Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- VIII (1931-1932)
- Issue
- 13 (1.10.1931)
- Date
- 1931-10-01
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- [Seite] (sequence 6)
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— 138 — Am Sandkasten Eine Miichquelle des Waisenhauses Im GsflOgelhof i i.;{ .illr» il.,r.ui Li--«-t/i. <I«■ n Bestund der i 11''!t 1 1111 die /nkiiuft -ichei zu -t, llen. I ' w ii ir niilil iiim!'- im in/< ii Lande du* | .i. —i fur da- XX .li-i-nliau» ii'l'i' /ii halten. Kr ^iiii-H- -id, nii.-it. <fi- »e '»iliöpfun;: der Barinlft‘f^k'-it .ml lim Lew i»»r .Hohl“ uebracht /II -i wolll. -ir mii jeder '■'törniu: und M>r l• * 11-r1. lii-liiili'ii. l - h.i:• ■ . ---11• i* M.i/ii-diiiu-ii Xlii.irbeiu-r in i il . , ii >.,i-i I ,t s i , tu. der miii l*>"!• i- - -'»i . i, \i; 1 Ii li-it-■*i■ I in kluger. tüchtiger M, n-|i i -1: i-ii-r ii-i l.iiii-r. i-i» |- rzieher. \l, ii , ii -.,»», ui » i—ön trat mit iliin n Xc ii mii i ii -, \n»i.i!! i in. 1 i Ii.u mit i, -ikiki'ii ...i- Ui-üii. dir l.iniiih'iimurii : \ , ■ il, :! .i-i-i iiim w, -i-ntliiii . I!;;; J.:!:-- I»»t u ,i.i- I ,1-ii.lIldi I I. ,i.! X' , i - ii -1- ■: - r 2> / •»" i i n u i ■ Xufii-i.li-i;!\ ., I t 11 - Il.lir, . in » II.injetzt fn I . ' Kl-! i'! </. Notwi -inlige li.innn-. dir lii-lirr i| , .">i• T-.;.:i. B ili /unni. I t 1 ml Laub- '- . -; :■ i. I >= -1 ^rulir (..irlrn dm, I :.. i-i .-. ut-;r ii.dd :Ii■ i -«linn-lr in ■t;.,:i/. "»• , D •: ii.il i-r mit -einer f amilie _ n i\i f t-i ■: t fi-f »ii i ii ul mit di r ,;i - M'i:'--l, : - inliti- -i.li mit -rinn nu.in/ in i! u \ ii-T.i!t-l»-li irli rin und -i, -!-■: - ■ d '.rl: iiilin-ndi - I 11-1111-111 -- i-idi.i I > ■ mit -rinn l’.imilir und -in, K sd. : l- - I i. 1- •- |! ,, r - 1 11 I! I- (. r - •fi; i-.;t , . n. I >!I . i ii i. > ii t .i t ■ \, - |-i- ..• "t; -fi_ in: ':i.i'/\iiiii:rn zurück in drn lliutri- :i,:-i-, in- :n ,:i : ''l.-ür II., I ,-in warme» X ei - l’ i ii i1 ’;:i-. rnii :: itnr Bindung di r killjnirin lior/liihrn Zusammenleben sind Ereund- -«haften zwischen drn Kindern und di r Familie Strrn rnt-tamlrn. die Bis /um heutigen Tag in niigemiiidertei Kraft Fortdauern. All/iifrüli. erst »4 Jahre alt. innUte Oberlehrer Stern das ihm liebgew ordern* \ rliritsfeld \ erlassen: ein Sthlaganfall madite -einem arbeitsreichen leben ein frühe- Lude. Mir \n-talt war je t/t ein w ohlgefiigtei. stattliilier Ban geworden: die Einrühtiingeii in dem- 'elBen hehaglxh und gemütlich. und der Geist in ihr der (iei-t einer grollen, auf gegenseitige I ie|,r und gegenseitige Aditiing gegriind« teil l amilir. Die \n-tall Besaß jet/t eine ganz be- -linimlr -eeli-ilie Keimkraft, eine Besonderheit, dir anderen \tr-taltrn nteilt /IIkam. die sie alx-r /u einer wertMillen Bildungsstätte machte. \iin Iss- |,i- 1907 war Oherkirehenvorsteher \l II. (. n I d - di in i il \or-tand de- V ereil!-. I Ine lornelinie. edle Ge-iitliuilg. eine wohltuende II ii In- und Würde und da- Be-te Wollen /eirhurteil die-en treulichen Wann au-. Kr hat du ungehinderte Fort- und W eiterentw iihlung der \n-l.dt muh jeder Biihtung gefördert und :»l KiniTi-ru und Kl /jeher» durch -eine reife, cha takle, c olle I 1-Ben-führiiiig ein gutc-r Führer ^.l-W l-l ll. Ihm folgte im Jahre >>»07 I andgeriiht-direktor I. ii d w i s i , |- n . der /u unser aller I lende heule mxh an der Spitze de- X ereilt- -teilt. Sein reiche- W i--en auf allen GrBirtrn de» men»*hliihen (.ei-le-, -eine ern-te I eBeii-haltung. seine |- e-ligkeit und C .e-<hlo--enlieil »eine ausgeprägte l'er-önlichkeit alx-r auch seine Bescheidenheit mul Demut und mii allem -ein warme- Iler/ für Kindernot und Kinderelend Befähigten ihn .an/ Be-oiidei» /ii die-er Stellung. Ihm /nr sein- -taudeii ver-tämlni-Mille Männer und I’rauen, die mit weitem Blick und innerer Anteilnahme alle Iragen, weiche die An-talt Betrafen, zu lö-en M-r-iuhlen. In der l.eituug der \iistalt folgte ()Bei h-lirer Stern der SihreiBer dieser /.eilen, der -«hon drei Jahre Mirlier. al-o -eit |s<M) im Ilaii-e tätig war. In gemeinsamer, hingehender X > Beit konnte die Anstalt weiter gefördert und geholten werden. Da- Xnsfalt-geBäiide entsprach längst nicht mehr den Xnforderiingen an ein gutgefiihrtes Heini. Darum wurde am r. Mai 1911 hinter der Burg in Kßlingen aiifjuftiger Höhe ein schöner Bauplatz erworben. Im Mär/ 1912 wurde mit dem neuen Bau Begonnen, und am II.Novemlx i 1911 konnte das prächtige Gebäude in Anwesenheit de- Königspaares geweihl* werden. MB diesem Gebäude, nach den Entwürfen der Stiittgaiter Xrchitc-ktc II O. B I o ch und F. G u g - gen h e i in er errichtet, war ein ausgezeichneter ilnlimen geschaffen für eine prächtige und wohlgeordnete Heimstätte der Kinder. Die Satzung des X ereil!-, die Einrichtungen des Hauses und der Geist in demselben mußten sich neuen X erliällni—<-n unpassen. So wurden die Voraussetzungen für die Aufnahme der Kinder geändert. Sie war ehedem an die wiirttemBergisihe Staatsangehörigkeit geknüpft. Nun wurde auch Kindern von Reichsdeutschen und von Ausländern die Türen des Hauses geöffnet und so einem größeren Kreis von Kindern die XVohltäten des neuen Heimes zugänglich gemacht. XXenn vordem nur schulpflichtige Kinder aufgeuoinmen wurden, so drängten die Verhältnisse dazu. Kinder schon vom dritten Lebensjahr an in das Haus uiif/unelnnen. Diese Aenderiing kam insbesondere den außerehelichen Kindern zugute, 'denen es in den meisten Fällen an geeigneten Pdegeeltern fehlte. Im Jahre 1917 wurde ein Stallgehäudc errichtet, ein landw irisch» ftlichc r Betrieb dem Hause angegliedert. Die Anregung hierzu und die Durchführung des Planes ging von Konsul Max Straus. Stuttgart. aus. der zu den größten Förderern unseres XX erkes Bis heute zählt.' Kommerzienrat A d o I f Wolf s. A. hat durch .Schenkung von zw ei Aeckein Beim Haus diese neue Einrichtung ganz Besonders unterstützt. Auch er gehörte zu den großen XXohltätern unseres Heims. Der kleine landw irts(haftli(he Betrieb ist uns heute eine wertvolle und fast unentbehrliche Erzichiingshilfe. die uns zahlreiche Arlieitsmöglichkeiten für unsere Kinder gibt und der dieselben fa-t täglich au den Jungbrunnen .Natur heraiibriiigt. W ir haben heute drei Kühe. 30 Hühner und etwa 120 a kecker. Es war immer sehr schwierig, die schulentlassenen Zöglinge iiiiterziiBringen. Schulentlassung. Berirfsergreifung und Eintritt ins freie Lehen in dem Besonders schwierigen Alter der Pubertät waren für viele eine Belastung, die für -je nicht tragbar war. Die frage wurde schwieriger, da es immer wenige, geeignete Lehrstellen mit Kl,st und XX oh innig gab.!so mußte ein Ausweg geschaffen werden. Die schulentlassenen Knaben sollten im Hause weiter verbleiben und in geeignete Lehrstellen in Eßlingen eintreten. Für die Mädchen war schon längere /eit in der XX eise gesorgt, daß sie mich der Schulentlassung in Hauswirtschaft unterwiesen wurden. Auch sie sollten möglichst während ihres Aufenthalts im Hause einer Bernfslehre ziureführt werden. Die Einführung deachten ^xhtiljapircs machte die l'mwandlung der zweikWstsigyti Schule in eine d r «* i k I a s s i g e zur Notwendigkeit. Sic war auch bedingt durch die größere Schülerzahl: sind doch in diesem Jahre 64 Kinder im Hause. Lehrmittel und Bücherei wurden erweitert. Kurzschrift und liuiidfertigkcitsuiitc rricht für die Knaben eingefiihrt. Der ganze L nterricht w urde auf eine natürliche und kiiidgemäße Grundlage gestellt und verfolgte das Ziel. Wissen und Können zu vermitteln, aber auch starke Gefühle her vorzuriifen und durch sicden XXillen in Bewegung zu setzen. Andere Kindel als früher zogen ins Heim ein. Es kamen Kinder, die* in einer ungünstigen Umwelt lebten und dort nicht gedeihen konnten. Kinder, die bereits abnorme Xerhaltiingsweisen zeigten und darum von kundiger Hund geführt werden mußten. Vielen solchen Kindern wurde das Eßlinger Heim eine willkommene Zufluchts- Atnii. ÜkkaMUmacfiuHQeH. Stuttgart, 22. September f9?t. Israelitischer Oberrat. Nr. 2569. Beil. 0. An sämtliche Vorsteherämter, Rabbiner und Rel.-Lehrer. Am 11. Oktober ds. J. begeht die Israelitische Waisen- und Erziehungsanstalt „Wilhelmspflege“ in Eßlingen die Feier ihres hundertjährigen Bestehens. _ Die Anstalt ist noch vor der Bildung der Israelitischen Oberkirchenbehörde begründet worden und hat in der ganzen Zeit außerordentlich segensreich gewirkt. Bei ihrer Bedeutung für die Juden des Landes ersuchen wir, im Gottesdienst am Samstag, den 10. Oktober ds. j. in allen Synagogen der Hundertjahrfeier zu gedenken. Die Festschrift, die das Waisenhaus herausgibt, wird den Vorsteherämtern unmittelbar übersandt werden. Dr. H i r s ch. zn-li -i mul i Ii -—»«-ii f.jmilii-. Xu- (TL 'Mäffee'ö ‘die im foenund lladen 3eiot foigc :idc £ntn Heilung X hUICDENZAML TÄGLICHE ZAHL TÄGLICHE ZAHL SACH 4 WOCHEN NACH ÖMOHATEN NACH 12MONATEN ÄÄ” cß §000 Stuttgart et Jamilien HOlANKA-tiochlanD-Raffee trinlen und über 180 Gtuttoarter brogrerbrauttter - Hotels. 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