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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-03-16 · 24 (16.3.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
24 (16.3.1927)
Date
1927-03-16
Page
[Seite] (sequence 6)
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Grund der Spannung zwischen den Juden und der deutschen Umwelt. Die politische Situation des Zentrums ist bis auf Ivette Strecken hin der jüdischen ähnlich. Darum ist auch im Parlament fast in allen bedeutenden Fragen ein Verständnis des Zentrums für die jüdischen Angelegenheiten wahrzunehmen. Die Rrdnerin behandelte hierauf zuerst die Frage der Beamtung von Juden und forderte eine lebhafte Mitarbeit der Juden innerhalb der preußischen und auberpreußischen Beamtenschaft. Es muß dahin gestrebt werden, daß Juden die unter« und mittlere Beamtenlaufbahn «inschlagen, um durch ihre Mitarbeit bestehende Vorurteile zu überwinden. Die Ansprüche der Juden auf eine paritätische Anstellung jüdischer Kräfte dürfen nie vernachlässigt werden. In dem zweiten Teil ihres Vortrages behandelte die Rednerin die Schulfrage und erklärte fich im Interesse der Freiheit der Schule gegen daS geplante Konkordat. Sie erkennt in der konfessionellen Schule «ine Gefährdung der freiheitlichen Entwicklung des deutschen Volkes. Die reaktionären Strömungen innerhalb der deutschen Studentenschaft find in dem gleichen Sinne bedenkliche Zeichen der Zeit. Vielleicht bedeutet das Abrücken der volksparteilichen Studentenschaft vom deutschen Hochschulring eine Wendung zum Besseren. Bedeutsam war auch hier der Hinweis der Rednerin, daß cs gegenwärtig noch kein deutsches Schulbuch gibt, in welchem der Anteil der deutschen Juden am deutschen Kulturleben dargestellt wird. Sollen die deutschen Christen den deutschen Juden kennen, dann muß hier schon in der Schule eingesetzt werden. Den letzten Teil des Vortrages bildete eine kurze Skizze der Rechtsstellung der Juden in Preußen. Sie beleuchtete insbesondere dabei die Geseyesparagraphen gegen die Aufreizung zum Klaffenhaß, der Wahrung berechtigter Jntereffen und des Schutzes der Religion. Sie schloß ibre Darlegungen mit einer Mahnung an die Juden, ihre Bürgerpflichten im Sinne des Volksstoatks, in dem jeder am Gesetz mitzuschaffen habe, getreu zu erfüllen. Trete jeder ernst und ehrlich für sein Recht ein. Unser Deutschtum ist angeboren, nicht anerzogen. Dr. Ludwig W-il. der die Versammlung leitete, sprach in herzlichen Worten den Dank der Ortsgruppe für die überaus wertvollen Darbietungen der Rednerin aus. Buchau a. F. (Bestandene Prüfung). Der Lehramtskandidat Dr. Alfred Marx. Sohn des 568 MHM äUMHIMMMMUlMn HuiiiuiiiiiHiiiiHummiuiiiiiHminiiiiuiiiiiiiBHiiiniitniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniimiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiniiiniiiiniiinns 5 C H I E AYE Planofortafabrtk STUTTGART, Neckarstrasse 13, Ecke uirichatrasae FLÜGEL / PIANINOS / HARMONIUM MIETE / TAUSCH , STIMMUNGEN / BEQUEME TEILZAHLUNGEN Fernsprecher 208 41/42 WILHELM STERN, STUTTGART OEGR. 1899 - 8 VERKAUFSSTELLEN — GEGR. 1899 ERSTKL. TABAKERZEUGNISSE Spezialität hochwertige Qualitäten iiiiiiiiiiiiiiiii!iiiiiiiniiBi«ai(F I Kurze Röcke m dicke Beineu. f Krampfadern a Bei Krampfadern. geschwollenen Deinen, verdickten Gelenken sind Ouudstrftnpfe unentbehrlich. Sie geben einen festen wohltuenden Halt beseitigen oder vermindern die Beschwerden w and erhöhen die körperliche leiatanQsf&hUikeit. tn Zwirn und Seide, elastisch, porös, bis zu den feinsten Geweben, unstddber unter Flor Strümpfen zu tragen. Herreno. Dsmenbedfemrtg Färeasw. Maßenletivng Vaul Henger » Stuttgart iCroapriazstrmssa kr. 20 A (Ecke Gymnasiumstrasse) Juwelen, ffold- und Silhermaren . ßfteringe, bestecke Eigene WerkslStte 6. <3Costenbader, cStuttgart Goldschmied, Eberhardstr. 21, Telefon 24582 Photographische; Kunstanstalt Th. Andersen Nach! Paul Günther'e Erbin Stuttgart, Charlotten Straße 8, Tel. S.-A. 26016 Atelier für moderne, künstlerische Bildnisse in allen Druckverfahren Kinderbildnissel Empfehle meine Sonderabteil unc f. Helm-, Garten-, Architektur- und Industrieaufnahmen Älfi?cd Bohltl „Feinkost-Böhm“ STUTTGART / Calwersfraße IS

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