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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1928-02-16 · 22 (16.2.1928) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
22 (16.2.1928)
Date
1928-02-16
Page
[Seite] (sequence 6)
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- 666 - gestimmt. Dagegen werden die Bezirksgemeinden von den Rabbinatbeiträgen ganz befreit. Bei der Gelegenheit werden lokale Angelegenheiten von MooS-Buchau, Ottenheimer - Göppingen, Adler-Mergentheim und Preßburger-Creglingen vorgebracht. Der Antrag des Oberrates, daß die Religionslehrerstelle in Michelbach nicht wieder besetzt-wcrden soll, daß dagegen in Freudental eine unständige Religionslehrerstelle eingerichtet wird, findet Zustimmung. Ebenso wird der Oberrat ermächtigt, in Mergentheim eine ständige Stelle zu schaffen, die nach Wegfall des derzeitigen privat angestellten Inhabers besetzt werden soll. Bis dahin kann der Oberrat der Gemeinde eine entsprechende Unterstützung gewähren. Nach Verlesung der gefaßten Beschlüsse wird der Etat in dritter Lesung einstimmig angenommen. Ter Präsident dankt am Schlüsse der arbeitsreichen Tage allen Mitarbeitern und erklärt, daß das Ergebnis der Tagung eine Stärkung des religiösen Lebens in der Religionsgemeinschaft Württembergs bedeutet. Mit dem Danke, den- Adler - Mergentheim dem Präsidenten und seinen Stellvertretern, dem Präsidenten des Oberrates und Ministerialrat Tr. Hirsch für seine große Mühewaltung abstattet, wird die Tagung um halb 2 Uhr nachmittags geschlossen. Am Sonntag Abend fand ein gesAliges Beisammensein aller Teilnehmer der Tagung in. den Räumen des Hotel Westheimer statt. Dr. Martin Buber 50 Jahre alt. Der hervorragende jüdische Denker Dr. Martin Buber vollendete am 8. Februar 1928 sein 50. Lebensjahr. Martin Buber wurde 1878 in Wien geboren. Er ist ein Enkel des verstorbenen jüdischen Gelehrten Salomo Buber, dessen Persönlichkeit auf sein Werden nachhaltig einwirkte. Martin Buber studierte 1896 bis 1900 in Wien, Leipzig, Berlin und Zürich Philosophie und Kunstgeschichte. 1901 war er Redakteur der von Theodor Herzl begründeten zionistischen Wochenschrift „Die Welt". Er war Führer der kultuipolitisch.n „demokratisch-zionistischen" Fraktion auf dem 5. Zionistenkongreß und Mitbegründer des Jüdischen Verlages. Seit 1906 lebte er, mit religionswissenschastlichen Studien beschäftigt und in vielfacher Berührung mit führenden Geistern der Epoche, bei Berlin. 1916 zog er nach Heppenheim an der Bergstraße. 1916 bis 1924 redigierte er die von ihm begründete Zeitschrift „Ter Jude". Seit 1923 hat er den Lehrauftrag für jüdische Religionswissenschaft und Ethik an der Universität in Frankfurt am Main. Firbcrci 1 K. Odo Wicdcrhotd Chem. Reinigung - Telephon 60206 Hangtgesdi&ft'^ Weimar»tr. 25 Filialen: Johannetllra^e 92 Eichtlra^e 3 a. Marktplatz -I _—Neuzoltlloho /V^\ Tapeten >' 1 f! J Stoffe/Teppiche \JL/ Lienhardt J Stuttgart Ltoliastri8i7 EduCilmrslr. PUNKTAL BRILLEN » ZWICKER L O R G £LE-TTEN BEI optikar Blicker POSTSTRASSE S Qualität»- ZIGARREN jeder Art Manila^ Jaeger STUTTGART / KanzleUtr. 10, L Stock FERNSPRECHER Nr. 23003 w. Weber - Stuttgart Telefon sisso. .—- Sartenstraste irZH Uabrlkatlou von Stablfevermatratzen aus bestem per- »inktem Matertal unk erstklassigem tzolz Lieferung nur an WkskerverkLuferl HIBNI SOCH/SN /TQAJ/C LE»S TAPETEN LINOLEUM VORHÄNGE ■ ALFRED BOHM ■ STUTTGART / CALWRRSTRA8SI IS - TEL. 8*461/62

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