Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- IV (1927-1928)
- Issue
- 1 (1.4.1927)
- Date
- 1927-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
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18 — gen haben, wenn nicht die ganze Frage, soweit sie in der letzten Landesversammlung zur Tagesordnung stand, vollständig durch den Artikel von Herrn Dr. Gunzenhauser verschoben worden märe, de; behauptet, daß durch „weitgehenden anderen Ersatz" die Stolgebühren abgelöst worden seien. Das ist gÄinde gesagt eine Irreführung des Publikums. Gerade daß kein Ersatz dafür geboten woiden.ist, deshalb haben die Gemeinden Ulm, Buchau, Heilbronn, (zugestimmt weiter Göppin gen, Crailsheim und Laupheim) sich zu ihren Anträgen bestimmen lassen. Es ist ein Unrecht und bleibt ein Unrecht, was die Landesversammlung in diesem wie im letzten Jahre beschlossen yar. Weil die Landesversammlung im Vorjahre die persönlichen Zulagen, die ein Ersatz für die ausgefallenen Stolgebühren sein sollten, für unerlaubt erklärte, deshalb mußte der neue Antrag kommen, daß es den Gemeinden erlaubt sei, wenigstens die Kasualien, di« si: erhebt, für die Beamten zu benützen. Wir württemberger Rabbiner glauben ebensowenig vom Materialismus erfaßt zu sein als die übrigen Kollegen im übrigen deutschen Reich und wir weisen diese Unterstellung mit Entrüstung zurück. Am klarsten erscheint die Berechtigung unserer Forderung, wenn man die Anstcllungsbedingungen in den anderen Verbänden vergleicht: Preußen: Anfangsstufe XI mit Kasualien oder Ablösung; Bayern: Ansangsstufe X mit Kasualien oder Ablösung; Württemberg: Anfangsstufe Xohne Kasualien. Unsere Kollegen in den anderen Staaten halten es auch nicht unter ihrer Würde, erworbene Rechte ohne jeden Ersatz aufzugeben, und ich glaube, die württembergi.'chen sind auch nicht materialistischer eingestellt, besonders nachdem man die Einstufung der württembergischen Kollegen so glänzend geregelt hat. Man Ct nämlich in der letzten Landesversammlung sogar soweit gegangen, alle Stellen (unglaublicher Weise sogar Stuttgart!), in X cinzureihen und nur die derzeitigen Inhaber in ihren Rechten zu belassen. Aber unsere Großgemeinden lassen sich vom Oberrat alles bieten, sie werden die Folgen merken, sobald eine Vakanz eintritt. Keine einzige Meldung wird dann eingehen, wie wir es ja heute schon bei Lehrervakanzen erfahren. Um in solchem Falle einen Rachfolger zu bekommen, witt> man voraussichtlich die traurige (!) Erfahrung machen müssen, daß alle Rabbiner 1 Kolonialwaren | j die besten und billigsten Kolonialwaren fürs ganze Jahr £ \ und für Pessach speziell Massen Weine, Konserven, 8 5 Kaffee Hag und Kartsbader Kaffee Ersatz R i RnthAnhPMl L«onfcardspl.16/Td.2S370 fi j nouienoerg Pen»ioo Hai.pUtlcterstr.Me 40 g Bihlophon-Spezialhaus Kronenstra*fe 15, gegenüber dem Potfnenbaa Unser Schlager: Ein erstklassiger Sprediapparat Preis 48 Mk. Bequeme Teilzahlungen Automobilisten , i u- -t REGOm Iaht Eure Luftreifen mm —■ Über SO 0jo Ersparnis! Garantie / IlCU gummieren! REGOM-PNEUS e. m”b".h” sämtliche Inand inilindiidie Reifen grüßte n. modernste Anlage Deutschlands Rotenbergstr. 111 / Fernruf 40048! j teilen: Autohaus SCHWEIZER D MÜLLER Kasernenstra^e 13 / Fernruf 24965 (Oilhelm Hörr, Stuttgart _ Wild, Geflügel, Marinaden Rufnummer 25595 ✓ Ecke KJrcfaand Engestrafte 7 und FUchkonserven Gegründet 1*75 Pmptc BlflCUT] - firifttt RBSRlftl - VcrsiM Mt MSMft5