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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1925-02-15 · 11 (15.2.1925) · p. Seite 250

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
I (1924-1925)
Issue
11 (15.2.1925)
Date
1925-02-15
Page
Seite 250 (sequence 24)
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- 250 — ist. Sie will Anteil, Leistung und Aufgabe des Judentumam Aufbau und Ausbau der Geisteskultur ein Widerstreit des Glaubens und Unglaubens zu klarem Ausdruck bringen und damit dem religiösen Gedanken in der Menschheit dienen. Sie will aber zugleich dem deutschen Judentum dienen, indem sie ihm die Werte und Wahrheiten zum Bewußtsein bringt, die das Erbgut der Väter find, aber leider für so viele zum veralteten Hausrat gezählt werden. Der jüdischen Frömmigkeit droht die Gefahr der Verkümmerung, der Verflachung und Verflüchtigung zu einer seichten Pietät, zu einer unwahrhastigen Redeform. Die Fragen der Abstammung und der Kultur, die Stellungnahme zum Vaterland und zu« deutschen Volkstum bedürfen einer ernsten Nachprüfung und einer erneuten sachlichen Beantwortung. Die neue Zeitschrift will die Besten um sich scharen, die berufen und berechtigt find, die Antwort zu geben. Dabei will sie sich nicht in die Tagesstreitigkeiten mischen. Die Abwehrarbeit überläßt sie anderen Organen. Sie wird sich nicht in unfruchtbare Begriffstümmelei und eine hohle Problematik verirren. Sie wird wissenschaftlich aber nicht gelehrt volksverständlich, aber nicht platt sein. Zu ihrem Stoffgebiet sollen zugleich die erziehlichen und sittlichen Grundfragen gehören, welche heute suchende, ringende Menschen, junge und alte bewegen. Das Nurgeschichtliche und Altertümliche liegt ihrer Aufgabe fern. Sie steht im Zeichen des kämpfenden Lebens, der blutfrischen Wirklichkeit, der Arbeitsaufgaben der Gegenwart. Kurz, sie will ein Wächter sein, was den Morgen kündet. Der „Morgen" wird in einem Umfange von fünf bis sechs Druckbogen in einem Blatt erscheinen, das dem verfeinerten Kunstgeschmacke der Gegenwart entspricht. Für die erste Nummer sind Beiträge von Rabbiner Dr. Baeck, Lord Brite, Alfons Paquet, Prof. Dr. Frick, Dr. Loeffler vorgesehen. Eine stattliche Reihe jüdischer und christlicher Gelehrten hat ihre Mitarbeit zugesagt. Die neue Zeitschrift füllt also ein schon lange schmerzlich empfundene Lücke aus. Da sie im habe daj Befte gewählt. mein Qretinola z _ jC.CtcLCOÖr, jraunofa -JptziaUxua, Komgstr.19A Spezial-haus-lüflllusiläDstrumEntE und Pianos Hauptstättepstr. 32 a 8ear.:i873 Gramola-App. von Mk. 270.- an Polyphon- „ .. .. 70.- .. Billige Aufziehapparate v. M. 40.- an Die weltbekannten Grammophonplatten m.d. Schutzmarke WM—> die zu allen Apparaten passen, in größter Auswahl vorrätig i[iiinaMawmmiiiut8^üUHttimttt{itp<itmmmimiiiiiiiiiiiinmmimiiiiiiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiii WA««* bet Bedarf 1» erster Linie die IV vtuw» {tl der .«rmeindezettungfich empfehle»»«» Firme« zu berücksichtige«. — RiHiiifflHmnininiiiH{untiiHHiiHntnHiiimiinimnHiHiiuiHuiiiNtimiiiiiuiiimitiiiiimf«Hiim „Schonia“ wäscht Famiiienwäsche Abholung, Zustellung durch Auto täglich Telefon 6561/Senefelderstr. 15a Gustav SUberstein / Stuttgart $«t«fon 70t t4 •:> Ix>rn linkten (träfe 17 Damenschneider: Koftütn« - Mäntel nach Matz <$rftkl. Matzarbeit, mütz. preise?akod Glonetzky / Stuttgart Gartenstratze 17 Schutzreparatureu Englisch erteilt gründlich, nach raschfördernder Mettsode,staatlich geprüfte Sprachteiirerin. Mützige» Honorar, beste Empfehlungen. NLli««» freultetuflrnfe S*", 1—3 and *-» Uhr nbenbe. Erfahrene jüdische Kindergärtnerin wird von der 5fr. RtaderheilstSN« Vod-Kreuznach gesucht tnelbangea beim J|r. ffirfoigramt Stuttgart, ttofpttalftr. S6

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