Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- III (1926-1927)
- Issue
- 9 (1.8.1926)
- Date
- 1926-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
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Noch 1841 berichtet der Oberamtmann fast aenau dasselbe. Ein Glück war es für die Gemeind«, daß sie vor Beginn dieses finanziellen Medergangs eine neue Synagoge errichtet hatte. Im Jahre 1811 hatte sie um die Erlaubnis zum Bau nachgesucht und von der Regierung einen Bauplatz für 185 fl. erworben. Mit Hilfe von Spenden auswärtiger Juden gelang es dann, eine massive Synagoge zu errichten, die noch heute — trotz des Verfalls — einen stattlichen Eindruck macht. 1820 wuü>e sie vollendet und am 5. Juli in Gegenwart des Oberamtmanns durch den Rabbiner von Hechrngen eingeweiht. 1830 erwarb die Gemeinde einen eigenen Friedhof dicht beim Torfe. BjÄher hatte sie ihre Toten in Mühringen bestatten müssen. Zur Errichtung einer Umfassungsmauer, wie die Regierung sie vorschrieb, war die Gemeinde nicht imstande, und so verblieb es bis 1909 bei einer Einzäunung durch einen Tannenhag. (Schluß folgt). — 185 — 7 ArrS den Gemeinden Württembergs. Stnttgart. Anläßlich de« Ablebens de« Bischof« Dr. von Keppler richtete der Jsr. Oberrat nachfolgende« Beileidschreiben an da« Bischöflische Ordinariat: Äst. Oberrat. Stuttgart, den 19. Juli 1926. An da« Bischöfliche Ordinariat z. Hd. des Herrn Domdrkan Dr.Kottmann, Hochehrw., Rottenburg a. N. Die Nachricht von dem Hinscheiden Seiner Exzellenz de« Hochwürdigsten Herrn Bischof« Dr. von Keppler hat den Oberrat der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg« mit aufrichtiger Trauer erfüllt. Der Verewigte hat fich durch die vorbildliche Führung seine« PriesteramteS, durch seine vornehme Duldsamkeit und durch die fromme Weisheit seiner Amtsführung ein ernste« Anrecht auf die bleibende Dankbarkeit und unauslöschliche Ehrerbietung auch der Jsr. Religionsgemeinschaft Württemberg« erworben. Die Israeliten de« Lande« nahmen deshalb innigsten Anteil an dem Tode de« hervorragenden Kirchenfürsten, der als edler Mensch, al« feinsinniger Gelehrter und I Zu HausMnkkuren /■ Telnadier Hirsdiquelle weltberühmt, rein natürlich, die Perle der natürlichen Mineralwasser DUzenbadterSänerlinö Deberhlnger Sprudel Süddeutschlands beliebtester und verbreitetster Sprudel ImnanerApoilofprudel radioaktive Mineralquelle seit Jahrzehnten in den Tübinger Kliniken Anerkannt vorzQgliohe Mittel gegen i Grippa, Katarrhei Nierenleiden In allen einschlägigen Geschäften erhältlich — Verlangen Sie Prospekte und befragen Sie den Hausarzt UlnyCr, Marktplatz 6 gegtlMi ♦ ♦ Rnf 25254 filttflt ftrmo de» eegtzastszwEltz«« am platz« empfiehlt eelnan bakanntan Kaffee und Tee ln seit Jahrzehnten erprobten und fachmAnnlsch zusammen« gasteilten Mischungen Direkter Bezug » Eigene RSzterei TranztOager Wilhelm Spring, Stuttgart Nur BQchsens Rotes tr. Entes aod ilt«tn Qummiwaren-Spezialgeschäft am Platz«. SlmtUcfc« Artikel «ar Kraaluapftot« a*trflaitet 184« T«l«foa 22698 A. Krernm, Stuttgart Telefon-Nummer 23472 Unden-Straße No. 1 Vornehme Tapisserien Materialien fQrsSmtliche Handarbeiten