Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 4 (16.5.1927)
- Date
- 1927-05-16
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Belongs to
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unter Ausschaltung aller der äußerlichen dekorativen Elemente in bedeutend verringertem Umßang, aber doch so, daß sie einen vollständigen Einblick in das Wesen und in die eigenen Leistungen der jüdischen Wohlfahrtspflege gestattet. Besonders interessant und anregend für den württembergischen Besucher ist aber ihre Erweiterung durch Material der heimatlichen Fürsorgetätigkeit. Gerade die drei großen Schöpfungen der jüdischen Wohlfahrtspflege in Württemberg: das Eßlinger Waisenhaus, das Sonthcimer Alters» heim und das Stuttgarter Schwesternheim treten in der hiesigen Ausstellung besonders hervor. Natürlich durften die Leitgedanken der jüdischen Wohlfahrtspflege von Bibeltagen an, bei der Ausstellung nicht vergessen werden. Darum bilden ihren Mittelpunkt 2 Tafeln, die in Form der Tafeln vom Sinai die 10 Grundgesetze der jüdischen Wohlfahrtspflege enthalten. Acht Stufen, welche die von Maimonides geschaffene Stufenfolge der Zedakha (Wohlfahrtspflege) darstellen sollen, führen zu diesen 2 Tafeln. Als die höchste Stufe bezeichnet der große jüdische Denker wirtschaftliche Nothilfe, die es dem Armen ermöglicht, selbständig weiterzuarbeiten und aus ergener Kraft sich und seine Familie zu erhalten. Die altüberlieferten Formen der jüdischen religiösen Wohlfahrtspflege, wie sie Jahrhunderte hindurch in den Chewroth (Brüderschaften und Pflegevereinen) geübt wordm sind, haben in der Neuzeit ihre bedeutsame Ergänzung durch vorbeugende Fürsorge gefunden, die sich in der produkttven Fürsorge, im Arbeitsnachweiswesen, in der Einrichtung von Darlehenskassen, in der Wanderfürsorge und in der Erholungsfürsorge, auswirken. Hier treten im Bilde die Leistungen der Gartenbauschule in Ahlem bei Hannover besonders in Erscheinung, die eine Berufsumschichtung der deutschen Juden vom Handwerk zur Land^ Wirtschaft und zum Gartenbau in die Wege leitet. Neben der Ahlemer Anstalt dürfen Bilder des Heimes des Jüdischen Frauenbundes von Neu- 9nwe Morsten Generalvertretung für Württemberg, Beden u. Hohenzollem: E. GEIGER, Langetir. 11b, Stuttgart / Tel. 250 07 M «*grfin»rt 1875 CrUglie» «»8 76 Jj E Fr. Höhle & Sohn jj Feinste Herren «.Dame«schneideret jj j Stuttgart, Hospitalstratze Nr. 21 aj *180 TBD Mit dem heutigen Tage habe ich die Herstellung und den Verkauf oon streng J^o*cAeren Fleisch- und Wursixvaren neben meinem bisherigen Verkauf oon Koscherfieisch aufgenommen. Es sind täglich (ununterbrochen oon morgens 8 Uhr bis abends 7 Uhr) alle Sorten YVurst- und Fleischwaren frisch zu haben. Herstellung und Verkauf unterstehen der Aufsicht des Rabbinals der Israelitischen Reiigbnsgesellschaft Stuttgart HANS TEUFEL, STUTTGART , Ftllal« BQchsanatr. M, T«l«fo« 3S77S Tekphonhcbe BetieSungen werden jederzeit beteiiiodhgtt amgeführL — Venand nach autwärir. dfdrd. Steinl er, Sriednchsdorf,. gllllllllllllllltllHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIinilllUUUIIIUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIlllllllllUIMRtijg I FRANK-SEIDEN 1 m, Seidenstoffe - Bänder - Samte i 1 GEBRÜDER FRANK | 1 Königstraße56 STUTTGART Tel. S.A.23209 § ^iiiiiiiiniiinwiiiiiiiiiiiiiiitiitiiiwawiiBttmiimiiiHiimiuiuiiEMitMamimtMtMmiuiiirrB E. KLEIN & Cie, Juweliere STUTTGART KönlgstraS« Nr. 62, Fnmspr. 226*6 Q«grQnd«t 1M2 c7/ire ^IHäscRe zu JJ. Marquardt Schwatzwaldwäßherei HIRSAU (Klein- Wildbadi Hauptbüro t Vaihingen a. F.. Fernsprecher 43 Zerrissene Strümpfe ■ werden wie neu hergestellf. Füfellnge nicht ab- «dinelden. Alle Strümpfe mllbringen. Paar 55 Pf. . ff Seldcnstrümpfe werden an fgemascht ff Brest vwe BnKk. StattSart EkutMdr.Ba