Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 16 (16.11.1926)
- Date
- 1926-11-16
- Page
- [Seite] (sequence 23)
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nischer Juden den höchsten Grad von Jntelliqenz aufweisen; am nächsten kommen die Schwede», dann die Engländer, die russischen Juden, die Deutschen, die Amerikaner, Litauer, Iren, britischen Kanadier, Russen, Polen, Griechen,' Italiener, französischen Kanadier, Neger und Por tngiesen. (ITA). Der Antisemitismus an den amerikanischen Universitäten Tie jüdische Telegraphenagentur hat ein Enquete unter den jüdischen Studentenorganisationen in Amerika veranstaltet, um die Zahl der jüdischen Studierenden zu ermitteln, sowie die Frage zu klären, ob an den amerikanischen Universitäten und Hochschulen irgendwelche Beschränkungen gegen Juden bestehen. Aus den Antworten ging hervor, daß an den amerikanischen Universitäten und Hochschulen 19 709 Juden studieren, die 9,5 Prozent der Gesamtzahl der Studentenschaft ausmachen. Im allgemeinen besteht an keiner Universität irgendeine beschränkende Vorschrift gegen Juden, und auch in der Praxis »erden die jüdischen Studierenden nicht beschränkt, (km gesellschaftlichen Verkehr ist es anders. So gibt es Studentenheime, in denen die jüdischen Studenten in einem besonderen Trakt wohnen. Tie jüdischen Studenten bilden ihre eigenen Organisationen und werden in die nichtjüdischen Organisationen gesellschaftlichen Charakters nicht ausgenommen. Mit Bezug auf Stipendien werden die Juden nicht benachteiligt; hier entscheiden Fleiß und Begabung. Anders ist es auf dem Gebiete des Sportwesens; hier müssen di« Juden ihre nichtjüdischen Kollegen stark Lberragen, um erst zur Geltung zu kommen. <JTA). Jüdisch« Einwanderung in Süd-Amerika und Palästina. Die Mitteilung des gegenwärtig in Amerika weilenden Präsidenten von Emigdirekt, Dr. Miron Krainin, daß die amerikanisch-jüdische Wandererhilfs- und Schutzgesellschaft Hias beschlossen hat, in Europa, in den südamerikanischen Ländern und in Palästina eine ausgckehnte Aktion zugunsten der jüdischen Einwanderung durchzuführen, hat in den jüdischen Kreisen in Europa, die sich mit sozialer Fürsorge abgeben, Befriedigung hervorgerufen. Man hofft, daß die erweiterte Tätigkeit von Hias und Emigdirekt dazu führen wird, einer größeren Zahl jüdischer Auswanderer neue Einwanderungsmöglichkeiten zu verschaffen. Ein« Stadt von sabbathhaltenden Juden in Amerika. - Vom Presseamt der Agudas Jisroel wird mitgeteilt: Eine Gruppe kapitalkräftiger Juden beschloß in der Nähe von Newyork eine Stadt für 10000 Seelen zu gründen. Nach den Gründungsstatuten dürfen in dieser Stadt nur Juden wohnen, die es mit den Sabbathvorschristen ernst nehmen. Ter Name der neue Stadt soll „Sabbgtwill" sein. (ITA). ULM X ObersMbisdie X Kohlenhandelsgesellschaft m. tu. Ulm a. D. Frauenstr. 34, Telefon 1490 Lager r Blaubeureretraeee. cffofilen / <XoRs dSrifietfs / dColz Düngemittel, Torfs treu, Torfmull 5?. Pfeiffer clClm a. 0. JBicAtbildner ’TCönig ’WilXelmstr. Tsthfon 611 1 i Pfaf f - Nähmaschinenhaus Inhaber: Otto Pabst Alberl Falsdiebner, Olm a. D Sie finden Sie suchen