Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- X (1933-1934)
- Issue
- X. Jahrgang Nr. 15
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
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Gottcsdicnstzcitcn Kr die Israelitische Gemeinde Slatl|srt. Haaptsynagoge Hospitalstrage. 1.-3. Nov. Werktagsgottesdienst 7.15 Ubr morgs. 4.45 Ubr abends 3. Nov. Freitagabend 4.45 Ubr abends 4. Nov. Sabbatb 9.00 Ubr morgs. 5.42 Ubr abends s. Nov. Werktagsgottesdienst 8.00 Ubr morgs. 4.30 Ubr abends 6.-10. Nov. Werktagsgottesdienst 7.15 Ubr morgs. 4.30 Ubr abends io Nov. Freitagabend 4.45 Ubr abends;l. Nov. Sabbatb 9.00 Ubr morgs. 5.32 Ubr abends 12. Nov. Werktagsgottesdienst 8.00 Ubr morgsi 4.30 Ubr abends 13.-17. Nov. Werktagsgottesdienst ' 7.15 Ubr morgs. 4.30 Ubr abends 17. Nov. Freitagabend 4.30 Ubr abends 18. Nov. Sabbatb. Neumondverkündung 9.00 Ubr morgs. 5.23 Ubr abends 19. Nov. Werktagsgottesdienst Neumond (1. Kisslev) 8.00 Ubr morgs. 4.15 Ubr abends — 129 — Gottcsdicnstzcitcn Israelitische Religioasgesellschaft (E.V.) Roientirafce 35. 1.-3. Nov. 3. Nov. Freitagabend 4. Nov. Schabbos 5. Nov. 6,-10. Nov. 10. Nov. Freitagabend 11. Nov. Schabbos 12. Nov. 13.-17. Nov. 17. Nov. Freitagabend 6.45 Ubr abends 1.00 Ubr nachm. 8.00 Ubr abends 4.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 4.00 Ubr nachm. 5.45 Ubr abends 7.15 Ubr morgs. 1.00 Ubr nachm. 8.00 Ubr abends 6.45 Ubr morgs. 1.00 Ubr nachm. 8.00 Ubr abends 4.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 4.00 Ubr nachm. 5.35 Ubr abends 7.15 Ubr morgs. 1.00 Ubr nachm. 8.00 Ubr abends 6.45 Ubr morgs. 1.00 Ubr nachm. 8.00 Ubr abends 4.30 Ubr abends Solinger Stahlwaren BESTECKE ✓ RASIERARTIKEL SCHEREN y TASCHENMESSER snfTSTnossc i lO ScMUtfonthr Imnlgtüwsm pHOENIX ffireHälmasdiine nur von Kupfer* Co. SlSt.-N^«arteM(r.l9 «1,111 BilitnhiUsMifi Dadlo- Apparate aller Marken O&ft/cfremttfc Cllch Irisch ettftfrfic&te frei las »•« LSgl. frische M«rKe»-B«tter t*rt Sdmsfcr JtsraSrrggrafcc 84 SrfcfsaStr. 84612 Rotaprint Tervleifauumtca Mltriicbl« Wiedergabe Sabrifk ». Biid.)ed. Art, wie HerMelloBg r. DtwSar« beitem ii jed. Aeflege dorefa 1. Fartacr. 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Seine hervorragende Mitarbeit und großen Euchkenntnisse trugen wesentlich dazu bei, seine l :na zu ihrer heutigen Bedeutung zu entwik- E:■ Iii und ihr großes Ansehen und Beliebtheit in » r Geschäftswelt zu sichern. Seinen Angestellten und Arbeitern galt er als ein Vorbild von Arbeitsfreudigkeit. Trotz starker geschäftlicher Inanspruchnahme brachte er dem jüdischen Leben unserer Gemeinde größtes Interesse entgegen. Als Kirdienvorstener wie im Vorstand des Israel. Landesasyls in Sontheim war er unermüdlich tätig, sich für das Wohl der Gemeinde, wie das der Insassen des Landesasyls einzusetzen. Am 22. ds. Mts. wurde Isak Israel zu Grabe getragen. jDcm Manne, dessen Leben der Arbeit und dem Wohltun gewidmet war. widmete Bez.- Rabb. Dr. Beermann warme Worte des Dankes und der Anerkennung. Sein Andenken wird stets in Ehren gehalte n werden. Heilbronn. Für die neugegriindete Suortgruppe des B. j. E. wurden geeignete Räume im Aalerkellcr zur Verfügung gestellt. Die sportliche Leitung und das Training liegt in den Händen von Hugo Maier, die Dameiiabteilung wird von Frau Trude Viktor geleitet. Die Anmeldungen zur Sportgruppe sind bereits sehr stark, so daß mit erspiefllichen Erfolgen gerechnet werden darf. Rottweil. Nachdem Oberlehrer Max Straßburger infolge eines Herzleidens seit einigen Monaten dienstunfähig war, hat der Jsr. Oberrat ihn seinem Ansuchen entsprechend mit sofortiger Wirkung unter Anerkennung seiner großen und langjährigen Verdienste in den Ruhestand versetzt. Straßburger entstammt einer alten Lehrerfamilie, in Württemberg. Sein Vater, Barn ch Straßburger, der sich durch die Herausgabe verschiedener Schulbücher einen bedeutenden Namen in der Lehrerwelt gemacht hat. war Lehrer in verschiedenen württembergischen Gemeinden. so in Ernsbach, Olnhausen. Battenhausen und lange Zeit in Buchau. Der jetzt in den Ruhestand versetzte Max Straßburger ist in Buttenhausen geboren und war nach Ablegung der Lehrerprüfungen zuerst fünf Jahre am Israel. Waisenhaus in Eßlingen als Hilfslehrer angestellt, dann ein Jahr als Stellvertreter seines Vaters in Buchau und seit 19. September 1897 ist er in Rottweil tätig gewesen. Seine Brüder, Jesaja und Ferdinand, waren in verschiedenen württembergischen Gemeinden Rabbiner.— So endigt mit der Zurruhesetzung Straßburgers vorerst der Dienst einer Lehrerfamilie im Dienste der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs. Max Straßburger ist nicht nur bei den jüdischen Gemeindegenossen beliebt gewesen, sondern er hat sich durch sein bescheidenes und zielbewufites Auftreten Achtung und Ansehen bei der gesamten Bevölkerung Rottwcils verschafft. Wenn dort ein so einträgliches Einvernehmen zwisden den Konfessionen geherrscht hat. so war es ni ht zum wenigsten der Person Straßburgers zu verdanken. — Auf Veranlassung des Oberrats hat am letz en Samstag in Anwesenheit des Rabbiners Dr. Schweizer - Horb ein Abschiedsgottesdie ist stattgefunden, bei welchem Rabbiner Dr. Schwei zer der Verdienste Straßburgers in ehrender Weise gedacht hat. Oberlehrer Straßburger beabsichtigt sei, Ruhestand in Rottweil zu verbringen: wir w sehen ihm volle Genesung und einen heiteren Lebensabend. Weiter vorliegende Meldungen aus den meinden müssen leider wegen Platzmangel die nächste Nummer zurückgestellt wert ijefür den. qng. en. kine ter Ief i sei Aus dec Geschäftswelt. Unseren Lebern in Göppingen nnd Umgebi die auf eine gute Bankverbindung Wert It empfiehlt sich das bekannte Bankgeschäft D k e r & Co., Göppingen, das sich durch fachmännische Beratung das Vertrauen w< Kreise erworben hat. 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