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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1932-03-16 · 24 (16.3.1932) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VIII (1931-1932)
Issue
24 (16.3.1932)
Date
1932-03-16
Page
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Gotiesdienstzeiien für^dic'Israel. Gemeinde Heilbronn. 16. - 18. März Werktagsgottesdienst 6 Ubr abends „ 7 Ubr morgs. 18. März Freitag 19. März Sabbatb Socbaur 20. März Sonntag 21. März Fasten Ester 21. März Purim 21.-24. März Werktagsgottesdienst 6*5 Ubr morgs. 6 Ubr abends 680 Ubr abends 9 Ubr morgs. 3,Ä Ubrnacbm. 705 Ubr abends 7*5 Ubr morgs. 6*5 Ubr morgs. 6 Ubr abends 25. März Freitag 26. März Sabbatb 27. und 28. März 29. März - 1. April Werktagsgottesdienst 7*5 Ubr morgs. 630 Ubr abends 9 Ubr morgs. 3*5 Ubr nachm. 715 Ubr abends 7*5 Ubr morgs. 6 Ubr abends 6*5 Ubr morgs. 6 Ubr abends liehen Purim-Abend am 32. Mär/ im Jüdischen Jugendheim. Siehe Inserat Seite 262. Stuttgart. Anlälilich des Purimfestes veranstaltet der I s r. Frauen verein um 22. März ein G e m U 11 i ch c s Beisammensein, zu dem er seine Mitglieder auf Seite 262 herzlich einlädt. Stuttgart. Die 8 0. G e n e r u I v e r s a m m - I u n g des I s r. Kranken-Unterstüt- / u n g s - V e r e i n s e. V. findet um 3. April statt. Der Verein lädt seine Mitglieder auf Seite 262 hierzu ein. Stuttgart. Wir machen unsere Leser auf die am 3. April stuttfindencle H a u p t \ e r s a m m - lang des I s r. Ortsar men Vereins und des \ ereins zur Unterstützung hiesiger und durch reisen der israelitt s ch e r Armen aufmerksam. Näheres siehe Anzeige Seite 262. Stuttgart. Am 26. Februar verschied nach langem schweren Leiden Frau Bella Weil geh. Gutmann im 67. Lebensjahre, tief betrauert von allen, die die treffliche trau kannten. Frau Bella Weil ist im öffentlichen Leben wenig hervorgetreten: aber in den schweren Kriegsjahren leistete sie unermüdlich werktätige Hilfe, wofür ihr eine wohlverdiente Auszeichnung zuteil wurde. Ihr segensreiches W irken erstreckte sich aber in erster Linie auf die treue Kameradschaft mit ihrem Gatten, dem vielbeschäftigten Arzt Sanitätsrat Dr. Siegmund Weil, dem sie in seiner aufopfernden Hingabe für seine Kranken eine nie versagende Stütze und Helferin war. Audi an dem jahrzehntelangen verdienstvollen Wirken ihres Gatten im Dienste der jüdischen Armen-Krankenpflege nahm sie regsten Anteil. Groll war der Kreis von Freunden und Bekannten, welcher der Verewigten die letzte Ehre erwies und andächtig den ergreifenden Worten lauschte, die Rabbiner Dr. Auerbach ihrem Andenken widmete. Frau Bella Weil wird für alle Zeit ein treues und ehrendes Gedenken bewahrt bleiben. Stuttgart. Am 19. März dürfen Moritz Karlsruher und seine Ehefrau Flora geh. Gutmann im Kreise ihrer Kinder das Fest der Silbernen Hochzeit feiern. Den vielen Freunden und Bekannten des Jubelpaares wird dieser Tag willkommener Anlall sein, um ihm aufs neue ihre Sympathie zu bezeugen. Moritz Karlsruher, dessen biedere und aufrechte Denkungsart ihm im Privat- und Geschäftsleben nur Freunde geworben hat, darf zugleich mit seinem Ehejubiläum das 25jährige Bestehen seiner Landesproduktengroßhandlung feiern. Durch unermüdlichen Fleiff und kaufmännische Umsicht hat der Jubilar sein Geschäft aus kleinen Anfängen entwickelt und ihm eine geachtete Stellung in der Branche verschafft. Das Vertrauen, das Moritz Karlsruher in weiten Kreisen genießt, kommt auch darin zum Ausdruck, daß ihn die Handelskammer zum öffentlichen Branchensachverständigen bestimmt hat und andere Fach Vereinigungen ihm Ehrenämter übertragen haben. — Ganz besonders aber darf vermerkt werden, daß Moritz Karlsruher für alle charitativen Institutionen stets eine offene Hand hat und immer zur Stelle ist, wenn es gilt, mit Rat und Tat zu helfen. — Mögen den Eheleuten Karlsruher noch Göppingen HERMANN FRITZ Haus für modarae Beleuchtung u. Radio Hauptstraße 49 - Totsten 404 - 267 - viele Jahre beglückender Gemeinsamkeit beschicken sein! Stuttgart, ln diesen Tagen durfte der Union- ( I u b, dessen Zweck gesellschaftliche Sammlung alteingesessener Stuttgarter jüdischer Familien ist. auf ein Vierteljahrnundert ersprießlicher Tätigkeit zurückblicken. Eine aus diesem Anlaß erschienene Festschrift erinnert an die Gründer des Clubs, vor allem an Louis Denison. aus dessen von ihm geleiteten Vereinigung für gesellige Verunstaltungen der Union-Club hervorging. Die Mehrzahl der einstmaligen 44 Gründer deckt heute der Rasen. Der Verein ist nach den Kriegsjahren aufs neue: aufgeblüht. Mögen dem Union-Club unter seiner derzeitigen bewährten Leitung auch weiterhin viele Jahrzehnte des Blühens und Gedeihens beschießen sein. Stuttgart. Die Stuttgarter Künstlerinnen Alice S ch m u ck I e r - H e fl und Rosy Sontheimer-Prins vexanstuljeten vor kurzem im Gelben Saal des Oberen Museums einen Klavier und Liederabend, zu dem sich ein zahlreiches Publikum eingefunden hatte. Wie oft man auch Gelegenheit hat. Alice Schmuckler-Hefl zu hören immer wieder tritt uns in ihr eine Pianistin entgegen, deren Spiel vollendete Interpretation unserer musikalischen Meisterwerke bedeutet. Mit einer perlenden Technik und einem fein abgestimmten Anschlag, der sich vom lyrischen Piunissimo zum fast männlich-a»sdrucksvollen Forte steigern kann verbindet Alice Schmuckler-Hefl eine aus dem Innersten strömende Musikalität, die sicher die musikalische Stilform erfaßt und ihre letzten Feinheiten /um Erklingen bringt. Ob sie Beethoven oder Chopin spielt immer gibt Alice Schmuckler-Heß den ganzen Meister. Auch Rosy Soiitheimer-Prins. die feinsinnige Altistin, bewies aufs neue ihre hohe Künstlerschaft. Ihre herrlich timbrierte. auch in den höheren Lugen ausgeglichene Altstimme, die rein und zart mit dem klar geprägten Worte strömt, ist zum Vortrag klassischer Liedkompositionen prädestiniert. Die Künstlerin macht so die Arie „O del ntio dolce“ von Gluck wie die Lieder Hugo Wolfs, deren Stimmungsgehalt sie in höchster seelischer Aufgeschlossenheit erblühen läßt, zu festlichen Erlebnissen. Die Hörerschaft feierte die Konzertgcberinnen. die auch das hqhe Lob der Tagespresse gefunden, haben, durch herzlichsten Beifall. Stuttgart. Der „K u f t u n". ein Berliner jüdisches Kabarett, dessen Haupt Maxim Sakas-chansky ist, gastierte unlängst mit großem Erfolg in Stuttgart. Insbesondere Sakaschansky zeigte sich als \ortragskiinstler ganz großen Formats. Wurden fast sämtliche Durbietuugen auch in jiddischer Sprache gemacht so waren sie doch alle verständlich, um so mehr, als Sakaschansky auch ein großer Schauspieler ist und seine Vorträge mit feiner Gestik unterstreicht. — Am Klavier waltete Ruth Ascher ipit hoher Könnerschaft. •Cannstatt. Die ordentliche Mitgliederversammlung des I s r. Frauen Vereins fand am 29. Februar unter der Leitung der Vorsitzenden, Frau Idu Curiebach, statt. Die Vorsitzende gab einen ausführlichen Bericht über die Arbeit des. Vereins, wobei sie betonte, daß der Verein bei den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen nicht mehr in der Lage ist. überall Zigarren für Ostern das. willkommenste Geschenk für jeden Herrn Große Auswahl In jeder Preislage Fabrikfrische Zigaretten j Erich Rieth MULL Stuttgart da zu helfen, wo es nottut. Immerhin konnte der Verein seinen satzungsgemäßen Pflichten nach kommen und in bescheidenem Maße auch andere \\ ohlfahrtseinrichtungen unterstützen. Der! Verein beteiligte sich an der Arbeit des vom Roten Kreuz ins Leben gerufenen Kinderhorts, qowie au den verschiedenen Bestrebungen des Sitadtverbandes des Jüd. Frauenbunds. Vortragsabende fanden im Winter monatlich je einmal statt. Den Kassenbericht erstattete die Rechnerin. Frau Anna P i ck. die unermüdlich tätig ist. neue Einnahmequellen für den Verein zu erschließen. Leber den Kinderhort berichtete 1 rau Julie Adler. Frau B e 11 y Aron gab e neu inhaltsreichen Bericht über einen Schulungskurs für soziale Arbeit. Bei der Ersatzwahl zum Ausschuß wurde Frau Idu Marx einstimmig gewählt. Frau Bert ha Strauß, die aus Gesundheitsrücksichten zurücktrat. wurde zum Ehrenmitglied ernannt. jDie andern turnusmäßig ausscheidenden Ausscqußmitglieder wurden wiedergewählt. i Bei den letzten A ortragsabenden im abgelaufenen Vereinsjahr sprachen Frau Jella I. <! p - m u n und Frau Dr. Hilde Sänger. Cannstatt. Der im Jahre 1911 gestorbene Geh. Kommerzienrat Alexander von Pflaum in Stuttgart hat in seinem Testament der Zentralleitung für Wohltätigkeit den Betrag von 300 J00 Mark mit der Auflage vermacht, in „einem zu diesem Behufe zu erwerbenden Anwesen arbeitsunfähige. unbemittelte gut prädizierte Personen beiderlei Geschlechts aufzunehmen und zu verpflegen“. Diese Auflage konnte zunächst nicht Erfüllt werden, da das Geld größtenteils der Inflation zum Opfer fiel. Nachdem das Stiftungsvermögen wieder bis zu 140 000 RM. angewachsen war. beschloß die Zentralleitung für Wohltätigkeit, mit diesen und weiteren Mitteln die Stiftungsbestimmungen zur Durchführung zu brjngen. j Zu diesem Zweck wurde im Frühjahr 1931 qas Anwesen des Fabrikanten Knecht in Cannstätt. Züricher Straße 8 (Wohnhaus mit Garten) erwör- ■ ben und im Laufe des.Sommers und Herbstes nach den Plänen der Architekten Klatte u. Weirle in Stuttgart zu einem Altersheim umgebaut. Das nunmehr fertiggestellte und teilweise schon bezogene Heim bietet etwa 50 Frauen und Männern zu einem angemessenen Pensionspreis (75 pis 90 RM.) einen angenehmen Aufenthalt. Die Aufnahmebedingungen können bei der Zentralleitung für Wohltätigkeit. Stuttgart. Falkertstr. 29. bezogen werden. Buchau. Unter zahlreicher Beteiligung aus Stadt und Bezirk wurde Viehhändler Albert Weil am 23. Februar zu Grabe getragen. DeA große Trauerzug zeugte für die Beliebtheit'des Verstorbenen in seiner Heimatstadt und weit darüber hinaus. Hunderte aus allen Kreisen der Bevölkerung umstanden die Gruft, als Oberlehrer B c r I i n g c r . Buttenhausen, in Vertretung des durch Krankheit verhinderten Rtib- 9teiSAconn KURZWAREN IR Sfrflmpfc, im TMKlwaMhC WHWRTCR ehender*. NMd,>nü?ii Versuchen auch Sla Ihr Glück u. kaufen Sie Ihr Los am Platze, Sie sparen Zeit und Portol Ziehung 1. Klasse der PreiB-Sidd. KUiilM MUMnuuuiflttWHBRMtRRiBtiimBiBimimmnBiffmwutmninimTtn 22. und 23. April &utlk6eJ&krit&vviAmt WbenhutSiUI» JbMfwtniOm. .ü_i * ' > - Reizende KniestrOmpfe mit haltberem Elastlc-Ran DamenstrOmpfe von 1.50 an SA 4898 / Lohtorstraße Nr. 24 HEILBRONN Sülmerstr. 48/5 Das Haus für HOta Insorioren bringt Gewinnt] »JCrener •an 3tam - Zrl. aaia Fjsche^Vild^ejjögel Stets ttniUti LttaUto Spiegel-Rarstes, Schleies, Forellen, Necfcsrflsche ■, Seefliche aller Art Spezialität: Ia Maatgefltcel lehesä s. geschlachtet i

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