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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-06-16 · 6 (16.6.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
6 (16.6.1926)
Date
1926-06-16
Page
[Seite] (sequence 17)
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Monat Maßnahmen für Heranziehung der Juden zu produktiver Arbeit im allgemeinen und zur Mitarbeit an den großen industriellen Unternehmungen im Besonderen zu unterbreiten. Die Zentralregierung der Sowjetunion wird ersucht, für jüdische Siedlungswillige geeignete Landslächeu im Kaukasus, der Krim und Sibirien bereit zu stellen, da in der Ukraine kein Freiland mehr verfügbar ist. Das Finanzkommissariat hat die Mittel für die Einordnung der Siedler bereitzustellen. Das Unterrichtskommissariat wird ersucht, das Netz der jüdischen technischen Schulen auszudehnen. Das Organisationsdepartement des Zentralexekutivkomitees wird ersucht, das Netz der jüdischen Dorfsowjets zu erweitern. Den jüdischen Handwerkern in den Städten sind dieselben Privilegien zu gewähren wie den Handwerkern in den Dörfern. Di« Lage der Lergjnden im Kaukasus. Moskau (ITA). Im Zusammenhang mit der I gegenwärtig in Galtschik, Kaukasus, stattfindenden I Konferenz der kaukasischen Bergjuden bringen die Moskauer Zeitungen di« folgenden Mitteilungen über diesen eigenartigen jüdischen Stamm. Im Ganzen zählt man im Nordkaukasus etwa 10 000 Bergjuden. In früheren Jahren beschästigten sich diese mit Tabakpflanzung, Obstzucht, teilweise mit Wein- und Viehzucht. Durch die Verfolgungen seitens der zarischen Beamten und später unter der Herrschaft des Generals Denikin wurden sie gezwungen, diese ihre Beschäftigungen aufzugüben. Ihre Dörfer wurden verwüstet, in größeren und kleineren Gruppen zerstreuten sie sich über den gesamten Kaukasus. Gegenwärtig obliegen sie einzig und allein dem Handwerk. Als ungelernte Haiürwerker verdienen sie' jedoch nicht genug zum Lebensunterhalt. 90 Prozent von ihnen leben in bitterster Armut. Besonders unerträglich ist die Lage der Frauen, unter denen die Epilepsie stark verbreitet ist. Unter den Bxrg juden besteht «in starker Drang, zur Erdarbeit CANNSTATT J. Kleiber Königstraße 69 Telefon Nr. 326 hält sich für sämtliche photographische Arbeiten bestens empfohlen i timillllllllllllllllllllltllllllllllllMHIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIItllllllllMllllinillllllllllllllllllllllllltlH B et Etnraufen bitten wir in erster Linie dt« in der .Gemeinde. zeitungsich empfehlenden Firme« zu berücksichtigen. Stimm Dre ladenhaus Cannstatt Max Nebel I.Cannstatter Neuwascherei und Dampfwaschanstalt Cannstatts: Waiblingerstr. 5 Fernspr. Nr. 979 Spezialgeschäft für Stärk- und Familien - Wäsche In Jeder Ausführung - Abholung täglich durch Kraftwagen Aaaahm.st.lt.a: Stattgart: A. Langer, HotxgartenstraBe 15 — A. Sam, Roaenbergstrafie 53 — Johanneabad — RotebflhlatraSe 55 — Oottl. drieb, Oartenatr. 28, EbcrbardatraBe 17. Altahausen, Eislingen, Fellbach. Feuerbacb, Freodeaatadt, Oaildorf, QmOnd, QOppincen, Hall, Heilbronn, Mannheim. Nürtingen, Pforzheim, Kottweil, Saulgau, Schorndorf, Schramberg, Schwenningen, Waiblingen, Weil der Stadt,. I WOrzburg, Zuffenhausen. *

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