Mannheim
Compact Memory

Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-04-16 · 2 (16.4.1927) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
IV (1927-1928)
Issue
2 (16.4.1927)
Date
1927-04-16
Page
[Seite] (sequence 6)
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/4904101-5441811-5442958--1071-4905086
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

' 'I I.IPH Wpp, — 44 in Württemberg durchgeführt ist und durchgeführt r noch jahrelang ermöglichte einen Beamten zu erhalten. Jetzt ist die! Gemeinde auf 5 Familien zusammengeschmolzen, entbehrt eines Lehrers, und zehrt an den Erinnerungen einer großen Vergangenheit. Der Angeklagte hat das letzte Wort. Allmählich kommt *§ mir vor, als habe ich ein schweres Verbrechen begangen dadurch, daß ich . . mir gestattet habe, in sachlicher Weise die r Entwicklung der Stolgebührenfrage in Württemberg darzustellen und meine Ansicht zum Ausdruck zu bringen, welche sich mit derjenigen der f überwiegenden Anzahl der Mitglieder des Oberrats und der Landesversammlung durchaus deckt. Ich hatte nicht beabsichtigt, mich in eine Zeitungspolemik einzulasscn. Wenn mir aber Irreführung des Publikums vorgeworfen und auch sonst mit grobem Geschütz aufgefahren wird, dann muß ich noch einiges ausführen. Tatsache ist, daß das Bestreben der Behörde und der Beamten seit langer Zeit darauf ausging, die isr. Beamten unseres Landes denjenigen der anderen Konfessionen bezüglich des Bildungsganges und der Gehaltseinstufung gleichzustellen. Tatsache ist, daß beides wurde, lang«, bevor die sichern Länder daran dachten. Di« logische Folge dieser Gleichstellung mußte die Abschaffung der Stolgebühren fein, denn die andern Konfessionen haben dieselben längst abgeschafft. Die Gegenleistung für die Abschaffung war bei uns nicht geringer als bei den andern Konfessionen. Die Staatsbehörde wachte urid wacht darüber, daß die Gehälter unserer Beamten nicht unverhältnismäßig hoch sind. Sie macht die Gewährung ihres Staatsbcitrags von der wesentlichen Gleichstellung' der Beamten abhängig. Nicht zu leugnen ist, daß die Borrückungsmöglichkeit in die hohen Gehaltsklassen bei uns zum Teil nicht, vorhanden ist, weil wir nur wenige Stellen zu vergeben und zum Beispiel keine Reftorstellen zu besetzen haben. Das bringen aber unsere kleinen Verhältnisse mit sich und ist nicht zu ändern. Richtig ist auch, daß die Beamten im allgemeinen zur Zeit nicht sehr günstig gestellt sind. Allein es wird ja von Reichswegen daran gearbeitet, die Gehälter und Wohnungszulagen zu erhöhen. Dies kommt dann unseren Beamten auch zu. Wer Beamter ist, muß eben die Nachteile C H I E AYE Planofortafabrlk STUTTGART, Neckarstrasse 12, Eck« uirioh.tra.ae FLÜGEL / PIANINOS / HARMONIUM MIETE / TAUSCH / 8TIMMUNQEN / BEQUEME TEILZAHLUNGEN Femapraoher 20841/42 iiifHiiiiiimimiiiiimmmiiimü Kurze Röcke m dicke Beineu. f Krampfadern a Krampfadern. gesdrwoUcnen Deinen, rerdldrten Gelenken sind Gonnidrinpfe unentbehrlich. Sie geben einen festen wohltuenden Halt beseitigen oder vermindern die Beschwerden xmd erhöhen körperüdie LeistungsfAhipkeU. In Zwirn und Seide, elastisch, porös,-bis zu den feinsten Geweben, unsichtbar unter Florstrümpfen zu tragen. Herrenu. Demenbedienong Für atuw. Meßanteuong Paul Henger * Stuttgart ICroepfi.MtraMa Nr. 20 A (Edc Gymnadunutrauc) Photographische j Kunstanstalt Th. Andersen Nachf. Paul Günther'a Erbin Stuttgart, CharlottenetraOe 8, Tel.S.-A. 28018 Atelier für moderne, künaüGrieche Bildniese ln allen Druckverfahren Kinderbildnissei Emofehfe meine* Sonderabteilung f. Helm-, Garten-, Architektur- und Industrieaufnahmen JOSEPH HALLE / Eier-Import STUTTGART SCHLOSS-STRASSE Ma N 60651/52 liefert alle Sorten ♦ Cipe In baster Qualität ln Kisten Elwl zu 360, 720 und 1440 Stück

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.