Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IX (1932-1933)
- Issue
- 15 (1.11.1932)
- Date
- 1932-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
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Gemeinde Zettnna för die ifraelitiftten Gemeinden WUettenivergs (•■•«»Kl«: •W6MU4 SWMl««B tA-U<t 5 XM. »albjNrÜ« 2J0 X* •CotottAtUü > 2 XJt Staxbaanatt S 9U6ipf«aia V-Uch^K««-! 36258 . «ischN»« ■mffie iMtad tm f. a. 16. 9) t ( ( a g: gsrarllttsche Derlagsaustatt G. m. b. S. Senitvr. 9339$ ft Gtnfiaart ft Kaferora ffr. IS ©4>rif((ci(ana* Gtabtraübtnrr 8>c. Stieger, Stuttgart. Xiiilimiii» 6t* nmfpaüig« 9tmpanUl*xU* 30 9U4*pftu4« 1M<51agf*ita «»6 atotyigOOHt« »ach Sottf, 8«»SH*—x>a»» n5 Rtimt JUxioai 54t AltiaxU* 20 9M4»pfania, RtfloarxiU 1.50 XM Btl BitiitMiiiaii tciiiitliua ix. 3a0roono etnttoort, 1. 3tot>emBcr 1932 9lr.i3 Amtl.!BekcuuUmachtmgeH. Stuttgart. 12. Oktober 1912. Israelitischer Oberrat. Nr. 2998. Beil. 2. An sämtl. Isr. Vorsteherämter. Nach I 29 Abs. 1 der Verfassung endigt mit diesem Jahr die Amtsdauer der im Dezember 1926 gewählten Mitglieder des Vorsteheramts. Gemäß i 29 Abs. 2 ersuchen wir, als Tag für die Neuwahl Sonntag, 4. Dezember ds. J., zu bestimmen. Die Festsetzung der Stunden für die Wahlhandlung wird dem Vorsteheramt überlassen, sie soll in Gemeinden mit mehr als SO Wahlberechtigten mindestens 2 Stunden, in Gemeinden mit einer gröBeren Anzahl Wahlberechtigter mindestens 3 Stunden, ununterbrochen dauern. Im übrigen sind die Bestimmungen der Si 23 und 24 der Verfassung genau zu beachten. Danach ist 1. Zeit und Ort der Wahlhandlung sowie die Auflegung der Wählerliste spätestens am 20. November ds. J. bekanntzumachen. 2. Die vom Gemeindepfleger zu entwerfende und vom Vorsteheramt zu prüfende und mit aller Sorgfalt festzustellende Wählerliste spätestens vom 27. bis 30. November zur öffentlichen Einsicht aufzulegen. 3. Jeder Wahlberechtigte ist befugt, spätestens am 29. November ds. J. gegen die aufgelegte Liste wegen Uebergehung von Wahlberechtigten oder wegen Aufnahme unberechtigter Personen mündlich oder schriftlich beim Vorsteheramt Einsprache zu erheben. 4. Das Vorsteheramt hat über die Einsprachen spätestens bis 1. Dezember BeschluB zu fassen und den BeschluB spätestens am 2. Dezember den Einsprechenden und gegebenenfalls den aus der Wählerliste Gestrichenen zu eröffnen. 5. Die Wahl ist von einem Wahlausschuß zu leiten, der aus einem Mitglied des Vorsteheramts nnd zwei Gemeindemitgliedern besteht. 6. Ueber die Wahlhandlung, für die die Bestimmungen des S 24 einzuhalten sind, und ihr Er- Sebnes ist eine Niederschrift aufzunehmen, für ie zwei Formulare beiliegen, die vom Wahlausschuß zu beglaubigen sind. Das Ergebnis der Wahl ist öffentlich bekanntzumachen nnd hieher mitzuteilen. Dr. Hirsch. Stuttgart, 14. Oktober 1932 Israelitischer Oberrat. Nr. 2783. Beil. 0. An sämtliche Rabbiner und Religionslehrer. Betr.: Reisekostenvergütung. Der Oberrat hat in seiner Sitzung vom 3. d. Mts. beschlossen, den Erlaß Nr. 2447 vom 20. Oktober 1930, betr. Reisekostenvergütung, mit Wirkung vom 20. ds. Mts. aufzuheben und die Vergütung bei Reisen der Beamten und Angestellten des Oberrats wieder eng an die staatlichen Bestimmungen anzuschließen. Jüd. Zentralstelle für Berufsberatung u. Arbeitsnachweis. Stuttgart, Hospitalstr. 36 — Telephon 22896. Sprechstunden: Mittwoch von S—7 Uhr. I Reichstagswahl 6. November 1932 1 Der Nichtwähler stärkt Hitler! i | Wahlparoles ] | Nur für Parteien mit klarer Front gegen den Judenhaß! § | Centralverein | 1 deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens B ^IliiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiHiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHniiiiiiiiiHitiiifliinii# Diese Bestimmungen sehen nach der Verordnung des Staatsministeriums über eine Dritte Aenderung der Vollzugsverordnung zum Beamtengesetz (VBG) vom 24. September 1932 (Reg.Bl. S. 263) folgende Vergütungen vor: A. Es beträgt für Beamte <i*» ->»» Obrr- TagKeld nachtgeld KM. KM. d. Stufe 2 (Bes.Gr. A 7—11) 5.60 3.60 d. Stufe 3 (Bes.Gr. A 2—6) 8 4.— B. Es wird gewährt: I. Bei Dienstreisen, die an demselben Kalendertag angetreten und beendet werden: a) bei einer Reisedauer bis zu 6 Stunden kein Taggeld, b) bei einer Reisedauer über 6 bis 8 Stunden 3/io des vollen Taggeldes, c) bei einer Reisedauer von 8 bis 12 Stunden B/io des vollen Taggeldes, d) bei einer Reisedauer über 12 Stunden, ohne anschließendes auswärtiges Übernachten 8/io des vollen Taggeldes; II. bei Dienstreisen, die sich auf zwei oder mehrere Täge erstrecken: für die Tage zwischen dem Hin- und Rückreisetag: das volle Taggeld; für den Hin- und Rückreisetag: a) bei einer Reisedauer über 12 Stunden 1. für die Hinreise das volle Taggeld, wenn sie schon vor 106 Uhr vorm, angetreten wird, 2. für die Rückreise das volle Taggeld, wenn sie erst nach 5 Uhr nachm, beendet wird, 3. sonst ®/io des vollen Taggelds; b) bei einer Reisedauer bis zu 12 Stunden der nach Z. BI a—c abgestufte Teil des vollen Taggelds; c) bei mehreren Dienstreisen an einem Kalendertag wird das Taggeld für jede von diesen Reisen besonders berechnet. Es dürfen jedoch für einen Kalendertag höchstens “/io, und wenn die Reisen zusammen nicht mehr als 12 Stunden gedauert haben, höchstens s/io des vollen Taggelds gewährt werden. Von den Beamten der Bes.Gr. A 2—6, die an sich berechtigt sind, bei Dienstreisen die zweite Wagenklasse zu benützen, darf, sofern die Eisenbahnfahrt ununterbrochen weniger als 5 Stunden dauert, nach wie vor erwartet werden, daß sie, falls nicht dringende Gründe dagegen sprechen, sich der dritten Wagenklasse bedienen. Die tatsächlich benützte Wagenklassc ist wie seither in den Reisekostenrechnungen anzugeben. Dr. H i r s ch. Betr. Ersatzwahl zur Israelitischen Landesversammlung. Das Ableben und die Amtsniederlegung von Abgeordneten des Wahlbezirks des Stadtrabbinats Stuttgart zur Israelitischen Landesversammlung macht die Ersatzwahl von zwei ordentlichen nnd zwei Ersatzabgeordneten auf den Rest der Wahlperiode der derzeitigen Landesversammlung, d. h. bis zum Ende des Jahres 1935 erforderlich. Gemäß f 77 Abs. 3 Satz 1 der Verfassung ordnet der Oberrat die Vornahme dieser Wahl auf Sonntag, 20. November d. Js^ von 11—17 Uhr an. Wahllokal: Gemeindehaus Stuttgart, Hospitalstr. 36, Erdgeschoß. Stuttgart, den'17. Oktober 1932. Israelitischer Oberrat. Dr. H i r »ch. Stuttgart, den 19. Oktober 1932. Israelitischer Oberrat. Nr. 2842. Beil. 0. An sämtliche 1 Vorsteherämter, Rabbiner und Religionslehrer. Betr.: Gedenkfeier. Wie in den Vorjahren soll auch in diesem Jahr im Gottesdienst an dem dem Totensonntag vorausgehenden Sabbath — 19. November ds. J. — iüec wm Tttöheltt spricht, denkt cm MOBEL-MAYsssn