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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1927-01-16 · 20 (16.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
20 (16.1.1927)
Date
1927-01-16
Page
[Seite] (sequence 6)
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— 468 — Kinde (Vorsprechen von Thoraversen), a) und d) müssen jetzt dem Kultusbeamten, d) und c) sollen der Gemeindepflege bezahlt werden. In der Praxis führt diese Anordnung zu einer ungerechten Top pelbelastung. In A) hat der Kultusbeamte morgens und abends in der Synagoge öffentlichen Gottesdienst zu halten und gegebenenfalls neben diesem einen Gottesdienst im Trauerhause, für den er Bezahlung zu beanspruchen hat; in dem 3 km entfernten B. hat der Beamte für die gleiche Beanspruchung nichts zu fordern, weil öffentlicher Gottesdienst bort an den Werktagen nicht statt findet. Auch in diesem Falle führt die Anordnung in der Praxis.zu einer Toppelbelastung der Interessenten von Adie es überdies nicht begreifen können, warum bei ihnen der Beamte Stol gÄ»übren zu beanspruchan hat, die der Beamte der Nachbargemeinde nicht verlangen darf. Bei der derzeitigen Stolgebübrenordnung ist es möglich, daß altgewohnte, religiöse Bedürfnisse nicht befriedigt werden können, weil der, welcher das Bedürfnis hat, nicht über die Mittel verfügt, sich die betreffende Ausgabe zu gestatten. Voll Weh und Groll versagen sich heute alte Leute z. B. einen Jahrtagschiur lernen zu lassen, den sie früher nicht missen wollten. Wie ist nun gründlich und zu alter Besriedi gung abzuhelfen? Man gebe der Aufhebung der Stolgebühren eine prinzipielle Begründung, die es möglich macht, ganze Arbeit zu leisten, und ma» hüte sich, wohlerworbene Rechte durch einen Macht spruch zu verletzen. Ein großer Teil der Beamten sieht in der Stolgebührensrage eine Standessrage. Diese Ge bühren machen den Beamten abhängig von dem Wohlwollen Einzelner. Tarum fordern sie Be seitigung der Stolgebührcn. Eine mit der Sta» desehr« begründete Abhebung wäre eine prinzi pielle, eine radikale, die nicht zur Hintertür herein lassen dürfte, was zur Vordertür hinausgeworsc:, wurde. Eine so begründete und durchgeführte Be seitigung ist aber nur dann möglich, wenn di> Belohnung der isr. Kultusbeamten den Anfor de-ungen des israelitischen Lebens und Haushalts angepaßt ist, weil die Gefahr besteht, daß bei unge nügender Entlohnung die isr. Kultusbeamten land flüchtig werden und die Stellen unbesetzt bleiben. Es. war ein glücklicher Gedanke, den ein Abgeordneter äußerte, den Rabbinern und Lehrern Ritualzulagen zu gcken. Wenn Bbeschlossen würde: Rabbiner und Reli gionslehrer erhalten im Jahre 300 Mark als Ritualzulage und zugleich als Ablösung aller Stolgebühren aus der Zentralkasse, es bleibt aber den Gemeinden sreige'e lt, aus eigenen Mitteln die sen Betrag entsprechend zu erhöhen, so könnte mit Fug und Recht auch bestimmt werden: „Ein jedes Gemeindemitglied hat zur Befriedigung seiner iHWHnnniDiiMHHninQQintinuiHittiuuHiuiifliHifliiuwiniiiunii ii su i iiuuuitiitiMBUiiii HiiiiiHiniiiiiiffliiiiiiiuHiHiiiiiwHiiiitnninnnniiiiimiiiiii!i s c I E AYE - Planofortefabrik STUTTGART, Neckarstrasse 12, Ecke uirichatre*«e FLÜGEL / PIANINOS / HARMONIUM MIETE / TAUSCH / STIMMUNGEN / BEQUEME TEILZAHLUNGEN Fernsprecher 20841/42 ^umMiiiniin!Uiii!uiii!inriR!t!{UHmmini!miiMuaü»Htttij!aBRmuwnniMititiit!i!iuiiiU’ijinmüüijMii:i «MM WILHELM STERN, STUTTGART GEGR. 1899 - 8 VERKAUFSSTELLEN — GEGR. 1899 ER ST KL. TABAKERZEUGNISSE Spezialität hochwertige Qualitäten Kurze Röcke m dicke Beineu. f Krampfadern ■ Bei Krampfader*, geschwollenen Beinen, eerdidrten Ge* lenken, stad Gvuddrlspfe unentbehrlich. Sie geben einen testen wohltuenden HaÜ, beseitigen oder vermindern die Beschwerden , and erhöhen die körperüdte LeiatmngrfShkjkeii. In Zwirn und Seide, elastisch, porös. bis zu den feinsten Geweben, unskbtbsr unter Flor Strümpfen zu tragen. Herreno. D&mcnbedienvng F6r axuw. Meßameunng Paul Henger * Stuttgart Ir. 30 A (Ecke G/masiliidTwur) s s <J6 Samsonsdrale ln Wolicnbfiiid? ume ■eaUdnde 1 (Gc*r0a4ei 17M) Kleine Klassen I » Rituelle Verpflegung. i *• BttrHrtn ■ tatrd«. Ml Jot t»Z7 Photographische; Kunstanstalt Th. Andersen Nacht. Paul Günther'» Erbin Stuttgart, CharlottenstraBe 8, Tel. S.-A. 20010 Atelier für moderne, künstlerische Bildnisse in allen Druckverfahren Kinderbildnisse! Empfehle meine Sonderabteilung f. Helm-, Garten-, Architektur- und Induatrieeufnahmen

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