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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1934-01-01 · X. Jahrgang Nr. 22 · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
X (1933-1934)
Issue
X. Jahrgang Nr. 22
Date
1934-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
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Gotiesdienftizeiien f«r dt« IsraelltlsMe Gemeinde Stattgart. Haaptiya«g«gr HaapUalttrage. 18. Februar Werktagsgottesdienst 8.00 Uhr morga. 5.15 Ubr abend» 19. -23.Februar Werktagsgottesdienst 7.15 Ubr morga. 19.-22. Februar 5.15 Ubr abend» 23. Februar Freitagabend 5.45 Ubr abend» 24. Februar Sabbatb 9.00 Ubr morga. 6.40 Uhr ebenda 25. Februar Werktagagottesdienat 8.00 Ubr morga. 5.30 Ubr ebenda 26 und 27. Februar Werktagagottesdienat 7.15 Ubr morga. SM Ubr ebenda 28. Februar Fasten Ester 7.15 Ubr morga. 6.30 Ubr abends 1. Mirz Purim 7.15 Ubr morga. 5 30 Ubr abends tUUM. itlAlrrtiom. iiwrf 1 Stuttgart, wie der Laa^easpörtfflhrer des*R.j.F. in Wlrttödicra Hugo Nathan, Stuttgart, Alenaaderstrale 184, in dieser Nummer bekanntgibt, sind er and einige tob ihm noch zu bestimmende Mitarbeiter berechtigt worden, die PrüfungfürdasReichs- Sportabzeichen ffir jidische Sportler abzuaehmen. Stuttgart. Am 4. Februar brachte die Schneeschuhabteilung des ..Reichsbunds jiid. Frontsoldaten^ Mitteltal unter Anwesenheit des Landessportleiters des R.i.F., Hugo Nathan, die erste Vereinsmeisterschalt zum Austrag. Die Beteiligung war sehr gut. es waren über 70 Personen anwesend. Morgens 9 Uhr begann der Langlauf der Aktiven und Senioren über 8 Kilometer, woran sich 25 Läufer beteiligten. Anschließend liefen die Damen und die Jugend eine Strecke von 3 Kilometer ab. Sämtliche Teilnehmer passierten das Ziel. Nachmittags 2 Uhr fand auf der Sprungschanze der Sprunglauf statt. Schöne stehende Sprünge waren zu beobachten. Unter großem Jubel wurde bei der Preisverteilung, die der stellv, Sportleiter Hugo Kauffmann vernahm, der beste Läufer, Walter Heumann, zum diesjährigen Vereinsmeister erklärt. Sämtliche Sieger nahmen mit sichtbarer Freude ihren Preis in Empfang. Mit einem Sonderwagen wurde die Heimfahrt geschlossen angetreten. Nachstehend die Resultate: La»gl«nf, Aktive: 1. Walter Heumann. 2. Justin Rothschild, 3. Erich Marx. 4. Erwin Arenstein. 5. Franz Ballin. Langlanf, Senioren:. Julius Strauß. Cannstatt. Lenglauf, Damen: I. Lore Gideon. 2. Lise Epstein. 3. Lern Weiß, 4. Grete Hirschfelder. lebender, und zwar vorwiegend j U d i s di e r Komponisten, die fast durchweg volkstümlichen Charakter zeigen Der Konzertabend selbst stellt für unsere Gemeinde zweifellos ein Ereignis dar. Die uns vorliegenden Pressestimmen über den Geiger des Mendelssohn- Trios, Leo Sch w a r z'(ehemals Konzertmeister im Gewandhaus-Orchester), den Cellisten, Prof. A f r e m Kinkulkin (früher .Soio-Cellist am Leipziger Symphonie-Orchester), und die Pianistin Hella Chitrik rühmen die genannten Künstler als Vertreter feinsten Musiker!ums. — Das gleiche gilt für den Bariton Max Raymer, ein Meister der Iyri- - 2® - Langlanf, tagend: 1. Martin Bieringer, 2. Trude Hirsch. 3. Manfred Bieringer, 4. Gudnla Einstein, 5. Erna Sommer. Sprangfanf: 1. Werner Levi. 2. Franz Ballin. 3. Kurt I.evi. 4. Walter Heumann. Stuttgart. Die Schiabteilung des Sportklubs „Hakoah“ unternahm am 5.Februas einen wohlgelungenen Schiausflug. Der Sonderzug brachte die zahlreichen Teilnehmer nach dem schön gelegenen Weißenstein auf der Schwäbischen Alb. Nach kurzem Aufstieg wurden die Bretter angeschnallt, und dahin gings über glitzernde Schneeflächen, durch tiefverschneiten Wald. Hänge hinauf und hinab, nach dem Fliegerlager auf dem Hornberg. Nach kurzer Rast führte der Weg hinunter zum Kalten Feld, wo die ..Schisäuglinge" Gelegenheit hatten. Stemmbogen und Christian!» zu üben. Um 5 Uhr war wieder alles in Weißenstein versammelt, um die Rückfahrt anzutreten. Ein fröhliches Zusammensein vereinte dann die Teilnehmer noch mit anderen Mitgliedern des „Hakoah". — Wie wir hören, sollen bei guten Schneeverhältnissen weitere Schiausflüge sttatnnden. E.J. Stuttgart. Der erste Waldlauf der „Hakoah" fand am 8. Februar statt. Nach vorausgegangenen Freiübungen im Turnlokal brachte ein Lastwagen die zahlreichen Teilnehmer zum Botnanger Sattel, und dann gings unter der Führung des Trainers Baumann kreuz und auer durch den verschneiten Wald. Nach dem ersten Viertel gab es einige Stürze, denn jeder wollte „ganz vorne^sein — aber auch die ungeübten Läufer kamen in dem schwierigen Gelände gut vorwärts. Nach einem Endspurt — manche mußten allerdings jetzt sehr weit Zurückbleiben — sah man das Ziel — die Tennisplätze der Lenzhalde. Nach der herrlichen sportlichen Uebung, die dieser Waldlauf darstellte, gings zurück zur Turnhalle. sehen und dramatischen Gestaltung. — Der Abend wird mit seinem höchsten künstlerischen Niveau jedem Freude und Erhebung bereiten. Heute schon sei darauf hingewiesen, daß die zweite Veranstaltung am 8. März mit dem berühmten Geiger Stefan Frenkel stattfindet. Stuttgart Fritz Schwarzschild, Berlin, seit Jahren führend in der jüdischen Jugendbewegung, wird am 20. Februar über „Schicksal als Aufgabe der jüdischen Jugend“ sprechen. — Dr. Walter Einstein beschließt am 27. Februar den Zyklus über „Neue jüdische Dichtung“ mit einem Vortrag über den Dichter Max Brod. Wir machen auf diese Veranstaltungen besonders aufmerksam. Stuttgart Wir weisen auf den Kochkursus hin. den der Israel. Frauen verein in der Jüd. Haushaltungsschule einrichtet. Belehrende Vorträge und Ernährungsfragen in Verbindung mit Kochvorführungen sollen den Frauen das Verständnis für zeitgemäßes Kochen erschließen und ihnen die praktischen Kenntnisse vermitteln. Das nächste gemütliche Beisammensein des Israel. Frauenvereins findet am Dienstag, 20. Februar, statt. Stuttgart Am 24. Februar veranstaltet die Ortsgruppe Stuttgart des Centralvereins einen Vortragsabend mit Dr. Erich Kehr, Kaiserslautern, und Dr. Friedrich Brodnitz, Berlin. Beide Redner — insbesondere aber Dr. Friedrich BTodnitz als Vorsitzender des „Reichsausschusses der jüdischen Jugend verbände" — sind in weiten Kreisen der deutschen Judenheit bestens bekannt. Sie werden an diesem Abend über das Wirken und Hoffen der deutschen Juden sprechen und über die vielfältige Arbeit berichten, die der C.-V. im Dienste unserer Gemeinschaft leistet. Man darf dieser Veranstaltung mit besonderem Interesse entgegensehen. Stuttgart. Zu Gunsten des Winterhilfswerks des deutschen Volkes und bedürftiger Gemeindeangehöriger veranstaltet die Sport jugend des Reichsbunds jüdischer Frontsoldaten, Orts- Carl Roth Olgaecke, Tal *1.777X2 Polster-Möbtl- und Tapezier - geschält Tapeten Linoleum Ausführung sämtlicher Hallo! äagniad Wpc ns «.intet, Mi tetiewtewmisl Widmann Kronenstr. t pt Deiiuuiiea ■ «, ■laslsintltsM ■anddOWR PALÄSTINA IN 2, TAGEN mit dem luxutexpreßdampfor (gOMtfd M SAWDA 48500 TONNEN NEAPEL .; . >. 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