Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 15 (1.11.1927)
- Date
- 1927-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
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- 459 künden. Ferner ergibt sich, daß in keinem Falle die Beobachtung gemacht wurde, daß ein Tier sich nach Lösung der Fesseln erhoben und geordnete Bewegungen gemacht hätte. „Es ist mir daher unverständlich, wie die von anderer Stelle gemachten Beobachtungen gerade das Gegenteil von meinen Versuchen ergeben haben sollen!. Die Versuch« werden weiter fortgesetzt werden und ebenso wird der Versuch gemacht werden, die Vorgänge im Film festzuhalten, und dann würde es meines Erachtens zur Klärung dieser verschiedenen Ergebnisse von Vorteil sein, wenn eine Kommission vielleicht durch den Reichsverband der Gemeindetierärzte eingesetzt würde, um diesen strittigen Punkt und die noch offenstchenden Fragen des betäubungslosen Schächtens zu klären. Die allseitige Beachtung der Mahnung des Kollegen Dr. Junack „Mehr Wissenschaft in der Schächtsrage" erscheint mir nicht nur der wissenschaftlichen Würde des Tierärzteftandes angemessen, sondern auch geradezu eine Forderung der Gründlichkeit und Sachlichkeit, denen letzten Endes die deutsche Wissenschaft ihren ausgezeichneten Ruf in der ganzen Welt verdankt." (ITA). Aus den Gemeinden Württembergs. Stuttgart. Sitzung des Gemeindevorstehera in t c i. Die erste Sitzung nach den Sommerscricn fand am Mittwoch, den 25. Oktober, statt. In einer kurzen Aussprache über das Maß und die Grenzen der Oeffentlichkeit der' Sitzung des Borsteheramtes wurde besprochen, es stets so einzurichten, daß die Gegenstände der öffentlicher Sitzung an den Anfang der Tagesordnung gestellt werden sollen. Den Bericht über die Arbeit des Kleinen Rates erstattete Oskar Rothschild. Er belichtete zuerst über eine Aussprache mit dem Obcrrat über die Neuregelung der Erhebung der Rabbinatsbeiträge, von denen von jetzt an drei Biertel von der Zentralkasse, der Rest von der sogenannten Sitzgemeinde getragen werden sollen. Der Kleine Rat hat dieser vom Oberrat vorgeschlagenen Neuregelung zugcstimmt. Die Feststellung der Besitzrechtc an den Plätzen in der Synagoge, dir zu einem Teil nicht feststehcn, wird mit Beschleunigung erfolgen. Bei der Rcueinteilung der Büroräume soll das bisherige Bibliothekzimmer sstr die Fürsorgerin der Gemeinde, der bisherige Sitzungssaal als Dienstraum für den Gemeinbepsleger und im Bedarfsfälle für den Stadtrabbiner und den Gemeindevorsitzenden eingerichtet werden. Die Uebernahme der Berwaltungsgeschäfte des Fürsorgeamtes durch den Gemeindepfleger steht unmittelbar bevor. Der Kleine Rat legte schließlich noch die Satzungen der Arthur Esfinger-Stistung vor. Zu Mitgliedern ihres Berwaltungsrates werden Arthur Essinger, Tr. Flegenheimer, Oskar Rothschild und Ministerialrat Dr. Hirsch und als deren Ersatzmänner Friedrich Kiese, Eduard Weil und Sanitätsrat Dr. Weil, gewählt. Den Bericht über di« Borschläge der Gottesdienstkommission erstattete der Stadtrabbiner. Um eine erhöhte Anteilnahme der Gemeindemitglieder am Gottesdienst herbeizusühren, sollen von jetzt an auch das Uber «len grünen Klee, leberHienner ■IWNin seines Mamas Za koksa U> ol«a sfesdMdldeaGoscMftaa «ad durdi dk OamlntiWi Berito-WUmcrsdoit WnbchnWctad. MwkknbaKtedwSH niril.n Isoofcsrd Gotppot HOidKaaa. «1 Dresden. Otto Komma. OKusttrasu » Fraakfart «. M, kotig «Fmk. Gr. BsdanbefenerMr.» Hamburg. Adolf Ions. Domofltdi * KMo-MSUKtm, Gotrtds SauKüheus. 0-m.b.H. Stmtgoft Fk. Kross. Mborborgslr. 145 PHÖNIX-NÄHMASCHINEN für Industrie und Haushalt die Besten G. GRÜBEL, STUTTGART, Torstr. 3 Lasst B KÖNIGSBAU/TEL. 20078 Humen sprechen! durch BLUMENFISCHER Kristall* » KunatQlAaer » Keramik "!!! °n9 AustTatt^^