Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- X (1933-1934)
- Issue
- X. Jahrgang Nr. 2
- Date
- 1933-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
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— 25 — Gottesdiensizeiien für die braeliibdie Gemeinde Hellbronn. 13. Hpril Donnerstag 14. April Karfreitag 15. April Sabbatb 16. April Sonntag 17. April Montag 18. April Dienstag 6.45 Ubr morgs. 7.45 Ubr abends 7.45 Ubr morgs. 6.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 3.30 Ubr nacbm. 7.50 Ubr abends 7.45 Ubr morgs. 6.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 3.30 Ubr nacbm. 6.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 3.30 Ubr nacbm. 7.55 Ubr abends Pesacbfest 18.-21. April Werktagsgottesdienst 7.55 Ubr abends 6.45 Ubr morgs. 21. April Freitag 6.45 Ubr abends 22. April Sabbatb 8.30 Ubr morgs. Neumondsverktindigung 3.30 Ubr nacbm. 8.00 Ubr abends 23. April Sonntag 2.45 Ubr morgs. 23.-28. April Werktagsgottesdienst 6.45 Ubr morgs. 8.00 Ubr abends 6.45 Ubr abends 8.30 Ubr morgs. 3.30 Ubr nacbm. 8.10 Ubr abends 7.45 Uhr morgs. 8.10 Ubr abends 28. April Freitag 29. April Sabbatb 30. April Sonntag Bezirksrabb. Dr. Beermann zum 60. Geburtstage. Ami >. April hat clor Hcilhfonm-r Bc*/irk**r;diiiiner II r. Max Beer mann sein b(). Lebensjahr vollendet. Kr hat sich /.war alle /eichen der Litt uitg an lall! ich dieses Festtages \ erbeten. Aber seine dankbare Gemeinde hat das lebhafte Bedürfnis empfunden, an diesem läge ihrem geistlichen Führer /n huldigen und ihn durch /eichen der l.iebe und der Verehrung zu erfreuen. Hat es doch der Jubilar verstanden, sich in Heilbronn die W ertschüt/.ung aller Kreise in einem Umfang /u erringen, der für ihn überaus ehrenvoll ist. Durch seine empfindetngs- und gedankenreichen Predigten, durch seine literarischen und philosophischen Vortrüge in der Aolkshochschule und im lluntlfunk hat er sich eine dankbare Gemeinde weit über die Grenzen seines eigentlichen Wirkungskreises geschaffen, die mit verehrungsvoller Liebe zu ihm aufschuiit. Seine tulmudischen und biblischen Aortrüge im Jüdischen Lehrhaus /n Stuttgart haben einen festen llürerkreis. der seit Jahren andüchtig und lerneifrig seinen Darbietungen lauscht. Durch die ihm eigene Kraft der Finfiihlung in fremdes Denken und Fmpfindeii ist er der ideale Seelsorger und meisterhafte Jugentlbildner geworden. Seine dankbaren Schüler selten in ihpi nicht nur den immer anregenden Lehrer, sondern lieben ihn als den verstündnisinnigen Freund und Förderer ihres Lebens. In der Seelsorge an Gefangenen und an seelisch Leidenden hat er seine psychologische Meisterschaft bewahrt und hier auch literarisch Neuland int Judentum bearbeitet. Darüber hinaus ist er durch seine fesselnden und formschönen Aufsütze auf allen Gebieten der jüdischen Wissenschaft und der Apologetik ein weithin gehörter Lehrer und Kr/ieher geworden. Seine Arbeiten auf dem Gebiete der Abwehr des Antisemitismus haben weithin Beachtung gefunden. So ist es vollauf verdient, dal! sich Dr. bc ermann als Redner. Seelsorger. Lehrer und Gelehrter hohen Ansehens erfreut. Seine Freunde. Schüler und Amtshriider huldigten ihm anlülllich seiner Jubelfeier. Möge ein gütiges Schicksal seine Kruft, und seine Gesundheit festigen, daII er noch Jahrzehnte zur Fhre Israels und zum Segen der Gesamtheit wirkt! Dr. Max Beermann ist in Berlin geboren und hat sich schon frühzeitig tulmudischen und rahhinischen Studien gewidmet, die bis heute das l.ieblingsgebiet seiner Arbeit geblieben sind. Fr hat seine ruhbinischen Studien am Hildesheimer sehen Babbinerseiniiiar in Berlin 1898 vollendet und war von der /eit an bis 191 > Rabbiner der Kreissynagogengemeinde Insterburg. Seit Mürz I9f> ist er Bezirksrabbiner in Heilbronu. Seine philosophischen Studien hat er ,1897 durch das Doktorexamen in Gießen abgeschlossen. ÄRZTETAFEL Nadillfähr. fh»*bÜdung bei Prof. Nordmenn, BtrHn, wie Prof. Voelker, Holle, Hebe Uh . ‘ midi »eit 1. Januar «6 fadunif für Chirurgie In Ulm, Neutorstr. 13, Nadifotger von Herrn Dr. L MtUer, niedergeUssen. Spredutunden: 11—12 und 2—4 Uhr Sonntag 11-1 Uhr Dr. mäL Ims Ntrtli EtaurMuai Klinik! ■mufl II»»» IMisflei Sflumlemheini smtfeari Wir laden unsere Mitglieder zu der am Sonntag, den 30. April, vorm. II Uhr, im Schwestemheim, Dillmannstr. IS, stattfindenden OnL MiHjlieder-Versammliing f reundlichst ein und bitten um zahlreichen Besuch Ta gesor d n u n g: Geschäftsbericht Kassenbericht Entlastung des Vorstandes u. Kassiers Der Vorstand Aus den QemeUidm 'IttüdteM&ecqs. Stuttgart. S i t z tt n g d e s V o r s t e It e r a in t e s a nt 22. M ii r z. In den \ erwaltungsrat der „Oberkirchenrat Dr. Krotierlind Jubiliiunisstiftung der Israel. Keligionsgeiueindc Stuttgart für Kinderliirsorge” werden auf Vorschlag des Vorsitzenden der S t a d t r a b b i n e r . Oskar Rothschild und Oberrcchniingsrat Meyer gewählt. Dem Vorschlag, den Karl Levi int Namen der Finan/abteilung vortrügt, das Gestielt des „Landesverbandes für Israel. Wohlfahrtspflege" um Erstattung des Kostenaufwands von 6« RM. für Zwecke der Wanderfürsorge dem Israel. Oberrat zur Deckung aus den für Landes/wecke bewilligten Mitteln zu überweisen, wird nicht zugestimmt. Das Fürsorgeamt soll vorerst die Deckung dieser Kosten übernehmen, zumal ihm ohnehin die benötigten Mittel aus der Gemeindekasse, zur Verfügung gestellt werden. Hinsichtlich des Erlasses des Oberrats über die Einziehung der Landesumlage soll von der Gemeinde der im vorigen Jahre eingenommene Standpunkt festgehalten werden, daß die Gemeinde nur die tatsächlichen Eingänge der Landesumla^e an die Zentralkasse abliefern wird. Gleichzeitig wird beschlossen, für den Einzug der Gemeindesteuern die gleichen Steuervorauszahlungen wie für die Landesumlage zu erheben. Den Bericht der Jugendabteilung erstattete Dr. Tänzer. Der Sportklub „Hakoah“ wird für die weibliche jüdische Jugend Turnabende veranstalten, für die ein Betrag bewilligt werden soll, sobald ein Bericht über die Teilnehmerzahl und über die Vereinsarbeit vorliegen wird. Dem Jugendring sind für Turnhalle und Turnlehrer zunächst 100 Mk. von der Jugendabteilung bewilligt worden. Dr. Tänzer beantragt daß der Jugendabteilung für Jugendzwecke für ein Vierteljahr 30« Mk. bewilligt werden. Dieser Antrag soll aber vorerst von der Finanzabteilung geprüft werden. Stuttgart..Die ordentliche M i t g I i e c! e r v e r - s a tt, nt I u n g des l s r a e l i t i s ch c n Frauenv e r e i n s K. V. fand am 2. April in der Stuttgart- Loge statt. In Vertretung der durch Krankheit verhinderten Fruit Kommerzienrat Rosa Wolf hatte die zweite Vorsitzende. Frau Oberkirchenrat Dr. Kroncr. die Leitung der Versammlung übernommen. Nach herzlichen Begrüßuntgsvvorteu an die Erschienenen gedachte Frau ■Knouer der verstorbenen, allseits verehrten Ehrenvorsitzenden. Frau I). A. G u t nt a n u . sowie der Mitglieder. die der \ ereilt im letzten Jahre verloren hat. Der Tätigkeitsbericht gewährte* einen Einblick in die vielseitigen Leistungen des Vereins. Die Aufgabe*, den Mittelstand" zu betreuen, die Annen der Gemeinde durch monatliche regelmäßige Geld- und Lebensmittel spenden zu unterstützen. wurde mit Liebe und Gewissenhaftigkeit durchgeführt. Den Verstorbenen den letzten Liebesdienst zu erweisen, ist die Ehrenpflicht des Frauenvereins und wird unter Leitung von Frau Sara Lev i vorbildlich erfüllt. Die Zusammenarbeit mit dem Isr. Fürsorgeamt bedeutet die wertvolle gegenseitige Ergänzung in der Wohlfahrtsarbeit. Die Lrholungsfiirsorge wurde* gemeinsam mit dem Frauenbund bearbeitet. Der Kassenbericht, eleu Frau Johanna S eh v> a r z s ch i I d gab. zeigte ein wenig erfreuliches Bild. Die Anforderungen an den \ ereilt sind gewachsen, die Eingänge halten- -jdi verringert. so daß die Ausgaben die Einnahmen um s*tt2.12 Mk. übersteigen. Der Kassiererin wurde Entlastung erteilt. 11<*r vierte Punkt der Tagesordnung fand eine rasche Erledigung: die turnusmäßig ausscheidenden Mitglieder wurden einstimmig wiedel-gewählt. Stuttgart, liertbold A u e r h a ch - \ »e r c* i n. Am 2s. März sprach Dr. med. Erwin 11 i r s dt vor einer überaus großen Zuhörerschaft über ..P s y ch o a naiv t i s ch e P ä d a g o g i k". Die instruktiven und lehrreichen Ausführungen des Referenten galten ein klares Bild der Unterschiede einer richtigen und falschen Erziehungsmethode. Dr. Hirsch befaßte sich vorwiegend mit den Fr/iehungsfrageu beim Kind in den ersten Lebensjahren, die er. abgesehen von den kon-, stituticiuellen Momenten, als ausschlaggebend für die weitere l.ebensgestaltiing des Menschen bezeichnen*. Die aufmerksamen Zuhörer dankten dem Referenten für sein vorzügliches Referat durch herzlichen Beifall. L eber .. Beet It o v e u s 9. S y in p h oute " Spruch am 4. April Hugo Schack. Der Redner uuiriß in seinen einleitenden Worten das Leben und kompositorische Schaffen Beethovens. Durch die geistvolle* musikkritische Ausdeutung des c|tocha!eii Werkes hinterließ der Abend starke Eindrücke, die durch den Schallplattenvortrag der 9. Symphonie* noch vertieft wurden. Die Zuhörer dankten durch lebhaften Beifall. Stuttgart. Der Isr. Mäuncrvereiii für Krankenpflege und Leichenbestattugg (C liewra Kadischal. IMm a. D. Motma-Apothsk« AllopatU«, HoaOopathia OroBes Spoilalltlten-Lager Fernsprecher Nr. 2288 Robert Bundschuh IIIIIIIIIINIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIUIIII für jede Gelegenheit bei iiiHiiiiininiiiiiiimiuHifiiuiiiiiiuiiiuuiiiii Sdiröder Geschenke MOnelerplate 18 Köln. Wasser Parfümerien Tolleltenseifen Inh-: T. Detter. Langest». 28 empfiehlt (Ich einem geehrten Publikum Conditorei und Caf£ Erstes Familien- und Reisenden-Hotel am Platze Autoboxen Dir. A.Wasmus TEL RUSSISCHER HOF TBL. 3344 Fernanschrift: Russischerhot W. Gottsehlek Telef. 3178 ULM a. D. 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