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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-09-01 · 11 (1.9.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
11 (1.9.1926)
Date
1926-09-01
Page
[Seite] (sequence 17)
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- 239 — ’ ' im Jahre 1901 auf 21 »o im Jahre 1923 ge» stiegen ist, bei den Frauen von 8«/« im Jahre 1901 auf 13 o/o im Jahre 1923. Die erhebliche Steigung der Mischehen nach dem Kriege gegen die Vorkriegszeit ist zum Teil aus der stärkeren Konzentration der jüdischen Bevölkerung in den Großstädten zu erklären, in denen der Anteil von Mischehen an den jüdischen Ehen ein erheblich höherer ist. Es heirateten beispielsweise in Berlin im Jahre 1923 dreimal sov'el jüdische Männer als im Jahre 1913. Die in Berlin abgeschlossenen Mischehen waren jedoch stets erheblich höher als im gesamten Reiche. Es gingen beispielsweise Mischehen ein: Bon 100 jüdischen Männern im Jahre 1901 17 °/o in Berlin 8 »» in Deutschland 1913 27 °,o in Berlin 15 »» in Deutschland 1923 27 o/a in Berlin 21 °,<> in Deutschland Für 1924 fallen auf Berlin unter den heiratenden Männern 31 «,» Mischehen. Deswegen muß für das Reich auch wieder mit einer weiteren Steigerung des Mischehenanteils gerechnet werden. da dort zurzeit doppelt soviel Juden wohnen als in Bayern, Baden, Württemberg, Hessen zusammen. Fassen wir die Zahlen für das Reich noch einmal zusammen, so kommen wir zu folgendem Schlußergebnis. Von den jüdischen Männern gingen im Jahre 1901 jeder 12. bis 13.. im Jahre 1913 jeder 6. bis 7., im Jahre 1923 jeder 4. bis 5. Mann eine Mischehe ein. Von den jüdischen Frauen gingen im Jahre 1901 jede 12. bis 13., im Jahre 1913 jede 8. bis 9., im Jahre 1923 jede 7. bis 8. eine Mischehe ein. Berücksichtigt man jedoch noch, daß in der obigen Tabelle alle die vor Eingang der Ehe aus dem Judentum ausgetretenen, oder zum Judentum übergetrctenen Personen unter dem Mischehenanteil nicht berücksichtigt sind, so kann die Schlußfolgerung gezogen werden, daß die Mischung zwischen der jüdischen und der nichtjüdischcn Bevölkerung in Deutschland eine viel größere ist, als aus der obigen Tabelle hervorgeht. (Nach „Jüdische Rundschau" Nr. 47). die Vesten Systeme p. & 35. Meie Nr. i7 Vüchsenstrotze 25 * Telephon 22354 55 ftunilienwfisdie Herren* u. Damcnwfisdic Ufo sdi- und Bügelgesdiäft FR. VETTER * STUTTGART BrannerstraBe 40, Farnspr. Nr. 37938 H. BIEHRER FEiNKOST STUTTGAR7 Calwerstr. 32 / Telefon 22107 Ia. Klöppelspitz en Reste, wunderbsre Dessins 20 m Mk. 2.60. ff. Stückware 20 m Mk. 3.60, Filetkissensprüche, Ecken, Hemden, Untertaillen, Hosenpassen je 80 Pfi;. Unzlhllge Nachbestellungen. Maschinen- Knopflöcher Hohlsäume, Kurbel-, Buntu. Weißstickerei, Anzaoken v. Spitzen ’ und Stickereien Täglich frische Butter * Reiche Auswahl in In- und Ausländischen Käsen, sowie sämtliche Feinkost-Artikel für die feine Küche. , I O. Balle*. «laawalar IM (Pfalz). J.Kalmbacher müipni 'I STUTTGART Sllberburgstr. 135 Teleph. 7259 CSA. 63929) MM M Schutz-Anlagen A. HllVVg System Flndefsen UlltA für sÄml liehe Bauarten ~ Prüfungen und Reparaturen mif Attest Erste staatliche, städtische und Privetreferenzen Baullasdinerel Otto Stuttgart Gymnaslumstr. 3$ Telefon 23923 Wörter Staeil. geprüft Eugen Mayerlen, Stuttgart MAscutrt^c 15 Telefon $*~A* 227 55/56 Spezialhaus für Flußu. Seefisdie tOlld und Geflügel Ciian. Gtiiit nl Cimne Div. Delikatessen Prompter Voraud i«A •Bnrlria

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