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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1929-05-16 · 4 (16.5.1929) · p. Seite 57

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
VI (1929-1930)
Issue
4 (16.5.1929)
Date
1929-05-16
Page
Seite 57 (sequence 5)
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Berti» »n gewinnen. Gegenüber anderen Aeußerungen vertrat er die von der Mehrheit gebilligte Anschauung, daß sich der Verein tunlichst aus seine eigene» Ausgaben beschränken soll., Hieraus wurde dem Kassier nach der Mitteilung, daß seine Kassenführiiiiq satznngSgcinäß geprüft und sür richtig besundcn, von der Versammlung Entlastung erteilt. Bei dcc »»»mehr er solgenden Ersatzwahl wurde» Alfred Wols, der Nesse des verewigten Kommerzienrat Adolf Woli, und Menko Kupfer durch Zuruf in den Ausschuß. gewählt. Tie hieraus einsctzende alljährliche Besprechung von Gemeindeangclegcnheiteu eröfsnele Eduard Weit. Er trat sür die Erhaltung der alte» im Gotlesdicnst seit viele» Jahren eingesnhrtc» Melodie» ein: er hielt die Beibehaltung der Speiideniieniinnq bei der Thoravcrlciung sür geboten, empfahl aber, den OrtSarmenvercin und de» Verein für den täglichen Gottesdienst au» dem Spendciiverzeicknis jortzulasscn, da der ersterc Ver- - 57 - riu seine ganze Einnahme dem Fürsorgeamt zusühr«, der letztere im vesentlichcn eine Angelegenheit der Gemeinde ist. R< ligionSoberlehrer Jafse trat lebhaft sür die neuen Melodien im GotteShause ein. Oberrcchiiiinstsrat Mcner unterstützte ihn dabei. Gegen das Nennen der Spenden der Thoraverlesung sprachen Leopold Kahn, sür da» Schnobern Ludwig Epstein, OberrecknnngSras Meyer, Hugo Tavidsohn und ReligionSobertehrer AdclSheimer. Eine besonder» lebhafte Aussprache veranlaßleI der Vorschlag, die Särge in einem tragen zum Grape zu fahren, und einen SargversenknngSapparat apschasscn zu lassen. Ueber diese Frage» Sußerlen sich Eduard Weil, Simon Kraulkopf, Tavid Horowitz, Leopold Kahn, Hugo Tavidsohn, Bern hard Krämer, Röligionsobcrlehrec Adelsheimer, Louis Hirsch, Menlo Kupfer, Religionsoberlehrer Jafse, Arthur Esiinger und Stadrrabbiner Tr. Rieger. Beide Vorschläge wnrdei: dann mit großer Mehrheit abgelehnt. Adols Äoh» fragte nach dem Stand der vor drei Jahren beschlossenen Revision der Satzungen des Männerverein». Ter Voitze idc empsahl von dieser abzusehcn, solange die wirtschas lichen Verhältnisse noch schwanken. In der Furage de» KrankenhauSsondS berichtete Max Wolf über! cn derzeitigen Stand der von seiner Familie gemaä len Stiftung. Etwa RM. 75 OQO.— sind noch von d eser vorhanden. Ter Rest ist ein Opfer der Jnslalioß geworden. Zu dieser Frage äußerten sich weiter Joserh Vurgheimer und Hugo Tavidsohn. Zum Schlüsse tra noch sür eine lebhaftere Beteiligung bei den Waschui gen Berthold Böktigheimer «in. Der Bor - sitzende schloß die Versammlung mit lebhaftem Tank an alle Ersrt iencncn und besonders an die Diskussionsredner. Tie Versammlung zeigte, wie groß daS^Jnteresie der Gemeint« an den Angelegenheiten de» Verein» ist, und , daß es gut Hist, dann und wann eine Aussprache über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde zu veranstaltcn. Frau Irmgard und dieTeekanne BIM tu Frau Irmgard lit •Ina Frag van Welt. Niemol« würde sie ihren Gdsfeo# mögen sie nun gebeten oder ungebeten kommen, dünnen, faden Tee vorsetzen. Für Besucher und besondere Gelegenheiten hat sie stets eine Podtung „Teekanne Gold" lm Hause, die Meister-Misdiung aus edelsten Hodtgewadisen Indiens. „Wie ein blumenreidies Gedicht des Orients** - sagen die Gaste von diesem Tee. Sie haben Recht P. Betitele Masskorsettengesch&ft BlraatlraB« Nr. S Hüfthalter Büstenhalter Reformleibchen Corseletts Amateur!; Photo haus L» Brecht Büchsen str.« M"*» 4U.fc.ua* ftHAtJNßk> «Ulli "/>’ I Stuft gart Tie kluge Hausfrau erblickt die HAUPTSACHE nicht in der Ersparnis einiger Pfennige, sondern in Erhaltung der Gesundheit und gibt ihre Wäsche in die Waschanstalt «lar «»vier 9alSr«araa(«a»- no anafomstr 70190 1 Die Tatsache — 1V» Millionen Chevrolet in einem Jahr verkauft — bedeutet mjchr. Sie bedeutet die Zufriedenheit von jetzt mehr als fünf Millionen Chevrolet Besitzern und die Möglichkeit, heute den Chevrolet SECHS zum Preise eines V^er zu erwerben, / Unverbindliche Probefahrt, bequeme Teilzahlung nach G. M. A. C. Plan. Uoverb. Vor fühnwt durch;) Auto-Niederberger, Stuttgart« Tel. 40548/9 Reutlingen. Tel. 3232 EIN ERZEUGNIS DER GENERAL MOTORS 3 i 3XafirJtama bCuytfir Qbcr// tat F. J. 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