werte höchster \ i' 'ku’t /' Ite der Kedner der I rau Oberin des \ t,!i. iti:• -! neriniidliih verant» c>rtung»brw ußt an. in.i!>-!- i:tt da- Wohl ihrer Pfleglinge bedacht, -i ' -n tfe I ii indeiterin. n ie man -ie -ich nicht bes- -' r ■. ii: —!.< n kleine. \tuh der ihr zur ''eite stehenden - ' Mi ster Mtirde große» lob gezollt. Besonderer Oiiii ile 'lieh dein \ ertraiien-arzt I Ir Willy I I i . ii h e i in e i. Heilbronn, fiir seine aufopfernde I.iti-k' t au-.e-prochen. l)ic Einnahmen des Vereins ii ibeii oh durch \ ermirrderung der Mitglieder-Beitrage uni Spenden bedeutend ermäßigt: dennoch konnte d.itik aulh :-t< r Sparsamkeit, die jedoch keine »weg» auf k'-ten der Verpflegung der Insassen -tilg noch ein kleiner Einnahmenüberschuß erzielt ■ in. |)aneue Stuttgarter Heim in der VYagen- 11 gstraße. das jedem Besucher den Eindruck eines mit \ i*■ I l iebe eingerichteten und vorbildlich geführten! amilirnheimes macht, kann als ein in jeder Beziehuvg gegluckte- Werk gelten. Die Errichtung die- -es /"eilen Heimes bedingte eine kleine Satzungsänderung. Herzliche Dankesworte widmete der Vorsitzende noch dem langjährigen Ausschußmitglied 36 - Oberlehrer Josef Prefiburger. Creglingen, der aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niederlegte. Nachdem dem Vorsitzenden. Kassier und Ausschuß Entlastung erteilt worden war. schritt man zu den vorgesehenen Neuwahlen, bei denen die turnusmäßig ausscheidenden Aussdinfiniitglieder Dr. Otto Einstein. Alfred Hirsch und Dr Ludwig Oltcnheimer einstimmig wiedergewählt wurden. Neu in den Ausschuß wurden Frau Martha Kops und Hermann Schmidt gewählt. Adolf Kops dankte dem Vorsitzenden und den Attsschußtnitgliedern für ihre hingebungsvolle und erfolgreiche Arbeit. Stuttgart. Das neu errichtete Jüdische- Lehrling s h e i m in Stuttgart. Lrbanstraße 116. wurde am V Mai mit einer schlichten Feier eingeweiht. Der Vorsitzende der Gemeinde. Oskar Rothschild? richtete herzliche Begrüßt!ngsworte an die Erschienenen und hieß insbesondere den Präsidenten des Israel. Oberrats. Leopold Levi. die Hausbesitzerin. Frau Thekla Meyer, sowie die Vertreter der verschie denen Organisationen willkommen. Der Redner betonte den maßgeblichen Anteil der Jüdischen .Nothilfe an der neuen Institution unserer Gemeinde und zeigte die großen Bemühungen auf. die auf dem so bedeutsamen Gebiete der Berufsberatung und -Umschichtung von den zuständigen Stellen unternommen wurden. Fine große Zahl von Lehrstellen wurde frei gemacht, und das neue I.ehrlingsheiin schließt die lmschichtler nun zielstrebig und harmonisch zusammen. Dank der Freigebigkeit vieler Gemeindemitglieder und der wertvollen organisatorischen Mitarbeit der Berrifsberaterin Ilse Wolff war es möglich, das I.ehrlingsheiin zu erstellen. In Kürze werden es 11 junge Menschen aus den verschiedensten Gegenden des Reichs bewohnen. Aber da- Heim soll nicht nur eine Wohnstätte sein es soll auch ein selbstbewußter jüdischer Geist in ihm walten. Fs muß gefördert werden von den verantwortlichen Stellen der Gemeinde, von den Geistlichen und allen Gemeindemitgliedern. Mit Glück- und Segenswünschen für das I.ehrlingsheim schloß Oskar Rothschild seine einleitende Ansprache. Nach einer kurzen Pause, in der die Gäste in schlichter Weise bewirtet wurden, sprach Leopold l.e v i im Namen des Oberrats lind der Nothilfe die Glückwünsche beider Organisationen ans. Der Rech ner brachte den w misch zum Ausdruck, daß jederzeit Ordnung. Disziplin und wahrer Gemeinschaftsgeist auf der Grundlage reinen Judentums im l.ehrlings- Iteinte herrschen mögen. Nun dankte Kesten im Xanten .der Lmschichtler allen, die die Einrichtung des Heimes ermöglichten. Er wies darauf hin. daß junge Menschen aus den verschiedensten I.ebenskreisen das Heim bewohnen uml Ix-tonte die Verpflichtung aller, in Ordnung und Kameradschaft ziisammenziileben. Wenn die Bewohner des Heims auch einfach leben müßten, so werde es doch kein stumpf-primitivEs Leben sein, sondern -lote Vorbereitung uml nimmermüdes lernen fiir ein geiueiri-ame- Ziel. s Zum Sihlul! machte die Berufsberatern! Ilse W i; I f f die Anwesenden mit verschiedenen finanziellen Details bekannt und bat die Gä-tc. daran milzuliclfen. daß noch verschiedene, die Ausstattung des l.elirliiigsheimbetreffenden Wünsche erfüllt werden: I-.S fehlen z. Ii. noch I.inolenmläiifer. Buch regale, ''chiilischränkihrn tisvv. Dinge, die in manchen Familien unserer Gemeinde vielleicht überzählig sind, im l.ehrling-lierm aber dringend gebraucht werden. Auch für Lebensmittel ist das Ileim dankbar — denn Ip junge Menschen, die den lag über hart arbeiten, entwickeln einen kfi>ftigen Appetit. Auch wir richten an die Genie indemilglieder nochmals den Appell, ihre oft Ih m ährte Opfcrfreudigkeil aufs neue an dem neuen l.elirliiigsheim. das durch Vermittlung von Irl. Ilse Wolff von allen Interessenten besichtigt werden kann, zu bewähren. — Bei der sich anschließenden Besichtigung sah man freundliche, peinlich saubere- Räume, die für die l mschichtler eine wirkliche Bleibebedeuten. Die berufliche Schichtung der Insassen des Heims ist zurzeit folgende: I Schuhmacher, 1 Zimmcruiunn. 2 Schlosser. 1 Maler. I Weber. I Schreiner. 3 Gärtner, dazu kommen die Helferinnen, die den Haushalt betreuen. I Flaschner und I Schreiner sind gemeldet. Stuttgart. Vor einiger Zeit wurde hier eine Jüdische Darlehe nskasse gegründet, mit dem Zweck. Geschäftsleuten zu dienen, deren Persönlichkeit und Art der Geschäftsführung allein schon kreditw ürdig ist, wenn auch seitens der Darlehenskasse' auf Sicherheiten. Bürgschaften usw. nicht verzichtet werden kann. Angesichts der heutigen Zeitverhältnisse dürfte in allen Kreisen der Geschäftsleute die Gründung einer solchen Darlehenskasse, die auf geschäftlicher Grundlage betrieben wird, sehr begrüßt werden. — Die Höhe der einzelnen Darlehensbeträge soll, wie wir erfahren, im allgemeinen 1000 RM. nicht überschreiten: die Höchstdauer der Rückzahlung ist in der Regel auf ein Jahr festgelegt. Geschäftsführer der Darlehenskasse ist Julius Paul Eppstein. Stuttgart, Silchcrstr. 9. JUWELEN UND GOLDWAREN" SIND DIE BESTE KAPITALANLAGE Besonders vorteilhaft kaufen SIE dies bei IHREM Juwelier t l Auf Wunsch persönlicher Besuch suOsrh. Stuttgart allin STUTTGART-N Kfinigstr. 17, T.l.fon 29516 Stuttgart. Der Berthold Au erbach-Verein veranstaltete am 4. Mai im Jüd. Lehrbaus eine F re itagab'end-Feier. die einen schönen', würdigen Verlauf nahm. Zu Beginn sagte Lehrer Mey e r, der sich liebenswürdigerweise dem B.A.V. zur Verfügung gestellt hatte, die üblichen SegenssprUche und hielt dann einen sehr interessanten, den Wochenabschnitt betreffenden Lehrvortrag. Im Anschluß las pr. Walter Einstein ein Kapitel aus Thomas Msjnns „Der junge Joseph“ und Schriftleiter Hans Sternheim den Schlußabschnitt des Moses-Romans von Fdn|tond Fleg. TlachcicfUea aus dem fände. Laupheim. Im Rahmen eines Elternabends sprach um 8. April Lehrer Silbermann über das Tnema ..U nsere Schul e“. Der Redner erstattete einen ausführlichen Bericht über die gegenwärtigen Forderungen des württ. Lehrplans für die jüdisch;n Volksschulen und betonte, daß dieser Lehrplan in Anlehnung an die Richtlinien der .Reichsvertretuiig vollauf dazu angelegt sei, den Schülern ein gediegen!s Wissen zu vermitteln. Dieser Lehrplan könne aber nur dann zur Ausführung gelangen, wenn die Volksschulen, und insbesondere die auf dem I^nde sowie in den kleinen Städten, nicht durch Abwanderung in höhere Schulen ausgehöhlt würden. Gerade die oberen Klassen fehlten in den meisten Landschulen, ohne daß hierfür heute noch ein vernünftiger Grund vbrhanden wäre. Für das jüdische Kind sei die jüdische Schule die Stätte, wo es seiner Veranlagung gemäß wachsen und gedeihen könne. — An das Referat schloß sich eine rege Aussprache an. an der sich sämtliche Mitglieder des Vorsteheramts und die Eltern beteiligten. Laupheim. An den beiden e rsten Pessaciiabenden veranstaltete die Gemeinde einen öffentlichen S e der. zu dem sich jedesmal eine stattliche Anzahl Genieindemitglieder. jung und alt. einfand. Die lluggadah wurde in herkömmlicher Weise hebräisch rezitiert. Auch Frläutcningen wurden gegeben. Die schönen Melodien wurden von allen Teilnehmern gesungen. Das Vorsteheramt hatte mit der Leitung beider Abende Rel.-Lehrer Sill» ermann beauftragt. Laupheim. Die .hiesige Ortsgruppe des R.j.F. hat dieser Tage unter der dankenswerten Mithilfe des Vorsteheramts einen eigenen Sportplatz erworben. Rottweil. Am 22. April fanden die Generalversammlungen der beiden W ohltätigkeits-Vereine „T o v e r- T o v“ und „G e m i 1 u t h - Ch e s e d“ statt. Der Vorstand. Wilhelm Wälder, gab einleitend den Jahresbericht und stellte fest, daß die Mitgliederzahl je um vier abgenommen habe. Der Kassenbericht brachte zum Ausdruck, daß seit Bestehen der Vereine die Kasse nie in dem Maße in Anspruch genommen werden mußte, wie in diesem Jahre. Den Herren Rothschild wurde für die unentgeltliche Drucklegung der Statuten der Dank der Vereine ausgesprochen. Die Anträge von Rechtsanwalt Singer, Unterstützungsgesuche betreffend, wurden einstimmig angenommen. Zum Schluß ermahnte der Vorstand noch die Mitglieder, die Vereine durch Spenden zu unterstützen. Vocschau auf. kommende Siehe auch die Ankündigungen Seite 35. Stuttgart. In der zweiten Maihälfte veranstaltet der Berthold Auerbach-Verein einen Vortrag Zum täglichen!Bcot_ Butter u. Käse von Sdieer. Aus meiner groften Auswahl empfehle ich heute: Allfiaer Blerktse Ostpreass. Tilsiter t Sertea Caaieaihert Allglaer Eameataler Mild* Doppelrahmkäse Deats^ea Bvtterfcftse und noch viele andere köstliche Sorten aas allen deutschen Gauen. k-^ebccrj Butteru. Kise-SpezialgeadiMt, MQnzftraBe 2, Charlottenstr. fl. EBHngeTStrJO, NeckarstnBe 115 - Cannstatt - ESIingen Empfehlen Sie unser Blatt weitert ALPRID ADLER Polstam<It>el-a.TapeiIergesdiUt flerrenfcddeüin* Emil Maler Verlangen Sie unsere neue Preisliste und Vertreterbesuch! Gemeindezeitung. Telefon 23328 Stuttgart, Römeretraße 65/67 Telefon 70396 jeder Art werden gut und preiswert ausgefQhrL Erste Referenzen. Malar-Arbalten Stuttgart Marktplatz