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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-12-16 · 18 (16.12.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
18 (16.12.1927)
Date
1927-12-16
Page
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- 560 sonders die Skizze „£r. Holstens wundersames Erlebnis" und ein stimmungsmäßig sehr gut gelungenes Gedicht „Sommerabend". Tie zweite dieser Untergruppen trug das Motto: Der Mensch und Gott. Der Bortragende hatte hier Gelegenheit, zwei ausgesprochen jüdische Schöpfungen zum Bortrag zu bringen: „Am Sinai" und „Malkc Mendels letzter Brief". Auch hier kam der Grundgedanke zur einfachen, aber gerade deswegen wirkungsvollen Darstellung, daß es mehr wertvollere Tinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir bei unserer intelcktuellen, materialistischen Grundeinstellung gemeinhin annehmen. In der letzten dieser Untergruppen endlich „Der Mensch und die Arbeit" brachte Hans Slernheim einzelne, vor allem wieder stimmungsmäßig ausgezeichnete Schilderungen aus der Werkstatt des Arbeiters zum Bortrag: Wuchtig und eindringlich der „Dampfhammer: gedrückt, beklommen die Darstellung des „Bergwerks"; geisterhaft, müde die der „Erwackienden Stadt". Aus dem zweiten heiteren Teil seien verschiedene sehr gut beobachtete satirische Zeitbilder erwähnt. Nur glau- Feuer breitet stdx nickt aus Hast du Minimax im Haus! Mit MINIMAX wurden Ober 86 500 Brände gelöscht u. 163 Men* schenleben v. Feuertod errettet. Mehr als 2 7- Million. Minimax Im Gebrauch Diese Zahlen beweisen die unerreichte Lei* stungsfähigkeitu. Zuverlässigkeit der Minimax-Apparate HUM MAX IMUM an Aufwand an Leistung MINIMAX A.-Q. f. SUddeutschland STUTTGART Hauptvertretung r Architekt H. BERNHARD, Stuttgart. Lindenstraße 33 ben wir, daß die hier gegeißelten Typen schon der verschwundenen Jnslationsepoch« angehören. Besonders genannt aber feien die zwei Kapitel aus „Abduhr Rha mans Brautsahrt", die Hans Sternheim mit leichtem, lustig-beschwingten Fabulierton vortrug. Line dankbare Zuhörerschaft spendete verdientermaßen reichen Beifall. vr. E. D i e Ehanukkaseier desBerthold Auerbach-Vereins am 11. Dezember. Wenn das Tichterwort wahr ist: „Es gibt kein seliger Beglücken als Kinderherzen zu entzücken", dann hat sich der Berthold Aucrbach-Berein mit seinem Kindeisen reichsten Gotteslohn verdient. Ter große Saal im Oberen Museum war überfüllt; überall leuchtende Kinderaugcn, hochklopsendc Kinderhcrzen, überall Lachen, Plaudern, Singen und Tanzen — das war ein Fest, das Die Kinder nicht so bald vergessen werden. Die Beranstaltung war eine Borscier des Ehanukka. Das gab ihr den lie seren Sinn und die besondere Feierlichkeit. Aus der Bühne wechselten in bunter Folge die vielen kleinen Künstler, die ihre Altersgenossen und Eltern durch ihr Svicl erfreuen wollten: charmante Schauspieler, graziöse Tan zerinnen, reizende Sängerinnen. Aber noch schöner war der Blick in die Zuschauerschar, in die vielen hundert HOTOGRAPHISCHE KUNSTANSTALT TH. ANDERSEN Inh.: REIN HOLD RIEHLE STUTTGART Charlatt*natr.8iTel.2891B Das schönst« FE ST-GESCHENK •in modarnes, künstlerisches Bild I Meis Sander teatet: Klnd«r-Au»nahmen! V^ir haben unsere Verkaufsstelle ln das Nachbarhaus KOnlgsfaraie 78 (Wilhelmsbau) verlegt, um in unver- " gleichlich gröberen Räumen den Ansprachen unserer Kundschaft besser gerecht zu werden. Spezialabteilungen ermöglichen eine schnelle und bequeme Bedienung. Unsere Baumeister haben ein Lokal geschaffen, dessen elegante Innenräume gleichzeitig behaglich und ansprechend wirken, während die Aubenfront, In Bronze ausgefabrt und mit einer verschwenderischen Lichtfalle versehen, eine Sehenswürdigkeit für sich bedeutet 12 Sduafeaster aezw. ScaanUstea zeigen innen aaser ErMtanagtaageaatt MIIHIIIIIIIIIIIIIIM Verkaufstelle &UeA'. b.Ma£db$| STUTTGART ConradTadfdCle. ■ v ■ ■ ■ KÖBf&lr. 28 c. m. b. h. Schuhhaus größten Stils (wncMMbaa)

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