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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1925-03-15 · 12 (15.3.1925) · p. Seite 297

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
I (1924-1925)
Issue
12 (15.3.1925)
Date
1925-03-15
Page
Seite 297 (sequence 27)
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Zur Geschichte des Aufwertungsproblems. 2n der Studie über das Aufwertungsproblem hat das Reichsfinanzministerium das talmudische Gesetz zu dieser Frage ganz übersehen. Im Traktat Baba Kamma 97 b wird nämlich tradiert, daß man im Falle der Geldentwertung — nach dem letzten Freiheitskrieg unter Bar Kochba war eine solche eingetreten — gutes d. h. gangbares, gültiges Geld nur in dem Falle zu zahlen hat, wenn das zur Zeit des Verleihens ausdrücklich aus- . bedungen war. Sonst zahlt man nur die Währungssorte, die man erhalten hat, auch wenn diese wertlos geworden ist. Die späteren Dezisoren haben entschieden, daß bei Banknoten, insolange diese nicht durch Regierungsverordnung vollständig entwertet sind, eine Aufwertungspflicht nicht besteht. Wenn aber von der Regierung eine Aufwertung angeordnet wird, so hat man sich darnach zu richten. > Ei» angeblicher r»ffischer Psalm aus d«n Thalmud. Ein gelehrter Leser des Gemeindeblattes schreibt uns: 2m Stuttgarter Neuen Tagblatt wird die folgende Legende, die angeblich aus dem Russischen stammt, unter dem Titel „Der Psalm des Königs David" veröffentlicht: Der Psalm des «Saigs David Der König David hatte einen Psalm fast zu Ende gedichtet. ES fehlte ihm nur der Schluß. Die Worte lagen ihm schon fast auf der Zunge, aber die Kröten, die inzwischen herumgekrochen waren, störten ihn mit ihrem Gequake. Geduldig wartete der König — während er seine Feder schon erregt hinter dem Ohre zu reiben begann. Endlich riß ihm die Geduld und er rief ärgerlich aus: „Na, wartet mal, ihr Verfluchten — die ihr mich hindernden Psalter Gottes zu vollenden!" Und die Kröten erwiderten: HEILBRONN 1 i'r.! Spezialreparaturweikstätte für Kraftfahrzeuge S! KIR8T ft MAUK - j Stauffenbergetr. 22 J Bestens eingerichtete und fachmännisch { geleitete Werkstätte - Prompte Bedienung * Möbelfabrik Ernst Dauer Gegründet 1817 - Heilbronn - Telefon Nr. 238 Kunst- und Antiquitätenhandlung An- und Verkauf Von Antiquitäten aller Art W. Saemann, Heilbronn Kaiserstrasse 29 Feine Lederwaren und fieiseartike) August Ziegler - Automobile Reparaturwerkstatte sämtlicher Kraftfahrzeuge Kostenlose Beratung In allen Automobllfragen Boscherzeugnisse aller Art SCHUHHAUS OTTO WALCH! Spezlol-Qeschftft feiner Schuhwaren j Führende! Marken,!wie: Q)orndorf - Spieß - Ghasalla Reiöfae Auswahl Spört-, Jagd- und Skistiefel | Eigene] Werkstätten . I i»eeeseeee»esaaesses»aeeeee—ee es! X Heilbronner X Handelsgesellschaft m. b. H. Büro: Karlstraße 25 Stadtlager: am Winterhafen b. Güterbahnhof Fernsprecher Nr. 134 und 137 dSrennßolz - cßrißefs %Xofilen ~ cJZcRs f. Hausbrand - Gewerbe - Industrie ^UlricR cfäönig Kaiserstraße 16 :: Fernsprech. 619 DalikfttMsen, Fische und Oeflügsl

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