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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-03-16 · 24 (16.3.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
24 (16.3.1928)
Date
1928-03-16
Page
[Seite] (sequence 24)
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- 742 - Stadtarzt Tr. Georg Löwenstein: Geschlechtskrankenfürsorge. Ter Einleitungsvortrag und die Vorlesungen finden in der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Berlin N 24, Artilleriestr. 14, statt. Tie Teilnahme an der Jüdisch-Sozialen Schu lungswoche steht allen in der Wohlfahrtspflege Tätigen und an ihr Interessierten unentgeltlich offen. Anmeldungen sind baldmöglichst zu richten: an die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin N24, Oranienburgerstr. 6911. Tas genaue Programm steht auf Wunsch dort zur Verfügung. Propaganda der Schächtgegner. Ter „Schochrim Verband für Bayern", der vor kurzem im Sitzungssaal der „Adaß Jisroel"- Gemeinde eine Tagung abhielt, faßte eine Resolmion zur Schächtfrage, die dem Verbände Bay rischer Israelitischer Gemeinden zugeleit^t werden ist. Tie Resolution besagt u. a. „Ter Verband der Schächtbeamten Bayerns, der heute in Nürn berg tagt und dem fast sämtliche Schächtbeamte im .Hauptberufe angehören, nimmt Stellung zu der aus ein Veröot des Tchichtens hinzieienden Agitation der Schäch.gegner. Er weist einmütig die Unterstellung der Schächtgegner, daß das .Schächten eine Tierquälerei sei und demgemäß die Funktionäre des Schächtens als Ticrquäler gebrandmarkt werden, mit Entrüstung aufs ent schiedenste zurück. Wir erlläre.i vor aller Wel:, daß wir keine „Ticrquäler" und „Tierschind, c" sind. Wenn wir ein Tier nach vorgeschriebenem Ritualgesetz schächten, so tun wir es im Bewußtsein, daß der Gott der Liebe, „der seine Allbarmherzigkeir über alle seine Geschöpfe erstreckt", von uns keine barbarische Tat fordern kann, sondern im Gegenteil mit der Statute:ung dieses reli giösen Gebotes einen Akt der Tierquälerei ausschließen will. Ter Verband der Schäch.beamten Bayerns vertraut auf die Einsicht aller in dieser Frage maßgebenden Instanzen, daß das Schächten, das seit Jahrtausenden auf Grund eines göttlichen Gebotes in Uebung ist und zu den wichtigsten Teilen des jüdischen Kultus gehört, nicht durch die leidenschaftliche Agitation der Schächtgegner, die sich den Gutachten der hervorragendsten Vertreter der physiologischen Wissenschaft hartnäckig verschließen, nicht ein Verbot erfährt, das die Gläubigen der jüdischen Gemeinschaft einer solchen Gewissensnot aussetzen und ihre Lebenshaltung fühlbar erschweren müßte." (ITA). Der Staatsznschuß für die bayerisch«» israelitischen Gemeind.n. Tic Vollversammlung des bayerischen Landtags hat in diesen Tagen die Beratung des Kultusetats abgeschlossen- Bei der Abstimmung über das Kapital „Kirchliche Zwecke" wurde auch ein Zuschuß an den Verband der Bayerischen Israelitischen Gemeinden in Höhe von 60 000 Mark HEILBRONN j Karl Gertler I Juwelier | Spazlalitftti | Bruckmann. Kaiserstr. j filber-Bestecke i_i jj (qermann cjOade W 1 EIGENE SCHIRMFABRIKATION 1 W Herrenhüte / Spazierstöcke M M Ecke Kaiser n. Siilmerstr., Tel. 644 s iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiHimiiiiiiiitiimiiitiiiiitiiiiiBiiHuiiiiHtiiiifi OSTEND - APOTHEKE Fernruf 634 Hermann Sch aal Bismarckstr. 16 Allopathie, Homöopathie, Biochemie Aaflrtipaf Rcscptta für Private u, Kraakeakaaaaa Ißaeralwaaaer u. Heilquellen in ateta friickar FBlfanf Groftea Lafer alntiiAer gangbarer FertigprSparate, / / Verbeadatoffe amd Artikel sw Krankenpflege / / BUBISPEZIALIST!- Nur Salon H. ECKERT NECKAR-HOTEL / BEILBRONN Spcalatltlt: Daaerwellem a. Heaaa-Firbiin| Innnd usUadlidie Parfümerien aul Lager MANICURE - GESICHTSPFLEGE <gpft> fluloSdiallerdf Kiarastrafte ml la / Telefon 4M ■eparalur / fiiratc / Enalzfcilc ARBENHAUS Armin Thomas GERBERSTRASSE Nr. 12 ♦ Bohnerwachs a. Bodenbeize Terpenilnölcrsah, fußbodenöl in erstklassigen Qualitäten

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