Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 5 (1.6.1927)
- Date
- 1927-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
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Erhöhter ««teil >tt I» an jütische« «,l,nifaHrasnttl in Rntzkand. Der Berwaltungsrat des Jewish Colonisation Association (Jca) hat sich neuerdings mit dem Werk der jüdischen Kolonisation in Rußland befaßt und beschlossen, sich aktiver als bis jetzt daran zu beteiliget. Bis jetzt stand die Jca dem jüdischen Kolonisationswerk in Rußland beobachtend gegenüber; ihre Tätigkeit beschränkte sich laut früherem Beschluß auf die Ansiedlung von nur 300 Familien; ein Jahr später sollten es 1000 Familien sein. Nach dem neuesten Beschluß des Berwaltungsrates werden dem Kolonisationswerk der Im keine Grenzen mehr gesetzt. Die Im wird nach ihrer bekannten Methode die neuen Siedler mit den notwendigen landwirtschaftlichen Geräten und lebendem Inventar versehen und für die Kosten der Anlegung von Weingärten, der Einrichtung von Käsesabriken, der Errichtung von Schulhäusern und von Gebäuden für die Kooperativen aufkommen. Eine Anzahl der Neusiedler wird von der Im in den Distrikten Mari'ipol und Zaporoschje seßhaft gemacht werden, und zwar in unmittelbarer Nähe der ersten Jm-Kolonisten; weitere Neusiedler werden in alleren ukrainischen Distrikten angesicdelt werden. Das Mitglied des Jca-Direktoriums Mirkin hat sich soeben nach Rußland beheben, um das not- 157 — wendige Abkommen mit den Behörden zu treffen und die neue Arbeit vorzubereiten. (ITA). Arober repariere« die Klagemaner. Die Zionistische Exekuttve und andere jüdische Institutionen haben bei der Regierung dagegen Protest erhoben, daß Araber mit der Reparierung der Klagemauer beschäftigt werden. Es wird da» muf hingewiesen, daß die Mauer den Juden gehört und daß nur Juden berechtigt seien, für ihre Instandhaltung zu sorgen. Die Regierung hat in Berücksichtigung des Protestes den Abbruch der Arbeit angeordnet. Nichtsdestoweniger fahren die Amber in der Restaurattonsarbeit fort. (ITA). Die Akademie für die Wiffenschaft des Judentums. In der „Berliner Gememdezeitung" veröffent licht Jsmel Auerbach Mitteilungen übe: die Arbeit der Akademie, die auf allgemeines Interesse rechnen dürfen. Die jüdische Allgemeinheit hat ja ein Recht daraus, über die Leistungen der Akademie, die im Mai bereits ihre achte Jahresvevsammlung abgehalten hat, unterrichtet zu werden. Die Gründung der Akademie geht auf Anregungen Hermann Cohens zurück, die 1907 erschienen sind. Zur Reift gelangte der Gedanke allerdings erst ein Jahrhundert später durch den Mahnruf Jfomfimrfi ACCHT FRANCK sind ottbetodbi idbcrtrsftati Nr Reise a. Wanderuig einen Photo-Apparat vom altbekannten $pesl«l|e«chift Photohaus SCHWABEN ADOLF «IMPFENDORF» Stuttgart, Marlaastr. 7 (FOrstanhol) i|ffoi<<R/o«er Unterricht Mi Wilhelmabao — EBlmger Straß* 36 — CharloMenetraße 23 — fhdartor Silberborgstraße 112 (Ecke Schloßatraße) — Rotebühlstraße «6 and1 171 TUbinger'straße (Ecke ROmeratraße) —' Böbliager Straße 103 — Teckstraße 30 — Sejfcralraße 93 — Reiiiabargatraße 116 a — Wilhel map lala Elegante Mansch eiten -Handschuhe für Straße — Reise — Geschenke Spexial - Geschäft feiner Handschuhe Naua BrRcka 14