Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 22 (16.2.1928)
- Date
- 1928-02-16
- Page
- [Seite] (sequence 5)
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neu des Haushaltplanes werden im Auftrag des Finanzausschusses, der gestern in seiner neuen Zusammensetzung getagt hat, von Dr. Hirsch vorgetragen. Eine neue unständige Lehrstelle für * die Gemeinden im Kreise Mergentheim, zu der die Gemeinden die Hälfte der Kosten auszubringen haben, soll geschaffen werden. Aus Billigkeitsgründen soll das Ersuchen des Lehrers Pappenheimer um Erhöhung des Ruhegehalts erfüllt werden. Die gleich« Erhöhung soll den Hinterbliebenen des Lehrers Pollack vom 1. Januar 1928 ab zukomimen. Eine Anftage Dr. Würzburgers über Dispensation vom Unterricht im Hebräischen beantworten Dr. Nördlinger und Dr. Rieger. Die Forderungen für Ausbildungszwecke werden bewilligt. Im Zusammenhang mit dieser Position empfiehlt Dr. Rieger die Erhöhung des Beitrags für das Würzburger Lehrerseminar um 1000 Mark. Kahn-Baisingen nimmt die Anregung auf, in deren Verfolg die vorgeschlagewen 1000 Mark für 1927 bewilligt werden. Ueber die Angelegenheit der Ueberführung der Seminaristen von Eßlingen nach Heilbronn entspinnt sich eine Aussprache, an der sich Oberlehrer Preßburger, Oberratsmitglied Herz, Siegfried Kahn und Dr. Würzburger beteiligen. Der Antrag der Einstufung in die neue Gehaltsordnung wird in der Form angenommen, daß die Beamten nach Zustimmung des Finanzausschusses vorbehältlich 667 - des Beschlusses der Landesversammlung in den Genuß der neuen Besoünmgsordnung eintreten sollen. Der Haushaltplan ergibt, daß ein Abmangel von Mk. 191879 durch die Landesumlage zu decken ist. Nach eingehender Aussprache wird der Vorschlag des Oberrates auf Erhöhung des Betriebsfonds um 10000 Mark mit elf Stimmen angenommm und zugleich der Eventualantrag Dr. Wolfs, daß der Ueberschuß bei einem eventuellen Mehreinkommen zur Stärkung des Betriebsfonds verwendet werden soll, abgelehnt. Der Steuerbeschluß des Oberrats wird hierauf angenommen, daß zur Deckung des Abmangels im Haushaltplan für das Rechnungsjahr 1927 eine Landesumlage von 4,5 Prozent, aus der Reichseinkommensteuer für das Kalenderjahr 1926 und aus dem dreifachen Betrag der auf den 1. Januar 1925 veranlagten Vermögenssteuer erhoben wird. Steuerftei bleiben die Steuerpflichtigen, .«eiche ein steuerbares Einkommen bis zu 1100 Mark gehabt haben. Die Lohnempfänger, die im Kalenderjahr 1926 nicht mehr als 8000 Mark steuerbares Einkommen hatten, werden wie bisher in vier Steuerklassen geteilt. Dem Antrag des Finanzausschusses, daß Gemeinden, in denen ein Bezirksrabbiner einen Sitz hat, die Hälfte des Beitrages zu den Bezügen des Rabbiners beitragen sollen, wird zu- V V IA i R NOTENBANK STUTTGART FRIEDRICHS! K. 22 DE EOSI 1 EN KASSE BLEYLE- Spezialmnt Vmaadhaaa SAUER STUTTflSKT 1 Nana BrUcka 1 •Mit I« KMpItruH Bai FuBbasohwtrdanl naoh MaS sofort Koetenl. FuBunterauohung Im Fuß - Roformatorlum Frieirid-Siiut Kn QsrbrstraSs aa. H. Mook Bitte Scbaakastan beachtest