Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 20 (16.1.1928)
- Date
- 1928-01-16
- Page
- [Seite] (sequence 7)
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einer Jugendschriften- und pädagogisch-wissenschaftlichen Kommission beschlossen. Weitere Angelegenheiten wurden dem Ausschuß zur Behandlung übergeben. Für den nächsten Verbandstag ist Wiesbaden in Aussicht genommen. Im Rahmen der Tagung des Reichsverbandes der jüdischen Lehrervereine Deutschlands hielt der Verband der jüdischen Lehrervereine Preußens eine Sondersitzung ab. Nach Begrüßung der beiden neu hinzutretenden Vereine Oldenburg-Emden-Bremen und der Lehrerkonserenz Hessen gab der Verbandsvorsitzende Stern-Berlin einen umfassenden Geschäftsbericht, der sich mit der Stellung des Landesverbandes zu den Lehrersorderungen, ferner mit der Lehrerbildung, den Vorbereitungsanstalten, mit wirtschaftlichen Fragen, der Stellung der Lehrer in den Kleingemeinden, mit den Rabbinatsbezirken, mit der Bildung von Hilfskassen befaßte. Nach der Aussprache wurden die folgenden Entschließungen angenommen: Levy-Franksurt zur Frage der Schul« und Rabbinatsbezirke: Der Verband erklärt sich für die Anstellung von Lehrern in Kleingemeinden nur unter der Voraussetzung, daß ihre völlige materielle Sicherstellung feststeht, hingegen sordert der Verband im Interesse der Erhaltung des Judentums auf dem flachen Lande dring- 617 - lichst die Anstellung von nur ordentlich vorgebildeten Bezirkslehrern. Resolution Dr. Gutmann-Berlin zur Frage der Lehrerbildung: Der Lehrer-Verband spricht sich gegen alle Bestrebungen aus, die zum Ziele haben, den Religionslehrern eine der Bildung der Bolksschullehrer und -Lehrerinnen gegenüber minderwertige Bildung zu geben. Resolution zur Frage der Hilfskassen: Nachdem der Landesverband in dankenswerter Weise die Besoldungsfrage der Lehrer in Angriff genommen hat, erhebt sich die wichtige Frage der Sicherung der Anstellungs- und Versorgungsverhältnisse. Angesichts der in letzter Zeit häufiger auftretenden Kündigungen unter nichtigen Vorwänden stellt der Verband die Forderung, daß alle Lehrer, die auf Grund eines Privatvertrages angestellt sind, in Bezug auf Besoldung, Anstellung, Ruhegehalt und Hinterbliebenenversor- * gung den Lehrern im öffentlichen Schuldienst gleichgestellt werden. Die Versorgungsfrage der jüdischen Lehrerschaft kann endgültig nur durch Schaffung einer selbständigen Reichspensionskasse beim Landesverband nach Art der öffentlichen Provinzialruhegehalts-Witwen und -Waisenkassen gelöst werden. Der Lehrerverband sieht in der Sicherung der Zukunft des Beamten die Grundlage seiner beruflichen und sozialen Stellung und erwartet vom Landesverband die höchste Auf- WÜRTTIHBIRCItCHI VBRBINSBANK FILIALE DER DEUTSCHEN BANK Waltere Niederlassungen der .Deutschen Bank In Stuttgart WURTTEMBERQISCHE VEREINSBANK WURTTEMBERQISCHE VEREINSBANK Fillala der Dautschan Bank Fillala dar Dautschan Bank Abtallang Bankanstalt Abtallung Hofbank Aalen Cannstatt Ebingen WURTTEMBERQISCHE VERBINSBANK Fillala dar Dautschan Bank Abtallung Rantananstalt In Württemberg Eßlingen Feuerbach Friedrichshafen QmOnd Göppingen Ludwigsburg Heldenheim Mergentheim Hellbronn Ravensburg Reutlingen Tübingen Ulm a. D.