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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1926-04-01 · 1 (1.4.1926) · p. [Seite]

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
III (1926-1927)
Issue
1 (1.4.1926)
Date
1926-04-01
Page
[Seite] (sequence 12)
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12 — die von Dr. Felix A. Theilhaber (Berlin), dem bekannten Verfasser des Buches „Der Untergang der deutschen Juden", für die jüdische Abteilung der Hygieneausstellung in Düsseldorf 1926 gemacht wurden, ergeben interessante Wandlungen der Geburtenvorgänge bei den Juden in Berlin. Abgesehen von dem relativen Rückgang der Eheschließungen ist auch in deren Fruchtbarkeit eine weittragende Aenderung vor sich gegangen. 1910 konnte Theichaber aus 100 Erstgeborene 90 Zweitgeborene seststellen; 1922/23 entsprach das Verhältnis nur noch 55 Prozent, im ganzen Westen von Berlin nur noch 45 Prozent, sodaß also bereits die Hälfte der überhaupt, fruchtbaren Ehen auf ein zweites Kind verzichteten. Der Prozeß der völligen Kinderlosigkeit gewinnt weiteren Umfang. Man kann ihren Anteil auf 25 Prozent aller Ehen überhaupt annehmen, während man früher mit etwa 12 Prozent oder noch weniger rechnete. Ferner zeigten die Geburtenvorgänge bei den Mischehen, daß es eine untere Grenze der Fruchtbarkeit praktisch nicht gibt. Auf 100 in den Jahren 1921/23 geschlossene Mischehen zwischen Juden und Christen wurden überhaupt nur etwa 30 Kinder gckoren und aus 100 neugeschlossene Mischehen kamen etwa 25 Erstgeborene, sodaß also die Mehrzahl, 75 Prozent, dieser Eheschließenden kinderlos blicken. Das Alter der Mutterschaft, bezw. der Vaterschaft wick weiter hinausgerückt. Bon allen, die überhaupt Väter wurden, waren nur 1/4 unter 30 Jahren. Bei den verheirateten Frauen kamen erstmalig 30 Prozent bis zum 25. Jahre nicker, 27 Prozent nach dem 30. Jahre. Ueber die Hälfte der Kinder der verheirateten Proletarier entstammen Mischchen, wobei die vielen Fälle von Proletarierehen, in denen der jüdische Teil getauft oder freireligiös ist, als Mischchen nicht mitgezählt werden. Es sei noch bemerkt, daß in den Jahren 1921/23 4558 rein jüdische Ehen und 2432 Mischchen geschlossen worden sind. Von der minimalen Nachkommenschaft aus den Mischchen wird nur Vs der Fälle in der jüdischen Gemeinschaft aufgezogen. Die Bckeutung dieser Zahlen ist so groß, daß die jüdische Oeffent lichkeit aNen Grund hat, sich mit diesen Problemen zu beschäftigen. 25 Jahre Hilssverein der deutschen Inden. Berlin (ITA). Im Mai d. I. werden es 25 Jahre, seitdem der Hilssverein der Deutschen Juden ins Leben gerufen wurde. Bis zum Ende des Weltkrieges sind durch den Hilssverein der deutschen Juden zur Linderung jüdischer Not und zur geistigen Förderung der jüdischen Jugend in Osteuropa sowie im Orient rund 47 Millionen Mark verwandt worden, und xC.LH0ff&C0.X Kohlephandebgesellsdvaft m. medrUufraftC 8, (®m Friedrkhsplatz) LAGER: ■•■MtlRSlrtte (h. — tHiiRm (nln) FERNSPRECHER 20790 Nor ersfldaffige Brennmafertallai aller Art Sorgfältigste Belieferung! Unbedingte Garantie für abgeliefertes Gewicht Schuhhaus Feigenheimer Allein* Verkauf der Herz-Schuhe STUTTGART, Friedrichstr. 52 L. Krailsheimer & Co. Calwor.tr. 28 Stuttgart Talaf. 224 S3 Möbelstoff« - Teppiche Dekorationsstoffe en gros Linoleum en detail SSSGSLSASÄSDSÄSGGSLSSSÄSSSSSÄSDV | Samsoflschule in Wollenüüflel | O «tasOUkasentunue ReaiMkaie u.S<Mien>etw d G (Gegrfiadel 1784) ® o s J£> -" O O Kleine Kiesten! » Rituelle Verpflegung. D | Anmeldungen an Studiemat Dr. Wolftdorf erbeten ® GGSSSSSGSGSSSKSSSSSSÄSSSLSSSSSGS EckeKifdvai. Engeßr.?. TU.SR.2S3M Wilhelm Hörr .TnhuCarl Hörr

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