Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 21 (1.2.1927)
- Date
- 1927-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
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WWW •wmm - 503 den Emigranten aus dem Osten, die Deutschland durchzogen, um von deutschen Häfen oder Häfen der benachbarten Länder aus die Reise über See anzutreten, oder um kontinentale Länder aufzusuchen, oder nach ihrer Heimat zurückzukehren. Es handelte sich um Auswanderer, die in Transporten von Schiffsgesellschasten reisten, wie um Einzelwanderer. Bon Anfang des Jahres bis Ende November 1926 wurden 31143 Personen, die Berlin passierten, bei ihrer Durchreise von dem Bahnhofsdienst des Hilfsvereins auf dem Schlesischen Bahnhof betreut, wo dem Hilfsverein ein besonderer Saal für diese Zwecke eingeräumt ist. An der Grenze in Stentsch und in Osnabrück wurde durch Vertrauensmänner des Hilssveeeins Fürsorge für die Durchwanderer ausgeübt. Die Schutzkomitees des Hilssvereins in Ham- ‘ bürg und Bremen nahmen sich der Durchwandernden, sowie der auf das amerikanische Visum seit Ende 1923 in diesen Hafenstädten harrenden Auswanderer soweit erforderlich und möglich an. Die Zahl der jüdischen Durchwanderer über Hamburg betrug etwa 29900, über Bremen etwa l000 Personen. Der Hilfsverein der deutschen Juden hat es sich angelegen ^sein lassen, den gewissenlosen Ausbeutern von Auswanderern, die in Zeiten der Einwanderungseinschränkung ihr unheilvolles Wesen besonders intensiv treiben, das Handwerk zu legen. Ansrnf zur Fei« de» 100. Scdnrtrtag» »l« Wik hel« Herzherg und z»r 8e»!hr««ß einer Ehre« gad« für se'n« Witwe. Ein Komitee jüdischer Persönlichkeiten wen bet sich aus Anlaß des bevorstehenden 100. Ge burtstages des Dichters Wilhelm Herzberg mit dem folgenden Aufruf an die jüdische Öffentlichkeit: Am 30. Januar 1927 werden 100 Jahre verflossen sein, seitdem Dr. Wilhelm Herzberg, der Berfassur der jüdischen Familien Papiere", das Licht der Welt erblickte. Freun de und Verehrer des Dichters haben sich zusam mengefunden, um diesen Tag würdig zu begehen. Die würdigste Ehruüg des von seiner schweren Wanderschaft schon lange im Grabe ausruhenden Dichters wäre es, eine Neuauflage der „Jüdischen Familienpapiere" zu' veranstalten, zu deren Herold sich ein David Kaufmann gemacht hat, und die einer ganzen Generation Stütze im Kampf für das Juden- /um gewesen sind. Es gilt jedoch heute e'ine noch nähere, intimere Pflicht zu erfüllen. In Brüssel lebt, der pietätvollen Erinnerung an ihren Gatten hingegeben, die hochbetagte Witwe des verstorbenen Dichters in finanziellen Schwierigkeiten. Tie jüdische Gemeinschaft wird den Geburtstag Dr. Wilhelm Herzbergs nicht vorübergehen lassen können, ohne der Frau zu gedenken, die Prof. David Kaufmann äls das Muster einer jüdischen Frau und Mutter verherrlicht hat. CANNSTATT Albcri Traub ' Damen- und Herren- Friseurgesdtäft CANNSTATT Bahahofatr. 3 - Tdefra 310 empfiehlt vt/Q sich bei entkl. Bedienung Neuwasdierci Otto Götz Neueste Gardinen -Spanneref r7SX2itr . Cannstatt . UkmS^TtT‘ empfiehlt fich tm Wa/ihen and Bügeln von StMrkaSfihe HantheMumgeat/chc getrocknet and fckrankfertig Pünktliche und fütanende Behandlung vngefichrrt. kdt hufiud OU WdMMenlraic 117 Fiikad ■—fca. KW|rir. 37 Pros Orcfacr, Markfc*ra»e 34 i Wilhelm moser, Sdiirmlabrik I Telefon 275 CANNSTATT KAnlgstr. 41 empfiehlt ihre eisernen Fabrikate I Spazierstöike, Stoiksdiirme, Reparaturen Paul Mauser Ypezial-Geschäst fßt Aussteuer-Artikel Cannstatt A>»lh,l«strallo ls-ro >> CoUfo» 53« CarlWelsscriu. | Teiefaa sa.5Ml«| ■aiWrafte 51 > WerMsliae tflr 01482353484848535353532348535348482353 2323232323538923482323235323234853