Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 10 (16.8.1926)
- Date
- 1926-08-16
- Page
- [Seite] (sequence 16)
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Moral anzuerkennen. Ties sei, setzt der Exkaiser fort, ein ebenso unaufrichtiger wie gefährlicher Versuch, „den Tonner der chriilichen Religion zu stehlen und der Menschheit eine neue jüdische Weltreligion auszudrängen." Exkaiser Wilhelm kommt zum Schluß, es sei eine vollständige Trennung des Alten und des Neuen Testaments erforderlich. Tas Alte Testament sei ein orientalisches Werk, geschrieben von Orientalen sür Orientalen, und es s.i keine Lot schaft an die Völker des Abendlandes. In der gl ichen Zeitschrift gibt Rabbiner >Iraß aus Hewyork eine Antwort auf den Aufsatz des Exkaisers. Rabbi .«raß erklärt, Wilhelm II. sei auf theologischem Gebiete ein vollkommener Ignorant, seine Behauptungen seien drein nnv ohne jede Beweiskraft; das einzig Positive ist sein Mut, über Tinge zu sprechen, von denen er nichts versteht. (ITA. Arbeitsloscnfrage der Anslandsjnde» ,n Ten.schland und das iniernativnale Arbeitsamt. Ter Chef der Arbeitslosenfürsorge des Internationalen Arbeitsamtes beim Völkerbund, Henri Fuß, richtete an die Redaktion des Frankfurter „Jüdischen Wochenblatts" ein schreiben, dem zu entnehmen ist: „.Herr Rechtsanwalt Goldenwciser hatte die Liebenswürdigkeit, uns bei seinem Aufenthalt ui Gens die Nummer des „Jüdischen Wochenblatts" vom 12. Adar 5686 zu übergeben, die einen Artikel über die Arbcitslolensrage bei den deutschen Juden enthielt und ans die Unzurräglichkeiten hinwics, die sich daraus ergeben, daß die gegenwärtige Gesetzgebung die Arbeitslosen polnischer Nationalität von der Unterstützung ausschließt. Es wird Ihnen zweifellos bekannt sein, daß das Internationale Arbeitsamt sich jederzeit mit dielen Fragen beschäftigt hat und daß die Internationale Arbeilskonferenz in Washington im Jahre 1919 einen Vertrag angenommen hat, dessen einer Paragraph die paritätische Regelung der verschiedenen Staaten in Bezug auf die Arbeitslosenversicherung vorsieht. Tiefer Vertrag ist sowohl in Teutschland wie in Polen ratifiziert C AN N STATT J. Kleiber Königstraße 69 Telefon Nr. 326 halt sieh für sämtliche photographische Arbeiten bestens empfohlen / iiiiimmiiiiimiiiiiiiuimiimiiiHHiiiniimiiiiiiiiitmiiiiiiiiiimiiiiimiiiimmuniuiiiuiniimmimiii Bei Einkäufen bitten «Ir in erster Linie die in der .Gemeindezeitnng" sich empfehlenden Firmen z« beriickfiehtigen. Sdwhhaus Mitte Dreiladenhaus Cannstatt Max Hebel I.Cannstatter Neuwascherei und Dampfwaschanstalt Cannstatt« Waibllngerstr. 5 Fernspr, Nr. 979 Spezialgeschäft für Stärk* und Familien-Wäsche In Jeder Ausführung - Abholung täglich durch Kraftwagen Itattfart: A. Langer, Hotzgartenstraße IS — A. Sam, RoaenbergstraBe 53 — Johanneabad — Rotebdbtstnfi* 55 — Qottl. Qrieb, Oartenstr. J8, EbcrbardstraSe 17. Altsbausen, Eislingen, Fellbacb, Feuerbach, Freudenatadt Gaildorf, Gmünd, GOppingen, Hall, Heilbronn, Mannheini Nürtingen, Pforzheim, Rottweil, Sanlgau, Schorndorf' Schramberg, Schwenningen, Waiblingen, Well der Stadt' Würzburg, Zuffenhausen.