Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 12 (16.9.1927)
- Date
- 1927-09-16
- Page
- [Seite] (sequence 22)
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mm Anläßlich dieser Feier trat auch zum ersten Mal der neu gegründete Jugendbnnd, der durch musikalische und deklamatorische Darbietungen viel zur Unterhaltung beitrug, an die Oeffentlichkeit. Tndinß«»: Bon einem Ohrenzeugen des folgenden Vorfalles, der sich vor 50 Jahren abspielte, erhallen wir folgende interessante Anekdote: Die Landesuniversität feierte kürzlich ihr 450-jähr. Bestehen. Aus diesem Anlaß möge ein Borgang der Bergessxnhcit entrissen werden, der sich vor 50 Jahren, als das 400-jährige Jubiläum begangen wurde, ab-- ipielte. Um jene Zeit pflegten die Assistenzärzte der medizinischen Fakultät in Tübingen in der Wirtschaft zur Färb von Karl Mundinger chren Besperschoppen einzunehmen. Tas Gesprächstema bildete eines Tages Die damals durch die Stöckcrbcwegung aufgekommene Judcnsrage. An der Unterhaltung beteiligte sich namentlich Tr. Bicrordt, der Lohn des berühmten damaligen Tübinger Physiologen Professor Dr. Bierordt. Bierordt ivar jüdischer Abstammung, sein Aussehen war aber durch die Tause nicht beeinflußt; dies hinderte ihn aber nicht, sich in der Unterhaltung besonders judensresserisch zu betätigen. Ties ärgerte seinen College» Dr. Schleich, den nachmaligen berühmten Ophkalmologen der Tübinger Hochschule, der sich durch seinen schwäbische» Freimut auszeichnete. Er wandte sich an Bicrordt mit den Worten: „Du. Bierordt, cs ist doch sonderbar, daß die, deren Stammbaum am wenigste» weit von den Juden entsernt ist, am meisten auf dieselben schimpfen." — Diese Antwort könnte auch heute noch so manchem Antisemiten erteilt werden. Aus der Wett des Judentums. Zwei junge jüdische Arbeiter wollen den Kanal durchschwimme». Zwei junge jüdische Arbeiter, die Brüder Breslav, die zu den besten Schwimmern Lettlands gehören, haben sich nach Frankreich begeben, um sich für die Durchschwimmung des Aermelkanals vorzubereiten. Sie gedenken, schon in kurzer Zeit das Wagnis der Kanaldurchschwimmung zu unternehmen. (JTA.) Zionistische Wahlmüdigkeit. Bon den 24 968 deutschen Schekelzahlern, welche die zionistische Organisation für Deutschland für 1925 angibt, haben 6696 chr Wahlrecht zum Baseler Kongreß ausgeübt. Nimmt man an, daß die Zahl der Schekelzahler 1927 die gleiche wie 1925 geblieben ist, so haben nur 27 Prozent der organisierten Zionisten' ihr Wahlrecht ausgeübt, während 73 Prozent nicht gewählt haben. Das ist ein sprechendes Zeugnis für die Wahlmüdigkeit der Zionisten und ihr geringes Interesse an der wichtigsten Einrichtung des Zionismus, dem Kongreß. Unabhängigkeit Trantjordanieus. Tie arabische Zeitung „Parmuk" veröffentlicht einen Auszug aus einem Vertragsentwurf zwi Dfaff " B#lfflll TorzOgliches deutsches Fabrikat I IUI I ftp Haatkalt n.M.rht ■MHBM B,w" IlinW« Uinpfl, Ciiradt&DL, Stuttgart, Krniprtizstriße 22 Esslingen, Untere MetzgerbachstraBe 9 ► Aal Wauek arMchtarta ZahlaagaSadlagaagan I *4 Robert T«l. SA. 70560 Butter und Käse - Feinkost HaaptgeacMil: KolkSntc 21 Finale! Seklalatraua 41 <zMax ^Brenner Damenschneider * [j 'zMarienstr. 38^2 jj Kaufhaus Marien >Plais 5 H Schweizer hat alles für den Haushalt i Kurswaren, Glas, Porsellan, Steingut KüdrengerSte, Spielwaren J. IDolfferte, Ingenieur Stuttgart Karlsruhe / Düsseldorf / Köln Essen '/ Verllu Salus S.-fl. / Luzern und Rom Sanitäre Anlagen Lentraltseizungen veschästigte personeuzohlca.^00 HERMANN KRIEG Kolonialwaren and Feinkofi Hegel*tra^e 59 k. d. HSIderllaalr. Feraipredier Nr. 222 IS Die elegante Dame trägt maSkleidung von Bauer&Jetter Damenschneiderel Alloonetr. tS«. T#l. 24760 Residenz-Drogerie Inh. GiuUt Blaerie QarMfetSU. 26 STITTWT SI 269IS All« Artikel sar Kraakaaand Oeaud. hg|1ipdc*c. Nthr-aad ffrlftliailiallti I ToUettemarükel