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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-12-01 · 17 (1.12.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IX (1932-1933)
Issue
17 (1.12.1932)
Date
1932-12-01
Page
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— VI WENNBERG JUWELIER KönigstraBs Nr. 40 Modesc^muck Bestecke Juwelen - Gold - Tafelgerate Billigste Preise Umarbeitungen Reparaturen Rechts.tau alt Oberrcgicrungsrat Dr. Nathan 8 dl in a I 'von 1 *>;)J 191 ii. If edit»unw .dt Dr. Rudolf I öwenstein IVan 191 I 192g i. Redit»aiiwalt I > Richard I! c i s!'»n >91 s bis I9-Ji. 15<-d!t»aiiw. I‘ Dr. 15 i s . einer der ältesten juristen in \\ ürttemberg. der weithin Ansehen genießt i»t »>-,> I9iK> ein vom I andtag gewählte» Mitglied dt- Staat'geriditshofes. de» Geridit»- Imf, » für W aldpriifuiigen und Ministeranklagen. Der \ riw . 11 f-~i.i n<I hat \,>n jeher den \erwaltnng, n di r 11*.!tti-nlion und kirddidien (.emeiiide mul di neu Linriditungeii diu l> »teil Männer geliefert diu in iineigi-nniitzig't,-i- \\ ei»e ihru jnri- 'ti'ilu ii Kunntiii>'u mul l.rfalmmgen dur All- -uiuuinhuit /iir N erfügniig gestellt haben. Iliur- >IUI »,,ll I»i—i.i..it■ all ilii-'ur St.-Ilu Iirwähniinir -uluii werden insoweit tiiiht int Verlaufe dur gegenwärtig,-*, Bi Trahtuiigv-n dum Namen de» ■im iah t anderen \erdieiiten Manne» dieses tätsvereinigungStuttgar t“, deren Vorsitz er seit der Gründung im Jahre 1900 führt, und die ihn zum Ehrenvorsitzenden ernannte. Audi in literarischen Kreisen genießt Dr. Ries als 2. Vorsitzender des Württ. Goethebundes hohes Ansehen. — Mitglied der Württ. Aerzte- Kammer, die vor fünf Jahren an die Stelle des l.andesausschusses getreten ist. war Dr. Gustav Feldmann von 1926—1931 und sind seit 1931 Dr. Otto Einstein und Dr. Max Gramer. — Als Direktor der Abteilung für Hals-. N'asen- und Ohrenkranke des Stuttgarter Marienhospitals genießt Dr. Cäsar Hirsch auch außerhalb des Landes den Ruf eines gewandten Operateurs. Auch auf dem Gebiete der Politik hat sich eine Anzahl von Männern unserer Gemeinde in verdienter Weise betätigt. In den Gemcinderat bzw. den Bürge rausschuß, jenes genehmigende und kontrollierende Organ der Gemeindeverwaltung. das durch die Gemcindeordniing von 1919 abgeschaßt wurde, wurden im Laufe der Jahre gewählt: Hofrat Adolf I.cvi. Oberkirchenvorstelier. Gemeinderat von 1872 bis zu seinem Tode 1885. Rechtsanwalt Max K a u 11 a . Bürgerausschuß lsS3 bis 1887 im'd 1892 bis 1895 (Stellvertreter des Bürgeraiisschttß-Obmannes 1892). Rechtsanwalt .Nathan Lcvi. Gemeinderat 1898 bis 1904. Fabrikant Julius Arnold. Btirgeraussdiuß 1899 bis 1903. Gemeinderat 1904 bis zu seinem Ii. rrf fit - l»-^> gll -l wird. 1 ll! *r fl. n \ <’ / t! n. < hirurgen und Sp<-- /i : . :i. r ndi h wir - iiuiiliera i» große Zahl v nfi I. 1 V . -1 '» -i Ml, cn M imiern. die da» Nertranen I!i i Mitn .»nlllcll L> funden und »idi in den 1 Jlf ll' t!rr All nfliii i ll ll eit ge»tc:(t haben. Be»on- tr '! iw.-! 'IIIIIZ -I ,11 III neben dein erst kürz- [i.li 9 Ul II«- all g, w ,|, iii-n 8anitäl»rat l)r. 1n «1 1 »1 ' W ,- i 1 cl.-r tia-h dem W-'ltkrieg aus Sir* m ü . I . nach Muttgart gezogene Geheim- ,: T Ix A; ■■I< < - i h ii. der der Inneren Abteilung Iful:. K' .»k.-Illl , i»,-s ( a:>n»!atl Vorstand. 4! f ’ i.f-tf ( : ii w,i r ein »Innigw i»»en»chnft- -D-i \i .rt i. :j . , : f 1 em {.ebiele der inneren \ht i/ feil ,1. : -,,I t.ilig wa: und in w i»»ens,haftit l -ii kl*'! —: ‘ 11 h,.,h»Ii- .\n»eheii genossen hat. I> - is! 1 / \ T \ .Ileiidiiiig' »i-ine» 7>>. Lc-I>en-jahre.» « i t.! . . \! n iii>-»i- » Manne» im Jahre 1927 W 1 i 4.1 _ ni> in. c ui arm und rei.Ii. ein all •h (irn i> > i » -im ir/lliihe Kmi'l hat zuteil n ' tl* . ' ., ufridit g bi-dau.-rt ] J f n:!: X I 8tnp,le »Organisation der Aerzte. <lt-n \\ u r I ,. \ ,- r / I 1 i ch e n Landesaus- -I, i j 1.8- - n lang i- Jahre hindurch neben; )■. I \V t ( annstatt. die Sanitätsräte Dr. f rr. , II <* 1 w > i 1 und Dr. Karl Ries an. die elvn-o v» ii Dr. Ignaz M a i n / e r und Dr. Fritz I! ' i » ' ii f e I il \ ersitzende des Stuttgarter \ e r z t! i th t-n Verein» waren Dr. Ries ist mit >.i;iii.it»r.it Dr. Fmamiel Weil Fhrenmitglied dieser mei’i/ini'ch - w issenschaftlichen Organi- »atii n. I i i»t gleichzeitig seit 1925 Mitglied des \ erualning'iat» de» Wiirttemb. Landesverbands vdiii ..Holen Kreuz" und Gründer der..Sani- Tode 1909. Rechtsanwalt Dr. Hugo Erlanger. Bürgerausschuß 1901 bis 191". stv. Obmann 1905 bis 1905 mul in drei Perioden Obmann 1907 bis 1915. als solcher von maßgeblichem Einfluß im politischen Leben der Stadt. Fabrikant Karl Reif. Gemeitideral 1902 bis 1908. Rechtsanwalt Dr. R i th u r d R eis. Gemeinderat 1904 bis 1910. Fine afif den Frauen Kongressen der Welt ständig auftretende mul dort großes Ansehen genießende Frau ist Frida Perlen, die als eine de r ersten sich mit der Frauenbewegung und der allgemeinen Abrüstung befaßte und deren Tätigkeit zeitweise stark umstritten war. Mit besonderem Stolz kann auf einen Mann hingewiesen werden, der sich unvergeßliche Verdienste um die Stadt erworben und eine Anzahl wohltätiger und gemeinnütziger Unternehmungen unterstützt oder ins Leben gerufen hat: Geh. Hofrat Dr. Eduard von Pfeiffer (1855 bis (921). der dauernd bestrebt war. das leibliche, das soziale Wohlbefinden, wie auch die geistige“ und sittliche Entwicklung der Nichtbemittelten zu fördern. Die bürgerlichen Kollegien von Stuttgart haben am 15. Mai 1909 Eduard von Pfeiffer ..in dankbarer Würdigung seiner gemeinnützigen Wirksamkeit und Opferwilligkeit, namentlich seiner Verdienste um die Stuttgarter Wohnungsreform überhaupt, wie um die Erneuerung der Altstadt im besonderen“, das Fhrenbürgerrecht der Stadt Stuttgart verliehen. Dr. von Pfeiffer war auch in den Jahren 1868 bis 1876 Mitglied I M I I I i y r »’ i < ii i Tflodectte JjiHeHxLekotatioK Jeppiche £äufec Duumdeeken 7IWhelstoffe 2)eAocaüoHsstoffc L." ' Hie. Calwerstraße 28 STUTTGART der Württ. II. Kammer, und zwar als Abgeordneter der Stadt Ulm. Line der populärsten Persönlichkeiten der letzten Jahrzehnte im Dienste der Stadt Stuttgart war Branddirektor Jacoby. der im Jahre 1891 die Berufsfettcrwathe gegründet hat, die zur Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr führte und dank seiner Unerschrockenheit. Energie und Fachkcnntnisse im Laufe der Zeit zu der heute allgemein anerkannten Einrichtung der Stadt. Feuerwehr geworden ist. Die anfangs mit Mißtrauen betrachtete Schöpfung Jacobys brauchte längere Zeit, bis die Bürgerschaft mit ihr versöhnt war. Seitdem Württemberg in die Reihe der Industriestaaten getreten ist, um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, haben unsere Gemeindemitglieder großen Anteil an der wirtschaftlichen Ent wi cklung des Landes genommen: dank ihrer Weitsicht, ihres Unternehmungsgeistes und ihrer Fähigkeiten ist manche neue Industrie erstanden und auch der Handel wurde maßgebend durch sie beeinflußt, worüber bei früherer Gelegenheit an dieser Stelle eingehend berichtet wurde. Es soll vermieden werden, wiederum die Namen aller verdienstvollen und bewährten Männer aus den Kreisen von Handel und Industrie aufzuführen, es sollen auch hier lediglich die Namen derjenigen Gemeindemitglieder verzeichnet werden, welche durch das Vertrauen ihrer Berufsgenossen in die zur Wahrung der Handelsinteressen geschaffene Organisation.'die Handelskammer, gewählt worden sind. Seit Bestehen der Handelskammer Stuttgart (1835) waren Kammermitglieder: Stuttgart Cannstatt-Feuerbach Göppingen -Heilbronn Reutlingen-Ulm Besorgung aller bankmäßigen Geschäfte Hoite, spoetiiehe Jäckchen Apaete JUdlooet Schicke Schals und Vlülzen Größte Farbenauswahl /— Bereitwillige Anleitung 'lU'UlC-. Poststraße 7 Peine Handarbeiten Den Hut in yornehmster Einfachheit vom IHIUINSM®N Bert Braun, Königstr. 14 Hahn- und Kolb-Haus — Kein Laden Alles rar Musik u. Radio Verlangen Sie Gratiszusendung meines'40 Seiten starken, illustrierten Radio-Kataloges. Er enthält alle modernen Geräte der letzten Funkausstellung. Vorführung durch Fachingenieurein meinen ausgedehnten Verkaufsräumen oder In Ihrem eigenen Heim. Günstige Zahlungsbedingungen. Musikun0 Radio-Haus Qferodc Hauptstätterstr. 53b u.55 - Tel. 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