Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 9 (1.8.1927)
- Date
- 1927-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 6)
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Sinn Sch l n ß nochmals betont, daß a nst eckung»fähige Kinder im Heim nicht ausgenommen werden. Dr. I^uciols I^Ieumann Bertrauensarzt für das Wyker Heim des Jüdischen Frauenbundes. Die unterrichtliche Behandlung des Propheten Zeremia auf der Oberstufe. B»rtr»g, gehalten ans der FortdildnngSkaafereiiz von Bez.-Rabbinrr Dr. Beermann« Heilbronn. Kerfchensteiner sagt: Religion mitteilen, heißt die religiösen Schätze zu heben, die in den großen Gottsuchern schlummern. Sicher hat der geistige Umgang mit den religiösfchöpferischen Sehern Israels werbende und werkende Kraft. Um aber diese Führer zum Göttlichen und Guten in ihrem Sehen und Suchen nachzuerleben, muß der Schüler selbst zur Entdeckung seines eigenen Selbst gelangt sein und das geschicht in der Zeit der beginnenden Geschlechtsreife, in der er fähig wird. Seelisches auch bei anderen zu verstehen. Zweifellos ist die unterrichtliche Beschäftigung mit dem (Propheten Jeremias nicht nur wichtig für die religionsgeschichtliche Entwicklung, die in ihm den Begründer des religiösen Individualismus erblickt. Der ideale Umgang mit dieser innerlich so reichen Persönlichkeit, mit ihrem bewegten Schicksal, und ihrem tiefen Seelentum, muß eine gewaltige erzichliche Wirkung auslösen, wenn man es verstcht, die Stosfülle durch Herausarbeitung des Wesenhaften zu meistern, und diein ihr uns entgegentretende Doppeltragödie den Schülern in chrer erschütternden Gewalt zu vermitteln: der Tempelschänder aus Frömmigkeit, der Hochver räter aus Vaterlandsliebe! Zur Vorbereitung für den Lchrer dienen neben Bolz' Jeremias-Kommentar Zweigs und Philipps Jeremias-Dramen, und Trampes Roman „Der letzte König von Juda". l. Berufung (1, 4—10). Einleitend wird das Heimatdörslein Anatot, eine Wegstunde nördlich von Jerusalem, geschildert mit dem Berge, wo vielleicht der Knabe Schafe und Ziegen gehütet hat. Ein Blick in das priesterliche Eltern haus wird getan, das dem Knaben frühe die Erzählungen und Weistümer der Mosesthora und die Predigtrollen der Propheten zugänglich machte. Die Zeit wird geschildert, in der der Sünderiiiiiiwnwiniira äilln simwiiiiifwiraümiiniiiiiiiiiiiiuHiniiiiiipiiiiiiiuiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiniiiii s c I E AYE Ptanofortafabrtk STUTTGART, Neckarstrasse 12, Eck« uirtoh«tra»«» FLÜGEL / PIANINOS / HARMONIUM MIETE / TAUSCH / STIMMUNGEN / BEQUEME TEILZAHLUNGEN Fatn«pr«ch«r 80841/48 niuiiiiiiiiHiiiiiitiitiHiiuiiiiDtmiiutiHiimiiiiiiiiiiniiiminiiiimtiiiiiiitNiiiimiiiiiiiiiiiimiimiiiiiiininnmnam Der Wert des Augenglasep liegt ln der individuellen Anpassung Gewähr für gute Aibeit bietet IRy Adolf Mehrer vorm. g. Lnttt Spezialgeschäft für Augenoptik _Feldstecher - Barometer STUTTGART » Eherhardstiasse 37 Moderner Damen- und Herren-; FRISIERSALON PARFÜMERIE Oaeerwellee K. WOHLFARTH BUCHSENSTR. Nr. 10 FERNSPR Nr. 234 74 |_ Otto Hhmann, Stuttgart Feinkost ——— Ausgang-Halle Hauptbahnhof Ausgang-Halle Fernsprecher 209 9l - Postscheettauto Stuttgart 25(0% Kaffee Butter Thüringer Schokolade Tee Tier Bravnschweiger Pralinen Kakao Käse Dnrstwarev Keks Deine / Liköre / Deiubranö <Obst / Südfrüchte / Reiseproviant Spe^ialltSt: Anrichten feinster kalter Platten 1tote E^cgcUfi#* /. Stmüp. KOhtden und- Tran «nttfii ttitiH Klara Schopf Telephon SA. 0023TISSI SO JMeMÄM^e 07, Hihi. Bdce Sll&erixirpdraßc Tramsporte, Umsttge, Botraglsg» «Rer Art, Kfimmisiiom. Gehweg - Reinigung.