Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 12 (16.9.1926)
- Date
- 1926-09-16
- Page
- [Seite] (sequence 10)
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— 256 — licht wurden. Es ist aber dort nur eine Sammlung von Bismarck-Aphorismen daraus geworden. In dem soeben erschienenen zweiten Bande der Gespräche Bismarcks, herausgegeben und bearbeitet von Tr. Willy Andreas, ordcntl. Professor der neueren Geschichte an der Universität Heidelberg (Bismarck, die gesammelten Werke, 2. Auflage Band VIII, Otto Stollberg & Co., Verlag für Politik und Wirtschaft, Berlin, gelangen nun die Aufzeichnungen Cohens in ihrer ursprünglichen Form und ungekürzt zum ersten Mal nach dem Manuskript zum Abdruck. Der Wert und die Bedeutung dieser Aufzeichnungen sowie die Persönlichkeit Tr. Cohens charakterisiert Prof. Tr. Andreas auf S. 375 des zweiten Bandes der „Gesprächs" sehr zutreffend in Folgendem: .Er <Dr. Cohen) hat darin den eigentümlichen Klang des BiSmarckscben Ausdrucks sicher und unmittelbar festgehalten. Die Fülle und Sachlichkeit dieser Mitteilungen und die Offenheit des Fürsten lassen auch die Persönlichkeit Cohens in günstigem Licht erscheinen . . . Seine Niederschrift verzich¬ Zeier & Leipprand Stuttgart / Konigstra$e 31b Vornehme DamenaJungmMdien' Bekletdimg Erjtkl affige Ma^anfertigung nach Original' Modellen * Zn um Kleid tu pmtide Mieder! Josefa Plöckl Korvetten -Geseklft Sofienstrass« 23 b neben Jeremlat (aelifccr Udaetrafie Nr. S) Kurbel-, Bmi- Old Wdg- Stickerei» Hohlsaum. Feslon, Spilxenetnnlhen fertigt an LEn$leKWc*e Verzinkte Wannen Wascfcsober, Waadihlfei» Viktoreimer» SpSbAflwtla in allen Gröicn Anton * Brctmayer B6dueastra$e 31 Haus- und Kfldiengerfiie Ankauf Verkauf Ludwig Dreifuß, Jmnlier Olgastrabe 42* kein Laden Telefon No. 27516 nn-ftafertljiM, Rcpantini UirtgttM.SM» sbsiinnm tet auf jede erzählende äußere Umrahmung, auf Schilderung von Milieu und näheren Umständen deS jeweiligen Besuches. Die Datierungen des Arzte« sind s o r g f ä l t i g und genau.- Welche Wertschätzung Fürst Bismarck dem Tr. Cohen entgegengebracht hat, beweist das Schreiben, das Bismarck nach dem Tode des Arztes am 5. Tezember 1884 an den Sohn des Verstorbenen gerichtet hat; er sagt dort: „Meine Frau und ich werden in Ihren« Herrn Vater nicht nur den an uns und unseren Enkelkinder» bewährten ärztlichen Ratgeber und Helfer, sondern den liebenswürdigen und g ei st reichen Freund unseres Hauses vermissen. Ich bitte Sie und die Ihrigen, unsrer herzlichsten Teilnahme versichert zu sein, mit der wir Ihren Verlust als unseren eigenen mit empfinden. . . . Bismarck war gewiß von Mißtrauen nicht frei. Um so bemerkenswerter ist es, daß er diesem jüdischen Arzte von Anfang an das allergrößte Vertrauen entgegenbrachte. So lesen wir schon in der allerersten Aufzeichnung des Cohenschcn Tagebuchs vom 13. September 1880 (S. 375): i) SHÖFEB QUSTA1 vor»lg rfrak.e sd^^boitn Sc/iloaeplatr. Damankfctdei* / Sto^fa in Vc/fe7 J WALTER PROBST Akkumulatornn-WarfcstSM« Einbau von Lichtanlagen Varta-Reparaturstelle und Batterieleger Telefon Nr. 2S120 *gg J0S~ Kronautrafie 43 Carl Rieker RfimeritraB« 51 S. A. 71469 Anfertigung sämtl. feiner Polstermöbel und Dekorationen Linoleum- und Tapezierarbeiten Dampfwiasdi-Hnslalt Hans Köder Trauben«tr 1. u. Gartemtr. 41, Tel. SA. 242 37 Nass-, Trockenand Mang-Wäsche nach Gewicht (Mindestgewicht 30 Pfund, besondere Beh indlunf) Schrankfertige Wäsche feinste Stärkwäsche / Vorhänge spannen