Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 2 (16.4.1927)
- Date
- 1927-04-16
- Page
- [Seite] (sequence 10)
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— 48 — Walten im Schwesternheim. Dieser Empfindung gab namens der Mitglieder Leopold Levi in herzlichen Worten Ausdruck. Sein Dank an Schwestern und VerwaltungSrat kam aus warmem Herzen, und wurde vom Borfitzenden mit fichtbarer Freude entgegengenommcn. Der gedruckt vorliegende Jahresbericht wird allen, die dem Verein ihr Interesse zuwenden wollen, gerne zugesandt. Wir möchten unseren Bericht nicht schließen, ohne auch unsererseits die Bitte an weiteste Kreise zu richten, das Schwesternheim, das der würtlembergischen Judenheit zur Ehre gereicht, in jeder Beziehung zu fördern. M. O. Der Israelitische Krankenunterstützungsverein e. V. hielt am Sonntag, den 3. Avril 1927, die 75. Generalversammlung seit seinem Bestehen ab. Der um den Verein hochverdiente Vorfihende Louis Hirsch erstattete den Jahresbericht, dem wieder zu entnehmen war, welche umfangreiche Tätigkeit der Verein im Dienste der werktätigen Nächstenliebe entfaltet hat. Sanitätsrat Dr. Weil, der viele Jahre in vorbildlicher Weise als Vertrauensarzt des Vereins tätig gewesen. hat, da er seine Beruftstättgkeit einschränken will, da« bisher innegehabte Amt niedergelegt.'wird aber weiter im Vorstand als Ausschußmitglied verbleibe«. Der Vorsitzende dantt ihm für leine wertvolleWirksamkett und teilt mit, daß Dr. Rudolf Strauß an feiner Stelle als Verttauensarzt gewonnen wurde. Besonderen Dank zollt der Vorsitzende der tatkräftigen Mitarbeit des Fürsorgeamtes der Gemeinde, mit dem der Verein in steter enger. Fühlung steht. Er dankt dabei besonders der früheren Wohlsahrtspflegerin Frl. Ada Hirsch und ihrer derzeitigen Nachfülgerin Frl. Weil. Zu Ehren der im letzten Jahre verstorbenen Vereinsmitglieder, deren Namen verlesen werden, erhebt sich die Versammlung. Die Zahl der Mitglieder des Vereins hat sich um 48 erhöht. Dennoch aber ist nur ein Drittel der Gemeindegenossen Mitglied des Vereins. Es ist zu hoffen, und dringend zu wünschen, daß sich im kommenden Jahre die Mitgliederzahl wesentlich erhöht. An Stelle des auf Reisen befindlichen Kassiers Friedrich L. Kiese verliest der Schriftführer Kops den Kassenbericht für 1926. der von Direktor Sontheimer und Sanitätsrat Dr. Weil geprüft worden l'Ü<' Das neue fllodeff 5 der Mercedes-Schreibmaschine ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen der größten Spezialfabrik Europas. Schon vor zwanzig Jahren galt sie als erstklassig und führend unter den deutschen Erzeugnissen. Heute findet sie in der Welt begeisterte Anerkennung als Musterbeispiel deutscher Qualitätsarbeit Sie entzückt den verwöhnten und anspruchsvollen Schreiber u. erhöht seine Leistungsfähigkeit. Verlangen Sie Vorführung S. 9ulmann flfaieMfrafe 10