Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 9 (1.8.1927)
- Date
- 1927-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
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- 274 - Bevölkerung in Deutschland festgestellt und eine | Ueberficht über die Entwicklung der letzten hundert Jahre ausgearbeitet. Die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich war zur Zeit der Volkszählung im Jahre 1910 (ohne Einvechnung der Juden in den seither abgetretenen Gebieten) 535122 Seel« stark. Bei der Volkszählung am 16. Juni 1925 wurden 564 379 Seelen festgestellt. Die Vermehrung um 5,5 «o ist fast' ausschließlich auf die Zuwanderung aus den abgetretenen deutschen Gebieten und aus dem Auslande zurückzuführen. Die nichtjüdische Bevölkerung in Deutschland hat sich in der gleichen Periode (1910 bis 1925) von 57 263 247 auf 61 846 240, d. h. um 8 °/o vermehrt. Die evangelische Bevölkerung im Reich nahm um 4,9 °o, die katholische um 7,1 °o zu. Der Prozentsatz der jüdischen Bevölkerung im Vergleich zu der allgemeinen Bevölkerung des Deutschen Reichs blieb 1925 in der gleichen Höhe wie 1910: 0,9 «.». Einen bedeutenden Zuwachs an jüdischer Bevölkerung haben Preußen und Sachsen zu verzeichnen. Die Judenheit in Preußen, die 1910 366 876 Seelen zählte, hat sich bis Juni 1925 auf 403969, d. s. um 10,1 °o erhöht; bte jüdisch« Bevölkerung Sachsens hat in der gleichen Periode um fast ein Drittel zugenommen (1910: 17 587; 1925 : 23 252 Seelen). Die^Zunahmen in diestn beiden Ländern sind aus dem starken Zuzug von Juden nach Berlin und nach Leipzig zu erklären. Diese beiden Städte absorbieren mehr als die gesamte Erhöhungsquote ihrer Länder, während die Judenschaft in den übrigen Landesteilen sich sogar vermindert hat. Bayern hat seit 1910 von seiner jüdischen Bevölkerung 10,8 »« verloren (1910: 55117; 1925 : 49 145). Die jüdische Gemeinde in München hat sich von 11083 auf 10068 vermindert. In Baden hat sich die jüdische Bevölkerung um 7,1 °o (von 25 896 auf 21 064) vermindert; die Vcrminderungsquote in Hessen beträgt 15,2 «# Seit über 7 0 J a h r e bewahrt HARDT Plaaon. Ftftfetfabrfk Gegründet 1855 STUTTGART ForsUtr. No. 131 KARL HARDT Ut die 1. Fabrik des Landes, die seit 1862 aU SpedaUiÄi kreuxsaltige Pianos baut Beste Gew&hr für gute, gediegene Arbeit. ■iftifi Fr**. Miuanft ZMtafsrMMrar t«ba - summ* - Afat. Frau M. Vogel Werkßötte für Domen - Bekleidung in einfochflerbis feinßer Ausführung STUTTGART. Königßroße 14 / Tel. 2S9 97 (Hohn & Kolb-Haus Eingang Stephan straße, Fahrstuhl) Mtitie PVotoarbeiten. macht das [Amateur ■ Photohau sl j k. Brethf Büchsen tfn. 64 A UedtHwübel FRIEDRICH STAHL Buchhandlung Inhaber: H. Beck u. G. Dufayel STUTTGART PoatatraSe 0 / Hau« Stahleok ✓ T«l«fon aas SO Geschäftsstelle der „Freien BühneM ’lHODESAi.ON TINNYHETZ Wl«n«r und Pariaar Chic Stuttgart, Königstr. 58 ", Fernspr. 38763 werden prompt und billig angelegt. Ttltlig Reparaturen aller einsdil. Arbeiten >1,11 iliiiiiiim ausgefQhrt durch das miiiiniii Spezial'Ccfdilfl tflr tfefctr. Anlaien wtlr. tohmbb / «amn. MaMrwrae ns Vervielf5b$un$en6chrabar&iten jedecArt WMFGAMG DÜRR >idOQioqm8 Adolf Haasis Charlotteaplatz GOLD- und SILBERWAREN BESTECKE Bestei«geri<fct.WerksMtte An kamt Vertu af ■ITELEFON M4MH Bud)-Einbände sowie alle Buchbinder-Arbeiten Buchbinderel fein iMii/ST,' < FERNSPRECHER 71856 fl« verkaufan: Ihre abfattgtaH ■crrcaldcMer SttdcLWiMac su den höchsten PreUen bei Frau Gold bargar nrMOr.s s lsl. Tai. sTi i s