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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1925-02-15 · 11 (15.2.1925) · p. Seite 261

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
I (1924-1925)
Issue
11 (15.2.1925)
Date
1925-02-15
Page
Seite 261 (sequence 35)
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■. r — 261 - sprungs gewesen, vom Gegenteil zu überzeugen. Körner versucht seine Meinung aus Heines „ oft so urdeutschem Gefühl" zu beweisen. Er bestätrat durch seinen Nachweis sicher gegen seinen Willen, daß auch ein deutscher Jude urdeutsch fühlen und denken kann. Vineenz Zapletal. Jephtas Tochter. Zweite und dritte Auflage, 1924. Ferdinand Schöningh, Verlag, Paderborn, geb. 6 Mk. Professor Zapletal gibt uns in diesem Werke eine Reihe Kulturbilder dejüdischen Volkes zur Zeit des Richter. In belehrender und zugleich fesselnder romangerechter Form läßt er Land und Leute und die Geschichte jener Tage vor unS erstehen. Die Juden deS OstjordanlandeS leben als Halbnomaden, ihr GotteSglaube ist noch nicht frei vom Heidentum. Wie ein roter Faden zieht sich durch das ganze Buch der Aberglaube. Jephta tritt uns als daS verkörperte ' Bild kriegerischer Kraft entgegen. Er ist der Führer, der Richter seines Volkes, aber auch seine Seele ist von Dämonen geknechtet, denn daß er seine Tochter Scheula, Gott als Opfer darbringt, ist nur aus seinem Aberglauben zu erklären. DaS Buch ließe den Leser unversöhnt, wenn nicht der Hohepriester PhinneS (Pinchas) Jephtas Tat in schärfster Form verdammte (Seite 323). Zapletal hat die rätselvolle biblische Erzählung in schlichter poetischer Sprache verständlich gemacht und durch seine wissenschaftlich begründeten kulturgeschichtlichen Schilderungen > deS heiligen Landes ein Buch von bleibender Bedeutung geschaffen. u. R. Zeitschriften. Menorah * Illustrierte Monatsschrift für die Jüdssche Familie. III. Jahrgang Nr. 2. Verlag Habrith Verlagsgesellschaft m. b. H. Wien. Mit besonderer Genugtuung stellen wir das Fehlen der Beilage: „Der Schlemiel" fest. Denn diese Beilage erreicht nicht nur ihren Zweck nicht, sondern degradierte die Menorah und, was dar schlimmste ist, daS ganze Judentum. Der Inhalt der Nummer 2 ist reichhaltig. Aussätze über den Maler Moritz Daniel Oppenheim, über den Kampf um den Besitz Palästinas in älterer Zeit u. a. m. von beliebter Feder wechseln mit reichen, interessierenden Illustrationen. A. O. Aus der jüdische« Gagen- «. Märchenwelt. 7. Wen« Sott will. König Salomo hatte eine Tochter, die so schön war, daß es ihresgleichen im heiligen Lande kekn Mädchen mehr gab. Salomo hätte zu gern gewußt, wer für sein Kind vom Schicksal als Gatte bestimmt war. Und da der weise König die Sprache der Winde und das Geheimnis der^terne kannte, und die Sprache der Zedern des Libanon wie deS Mop an der Wand verstand, so war eS ihm ein Leichtes zu erfahren, daß der ärmste Mann Carl Stell / Stuttgart «önlsstr. Xunstsewerdetjaus Spezialität: Vleikristall / Vroucen / Marmorfiguren Gefcheukarlitcel Regbmstr. 0. Blodi - E. Guggenheiner, flrttudn, Stlttgirt, Königs*. 25 —Telefon S.-A. »40» ■ubaatoB - Uaibaatoa für Industrielle Anlagen, Villen u. Wohngeblude, Innenaustattung. Möbel, Gartenkunst, Entwurf fflr Grabmiler. Beratungen, Schatzungen, Gutachten Friedrich Stahl, Stuttgart Buchhandlung Inhaber: H. Back und Q. Dufayel Poststraße 6 - Haus Stahleck - Telefon 23689 * Getehdfiuleäe der „Freien Bühne" <TUTT® APT KÖNtC/Tp. eCKC OQSTTrtX oaiaNT-raeeicHa CHR. STATTMANNS NACHF. Stuttgart Königsbau Herrenhüte Sport- und Automützen Aparte Damenhüte für Straße - Reite - Sport KARL ELIAS SPEZIALHAUS FÜR DAMENKLEIDUNG WiDtehruhaa STUTTGART Kltdgtlr.84 Fernruf Sa. 23124 Blusen l Röcke / Mäntel I Kleider

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