Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 19 (1.1.1927)
- Date
- 1927-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/4904101-5441798-5442944--0885-4904907- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 454 — Steuererhebung ist das Gemeindevorsteheramt an die Ermittlungen beim Finanzamt gebunden. Sleuerbeschwerdeu kann der Steuerausschuß keine Folge geben, wenn die Beanstandungen nicht auch beim Finanzamt eingereicht werden. Bei besonders schwierigen Verhältnissen gegenüber Winven und dem Mittelstände wird in wohlwollendster Weise Rechnung getragen, doch können Nachlässe von dem an ganz bestimmte gesetzliche Vorschriften gebundenen Ausschuß nur im Rahmen seiner eng begrenzten Befugnisse gemacht werden. Tritt durch das Finanzamt ein Steuernachlaß ein. so erfolgt dieser automatisch auch bei der Gemeindepflege. | Tie Gemeindeverwaltung ist aus rechtzeitige Steuerzahlung angewiesen. Es gehen ihr oft Beschwerden mit unglaublichen Zumutungen zu, so daß manchesmal nichts übrig bleibt als scharf vorzugehen und auch vor dem letzten Mittel der Zwangvollstreckung njcht zurückzuschrecken. Der Redner richtet an die Gemeindemitglieder die herzliche Bitte, sich nicht durch Steuerforderungen verbittern zu lassen und der Gemeindeverwaltung das zu geben, was fie zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen benötigt. Auch Drohungen mit dem Austritt können den Eteuerbeschwerdeansfchuß nicht vom Rechtswege abbringen. Erfreulicherweise kommen solche Drohungen selten zur Ausführung (1924: drei; 1925: vier; 192(5: sechs.) Auch die Friedhossabteilung hat reiche Arbeit geleistet. Verdienstvoll ist die Beschränkung der früheren prunkvollen Grabdenkmäler. Es sollte di« Gleichheit, die nach alter schöner Sitte unter der Erde vorhanden den ist. auch über derselben mehr zum Ausdruck kommen. Auch die überreichen Anpflanzungen sollten in Zukunft unterlassen werden. Die Errichtung eines neuen Friedhofs wird in absehbarer Zeit zur Notwendigkeit. In 8—10 Zähren wird wohl nur noch in angekausten Gräbern beigesetzt werden können. Die Verhandlungen wegen eines neuen Friedhofs mit der Stadtverwaltung sind auch bereits eingeleitet. Es kommt dafür hauptsächlich ein großer Platz auf dem Zentralfriedhof im Steinhaldenfeld in Betracht. Mit dem käuflichen Erwerb von Familiengräbern ist Redner wenig einverstanden Er appelliert auch an die jüngeren Gemeindemitglieder, sich für Liebesdienste bei Beerdigungen zur Verfügung zu stellen. Referent kommt noch aus die Gebühren bei Hochzeiten und Beerdigungen zu sprechen und schließt seine mit großem Beifall ausgenommeuen Ausführungen flach wie vor NT. 403 15 .! das Beste! «frren.1 «■WM*», JOHANN FLACH, STUTTO SAaller TeL 222 ZS Straßennid 6esellsAafts-fliuöge Feinste Maßarbeit Außerordentlich preiswert Meininger, FMirige SO iiiiiiiiiiiiniiiiuwHiHiniiHiiitRinmiiMnniHOii Middiea tu genier Fuülie 19 Jahre, sucht Stelle aU Haustochter oder tu Kimdern, mit (deiner Vergütung. — Gefl. Angebote sind su riditen unter H 609 an die Geidittuteile d* s Blattes. WHWHMHIHHNHIMHUHttHHHIIHlUillMIHlIHR Eideriettkäse OPfd. — M. 6.3G franko DTJS!rtke' Rendsburg mmwgl Gelegenheitskäufe stets am Lager Orient und a Deutsche m Perser w Teppiche Teppichkunstm Stepferei and * Wascherei Entstaubung K. THEURER / HKKS STUTTGART Langestraße Nr. 8 » Fernsprecher SA. 23590 <9^% Rudolf Schmidt Optisches Institut STUTTGART Kronprinzslra£e Nr. 11 _ Fernruf SA. Nr. 12611 ZEISS Gegründet 1893 Carl Stett / Stuttgart Runstgeroerbetiaus Königftt- 40 Spezialität: ßlcikrifinll Sroncen, TUnrmorfignrcn, Oefdienfeaetfkel Julius Hirschfelder Stuttgart Marienstrafie 32 * Das Haus für fesche Damenkleidung * Steter Eingang aparter Neuheiten in erlesenem Geschmack bei sehr mäßigen Preisen