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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-01-16 · 20 (16.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
20 (16.1.1927)
Date
1927-01-16
Page
[Seite] (sequence 11)
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m MWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWWUWWWWWW^^WWNWWW ' - 473 - eines Landwirts und Gärtners auszuwählen, jedoch bei der derzeitigen Stellung der christlichen Bauern und Großgrundbesitzer zu der jüdischen Religionsgemeinschaft fällt es den meisten schwer, ein« Unterkunft und Arbeitsstätte zu finden. Wenn wir mit dem Gedanken der Berufsumschichtung ernst machen und dem Abwandern der Juden vom Land in die Großstadt Einhalt gebieten wollen, so müssen wir dafür Sorge tragen, daß diesen jüdischen jungen Leuten die Möglichkeit geboten wird; Arbeit zu finden und sich im Lauf der Jahre als selbständige Landwirte und Gärtner auf dem Lande nieder zu lassen. Dieser Aufgabe will sich der Reichsbund jüdi scher Frontsoldaten unterziehen. Er will eine jüdische Siedlung schaffen, in welchen den jüdischen Landwirten und Gärtnern Gelegenheit zur Arbeit geboten ist und die Möglichkeit gegeben wird, sich im Laufe der Zeit Grund und ' Boden zu Erwerben. Der Staat selbst Hilst solchen Siedlungsanwärtern zur Siedlung, wenn ein Siedlungsorgan vorhanden ist, das die Interessen der Siedler vertritt. Ter Staat würde auch jüdischen Bauern zu dieser Möglichkeit verhelfen, wenn ein jüdisches Siedlungsorgan diese Aufgabe übernehmen würde. Deshalb will der RIF. sich das Ziel stellen: An sied tun g der bereits vorhandenen jungen jüdischen Landwirte und Gärtner. Wenn unsere jüdischen jungen Leute sehen, daß sie tatsächlich auch Gelegenheit haben in diesem Beruf Arbeit zu finden, dann wird mit der Berufsumschichtung im Judentum auf Erfolg zu rechnen sein. Aus den jungen jüdischen Landwirten und Gärtnergehilfen werden tatsächlich junge Bauern und Gärtner werden. Wir deutschen Juden haben im Kriege die deutsche Scholle verteidigt. Wir haben infolgedessen auch das Recht auf die heimatliche Scholle. Zur Vertretung dieses Gedankens ist aber der RIFin erster Linie als der Vertreter derjenigen, die im Felde ihre Pflicht getan haben und die Heimat verteidigten, legitimiert. Der Frontbund hat sich Kameraden gesichert die sich der Aufgabe der Durchführung der ersten Sicklung unterziehen wollen. Fachleute und Sachverständige stehen zur Verfügung. Unter den Ankauf Verkauf Ludwig Dreifuß, Jumiiir Campherseife erhilt die Hanf zart o. rein, bc- Olgaitrale 421 kein Laden Telefon No. 27516 feiiigt Mifeffer, Sommerfproffen niu-flnlcrtigmig, Ripintarei . Man achte auf die Firma: Unirteitm. stets mwmsuiii Ad. Oslerberg'Graefer K&/T DVI - OVl 'STUTTGART IÜCHSINSIIU68 Zur Anfertigung von , Schreibarbeiten Fr Aulein mit schöner Handschrift gesucht Angebote uni. X iS an d- Expedit Israel. Gemeindexeli. ARNOR- Arbeiten jeglicher Art werden billigst ausgefflhri J. MÜLLER. * STUTTGART Sliberborgftr. 157 a nndb - Telefon ÖZS 87 Neuwascherei M. Ascher Telefon 70795 Stuttgart Lehensirafce 9 gegr. 1910 emnfieh LeibwA chli sich in Damenand Herren-Stärk- und dbwSsdte, sowie Qewichtswasch nass, trocken und schrankfertig Schonende Behandlung Billige Preise Bei Einkäufen bitten wir in erster Linie die in der .Gemeinde« zettnngsich empfehlenden Firmen zn derstekfichtigen. Jfpichuapcn (jdlanha Jchöfcp

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