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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1925-03-15 · 12 (15.3.1925) · p. Seite 308

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
I (1924-1925)
Issue
12 (15.3.1925)
Date
1925-03-15
Page
Seite 308 (sequence 38)
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Der Wirt sprach: „®8 ist niemand da, außer einem jungen Diener und einer jungen Magd." Da sprach Elia: „Bringe die Beiden her." AIS sie im Zimmer waren, öffnete Elia vor den beiden Staunenden eine Truhe, entnahm ihr kostbareHochzeitsgewänderund sprach zu ihnen: „Sie sind für euch bestimmt, denn ihr sollt noch heute Mann und Weib vor Gott und Menschen werden." Im selben Augenblick hielt vor der Herberge ein neuer Wagen, dem sieben Männer von ehrwürdiger Gestalt entstiegen. Die sieben Gäste aber waren unsere heiligen Väter Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Mose, Ahron und der König David. Inzwischen hatten die Beiden die kostbaren Gewänder angelegt; ein Trauhimmel stand im Raum, und der Prophet Elia traute das junge Paar. Dann saß man bei dem guten Mahle. König David sang ein frommes Lied. Der Gastwirt saß voll Staunen bei der Feier und schwieg. Dann sprach Elia zu den Gästen: „Nun bringt eure Hochzeitsgaben dem jungen Paar." Da rief der eine Gast mit lauter Stimme: „Ich schenke euch de» Ochsenstall des Gutsherrn." Und der zweite sprach: „Von mir bekommt ihr die Perlen und Edelsteine der Gutsherrin." Der dritte rief: „Ich gebe euch dies Haus hier für alle Zeiten!" Man sprach das Tischgebet, die Gäste nahmen Abschied und fuhren fort. Das junge Paar rieb sich verträumt die Augen. War e» denn Wirklichkeit, was sie hier erlebt? Am nächsten Morgen nahmen die Beiden von dem Schenkwirt Abschied. Von alledem, war man beim Hochzeitsmahle ihnen versprochen, besaßen sie nur die Erinnerung. Hand in Hand gingen sie die Straße bis zur Brücke. Da hörten sie unter der Brücke ein leises Wimmern. Schnell waren die Beiden unten am Waffer. Ein Kind war von dem Waffer hergetrieben worden, das die beiden mit großer Mühe retteten. Es war das Kind des Gutsherrn. Sie brachten es zum Gutshof. Der Gutsherr war überselig, daß ihm das einzige Kind, das er besaß, gerettet worden war. Der Gutsherr schenkte den Rettern auf ewige Zeiten die Herberge, bei der fie sein Kind gefunden. Die Gutsherrin hatte den Rettern den neuen Ochsenstall gelobt und hielt, Mas sie versprochen. Die Großmutter des Kindes schenkte der jungen Frau ihren ganzen Schmuck. Das junge Paar aber lebte bis an sein Ende in ungetrübtem Glück. 11. Die Freud« int Himmel. Der heilige Baal-Schem saß einmal am Eingang des Sabbaths am festlichen Tische. Er pflegte bei diesem Sabbathmahle mit seinen Gedanken in der Welt des Geistigen zu leben. Er hatte den Segensspruch über den Wein vollendet, als er plötzlich laut auflachte. Die Schüler hatten bei Ernst Würz - Stuttgart Tel. 3307 Bühler's Nachfolger Tel. 3307 Lharlottenstrasie 19 ♦ Eingang «Olgastrasie SpeziaUDamenfriseurgeschäst tzaarsiirbeu. Maniküre, Gesichtsdampfbaöer. Kopfunö Gesichtsmassage mit nenesten Apparaten * Scheiteltransformaüonen L_k Neuiieltl fleuheltt Invisiblakorsett Marke „Mercedes" Das unsichtbare Korsett - Ohne RQckcnsdinarung Hüftengürtel und Bflftenhalter in jeder Preislage — Anfertigung nach Mah, Wäsche und Reparatur Korsett-Spezlal-Geschäft ülargarete Sdiellmann Celefon 7886 Charlottenstra|c 3 Franz Wagner & Co., G.m.b.11. Telefon SA. 245 IS Stuttgart Eb.riierditreOe 3 «•M*- Kolonialn>areat|aii0 für Dnnlttütsrvvren Kaffeerösterei mit elektrischem Betrieb Kaffee * Tee Kakao - Schokolade Kolonialwaren aller flri GAISER-MUNZ Inhaber: J. SCHIFTAN Ecke Rote- und Langestraße Damen-Hüte Mädchen-Hüte Aparte Neuheiten Damen- und Herrenwesten DamenstrUmpfe Pelzwaren

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