Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 9 (1.8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
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— 189 — Debatte, wobei auf Antrag von R. A. Rubensohn die einstimmige Meinung der Tagung festgestellt wuicke, daß der Reichsverband die Unterstützung gewisser, von einem Landesverband erbetener Aufgaben mit in sein Arbeitsgebiet einzusügen habe, so z. B. gegebenenfalls Unterstützung leistungsschwacher Verbände in Bezug auf Unterrichtserteilung und d ergleichen. Es wurde einmütig die Auffassung vertreten, daß eine solch« Unterstützung, also die Schaffung einer Art Ausgleichsfonds, in Aussicht genommen werde, wenn die finanziellen Mittel des Reichsverbands es gestatten. Eine besonders eingehende Debatte erforderte dann Punkt g). Hier hatte der Entwurf als Aufgabe des Reichsverbandes bezeichnet: „Die Vertretung der deutschen Juden und ihrer Einrichtungen gegenüber den Juden des Auslandes und deren Organisationen." J.R. Blau wünschte eine Formulierung, aus der hervorginge, daß es sich dabei nur um rdigiöse und soziale Organisationen ausländischer Juden handeln dürfe. R. A. Dr. Klee bekämpfte diese Auffassung, da es eine Reihe von Ländern gäbe, in denen die Juden politische Organisationen hätten, drnen soziale und religiöse Aufgaben übertragen seien und mit denen statutarisch die Möglichkeit der Verbindung offen gelassen werden müsse. Er erinnerte z. B. an litauische und andere Verhältnisse des jüdischen Ostens, an den amerikanisch-jüdischen Kongreß, di« Anglo- Jewish Association usw. Es wurde dann die Formulierung des Entwurfs unverändert angenommen mit dem Zusatz von I. R^Lilienthal: „im Rahmen seiner Zuständigkeit." Die Hauptdebatte wurde ausgesüllt von dem Thema „Organisation." Hier standen sich zwei Anschauungen gegenüber: R. A. Dr. Klee verlangte absolute demokratische Basis, wobei die Reichstagung auf der Basis des allgemeinen, gleichen, geheimen, direkten und Proportionellen Wahlrechtes für alle deutschen Juden und Jüdinnen X E. Hoff & (0.X Kohlenhandelsgesellsdieft m. b. H. FrlCdrldlffratC 8, (am Friedrldisploiz) LAOERi MneifBStrafte (i* fttflMftci ftnm) FERNSPRECHER 20790 Nur ersfldalflge BreimmalcriaUcn aller Art Sorgfältigste Belieferung! Unbedingte Garantie für abgeliefertes Gewicht Umarbeiten älterer Beiten und autdämpfen der Bettfedern täglich im Beisein der Kunden Gegründet 1572 Telephon 71336 Beitfedern - Dampf* relnlgungs- Zentrale Au. Spedalgexfc. am Platze Carl Prinz Stuttgart. 5dilouer«trage 17 friii=iii=iii=iii=m=iii=iii=iii=iii=iii=iiiiii=iii=iii=iii==a in _ _ 111 - G ELLHORN <& Co. - KÖNIGSTRASSE NO. 17 ist RUFNUMMERNO.25393 III lH bisher S. Gallhorn!!! ist HÜTE/BLUSEN sst KLEI DER/PELZE --- iH=lll=lll=lll=lll=lll==lll=lll=lll=lll=lll=lll=lll=iriH!ll=3 A. MÜLLER Rosonbargstr. 66 - T«l. 7163 WeiBstiokerei Hand- und Masch. »ArbalUn AafartlRianR von Spi'ztndackan, Vorhängen,Battwäscha Einarbeiten von Spltzan und Einsätzen In Wäsch«. Gardln«n, Kl«ld«r mit Zlckzackmaschln«. Aufträg« für l«tzt«r«s nimmt auch das Korsattanhau« S11 c k «1, Kfalgstraft«, antgagan. Ma$werk*tättc feiner Damenldeidang gtei* neueste Modelle EMMA BARALL, Outbrodstr.12 (Ecke MoltkestraBe) Tel. 10419 INI MiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiuniHiiiiiflniiimmniitniiiiiiiiniiiiiiiiMiinmiiiiBiiiiiuiiiiinifuiMg (FRANK-SEIDEN J | Seidenstoffe - Bänder - Samte i |GEBRÜDER FRANK | 1 Königstraße56 STUTTGART Tel. S.A.23209 I Bernhard Weber Wwe. Dekoration*- und Zimmermalerei Stuttgart Marten>tra£e Nr. 9 :: Fernsprecher 707 09 Neu i Moderne Neu/ Damenfrisier-Räume W. Haussmann K&nlgstr. 45