Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 23 (1.3.1927)
- Date
- 1927-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
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... I IPWPW -J.iw — 551 — au« Rückficht auf ihre Gesundheit ihr Amt niederlegt und zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Der Ausschuß wurde durch die Zuwahl der Frauen Berta Bach. Lina FleurShrimer. Luise Lepman und Milli Rieger erqänit bezw. erweitert. Berthold-Auerbach-Verein. Am 11. Januar 1927 sprach Oberlehrer Rothschild «Eßlingen) über .Jüdische Jugend". Er erläutete zunächst die Frage ob eS überhaupt richtig sei. von einer Eigenart der jüdischen Jugend zu sprechen, und kam für die heut,ge Zeit zu einer Bejahung dieser Frage. Die Reibung mit der antisemitischen Umwelt, die dem Juden schon in seiner Kindheit begegnet, zermürbe seine Seele und mache ihn ander« als seine Altersgenossen. Das zeige sich auch in der heutigen Jugendbewegung; während aus der Jugendbewegung ein neues LebenSgefühl, ein Gefühl der Naturverbundenheit, dessen Grundzug tief religiös ist. hervorgewachfen sei. ständen die jüdischenJugendbünde im Banne der Parteien. Sammlung sei notnotwendig. Möglich sei diese aber nur durch eine Rückkehr zur Religion im Anschluß an die Gemeinschaft. — Die Ausführungen des Redners fanden lebhaften Beifall. Erblicken ja gerade die neutralen Jugendvereine ihr Ziel darin. Sammelstätten der jüdischen Jugend zu sein. Am 18. Januar 1927 brachte Frau LieSbeth Einstein-Gerstmann, die früher vom Landestheater und jetzt vom Rundfunk her bekannte Künstlerin, in einem zahlreich besuchten RezitationSabend eine Reihe kleinerer und größerer Gedichte ernsten und heiteren Inhalts zum Vortrag. Den Abschluß bildete der Vortrag de» Monologs der Fürstin Eboli au« Schillers .Don Carlos". Den wirkungsvoll zum Bortrag gebrachten Darbietungen der Künstlerin wurde herzlicher. dankbarer Beifall gespendet. Stuttgart. Berthold-Auerbach-Verein. Die erste Veranstaltung dieses Vereinsjahres eröffnete der neue Vorstand mit einem Dortrag de« Rabbiners Dr. Bamberger-Etuttgart über .Leichenverbrennung nach jüdischer Auffassung". Der Redner begann seine Darlegungen mit einer Anleitung, die sich vor allem mit den Bor- und Nachteilen der Feuerbestattung befaßten und aus der fich eine negattve Einstellung zur Feuerbestattung schon auS ästhetischen Gründen ergab. Nach einem kurzen Bericht über die prozentuale Beteiligung der Juden an der Leichenverbrennung erörterte der Redner den Standpunkt des orthodoxen Judentums zur behandelten Frage. Er kam auf Grund mehrerer Bibelstellen zu dem Ergebnis, daß fir verboten fei, zumal die Beerdigung die überlieferte und daher auch gebotene teil aber 70 Jahre beelhrl HARDT Plaao. n. FMgeHabrlk Gegründet 185« STUTTGART . Fontetr. No. 151 KARL HARDT Id die 1. Fabrik de» Lande», die »eti 1862 al* SpexlaUlU kreuxaalttge Plano» beul. Beste Gewähr (Sr gute, gediegene Arbeit. IHM* ZrilniiHdbri. Ta* - Sllaaai - Ha Frau M. Vogel WerkflStte für Domen.-Bekleidung in einfothfler bis fetnfler Ausführung STUTTGART. Königflrttße 14 / Tel. 259 97 (Hehn & Kotb-Hens Eingang Stephenstrqfie, Fahrstuhl) (He BCNPBNV 4rurr«Aßr— TaenHAoo»rcu » 6 1 T B" r$Torr® tOo WAND. MÖBCL., VOO= HÜ Mat C* K13JCM FRIEDRICH STAHL Buchhandlung Inhaber: H. Beok u. Q. Dufayel STUTTGART Posta trän« a / Haus StaHlsole / Tslsfon aaa 80 Geschäftsstelle der „Freien Bühne* Tanz-Schule Voile Kanzleistr. 24 l.stotk » TeL 24112 Tägliche Anmeldungen für demnüdisi beginnende Kurse für Anfänger. Gründlicher Unterricht in sämtlichen modernen Gesellsdiofh-Tänzen / Einzel-Unterricht jederzeit. Friedrich Kernberger Hohenheimeretraße 47 Bubikopfschnitte und moderne Haarpflege - — Aenflarat solide, angemessene Praiae — gcjdiMciy^ningjj^la werden prompt und billig angelegt Ted den Reparaturen aller ebuchL Arbeiten •1311 iiiuiiiHH aiMgefdhrt durch das mimiim SpezUHteftkftff ilr dcUr. ArIa*« 416991