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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-12-16 · 18 (16.12.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
18 (16.12.1926)
Date
1926-12-16
Page
[Seite] (sequence 23)
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- 433 — gemäß „arisch-völkisch"' organisierten Studentenschäften verboten wissen wo.len, durchführt, offen auszunehmen. Mit einer gewissen Rabu.istik vermeidet man neuerdings ängstlich das Wort „völkisch" und spricht statt dessen eifrig von „deutscher Muttersprache Und Abstammung." Aber man wird die Oesfentlichkeit nicht überlisten, meint Dr. Mahcholz; man wird es auf eine Machtprobe zwischen Staat und studentischer Selbstverwaltung ankommen lassen müssen. (ITA). Judenhaß auch auf der Köln» Universität. Das „Kölner jüdische Wochenblatt bespricht die Vorgänge an der Münchener Universität und schlecht dann weiter: „Selbst an unserer als freiheitlich bekannten Kölner Universität blüht dieser Antisemitismus. Gerade die bechen führenden Männer, Geheimrat Eckert und Professor v. d. Lehen, sind davon nicht freizusprechen. So hat erster«! im Sommersemester 1925 in seiner Vorlesung darauf hingewiesen, daß die führenden Männer auf dem Wirts^aftsgebiete Juden seien, und warnend richtete er an das Auditorium die Worte: „Ich rate euch Juden, drängt euch nicht vor." Was Prof. v. d. Lehen betrifft, so macht er aus seiner deutsch-völkischen Gesinnung keinen Hehl. In Heft 4 der Zeitschrift „Der Bücherwurm" 1926 schreibt er anläßlich seiner Besprechung der von A. Soergel verfaßten Literaturgtschichte: „Es ist gut, daß man nun urkundlich in Wort und Bild vor sich hat, wie eine deutsche Dichtung unter jüdischer Vorherrschaft aussieht." (ITA). Die Heidelberger Studentenschaft lehnt die völkisch« Verfassungsänderung ab. Aus Heidelberg wird gemeldet: Bekanntlich wurde auf dem Bonner Studententag der Heidelberger Studentenschaft aufgetragen, ihre Verfassung bis zum 1. August 1927 in einer der Deutschen Studentenschaft genehmen Form, d. h. in arisch-völkischem Sinne abzuändern, widrigenfalls der Ausschluß Heidelbergs erfolgen sollte. Die Vertretung der Korporationen im Heidelberger Studentenausschuß bemühte sich, in verschleierter Form die Verfassung in völkisch-antisemitischem Sinne abzuändern. Die Fraftion der Korporationsstudenten fand di« Zustimmung der völkischen und der jungstudentischen Gruppe dagegen stimmte die Freie Hochschulgruppe und der katholische Görres-Ring. So konnte eine Zweidrittelmehrheit für den verfassungsändernden Antrag nicht erreicht werden. Es steht demnach ein Bruch in der deutschen Studentenschaft bevor. (ITA). Eine alte kanaanitische Stadt in Palästina ausgegraben. Prof. Garstang teilt mit, er habe die alte Hauptstadt Hazor! des Königs Jabin, der Kanaan zur ULM X ODcrsdiwawsdic X Kotilenhandelstfescllsdiaff Ulm a. D. Pranenetr. 34, Telefon 1490 Ufer: Blmbeurerttrme. c TSoRlan / <XoRs JiriRalfs / %&Colz Düngemittel, Torf streu, Torfmull 11 III IllllllllH 11111 111 Franz LEIBER 1 möbel\ Frauen$tra£e 118 1 TeL 1100 1 ALLEIN- VERKA UF I der I Steiner'schen | Paradies - Betten BdendüiiK' Körper mer Art Modio. Heb' Apparate M flllirt FiMfSitrJli Hlrachsir. 12 > TeL 764 öscar c$Cammerer / Ql.Im vormals *Pal.Stngtlmaitr -Gangtslr. 18, TSeltf. 768 <Spe3ial-ffesc£äß für Feinkost, 'Wild und Qeflügel VCalf Qlatten, 3>eli!L-Q*sdiankJiätba Pf aff - Nähmaschinenhaus Inhaber: Otto Pabst Fernsprecher 4<4 Ulm fl. D. HlrschsfraBeNr.O 235353534823482323230201532348532348230201010201000102232348482353534848230000

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